Es gibt so viele schlechte Nachrichten, auch zum vorgestrigen Welt-Naturschutztag. Sie übertönen alles. „Good news are bad news!“ ist ein bekanntes Motto des Journalismus. Doch es gibt auch gute Neuigkeiten!
Es gibt so viele schlechte Nachrichten, auch zum vorgestrigen Welt-Naturschutztag. Sie übertönen alles. „Good news are bad news!“ ist ein bekanntes Motto des Journalismus. Doch es gibt auch gute Neuigkeiten!
Nach meiner dramatischen Story zu Obelix, Cleopatra und ihrer Familie, ist meine zweite Igel-Geschichte netter, aber doch nicht frei von einer gewissen Dramatik. Denn während sich die kleinen Igel-Weisen fett fressen, findet außerhalb ihrer Unterkünfte bei mir im Hof immer mal wieder ein kleines Spektakel statt.
Es war einmal in einer Sommernacht. Obelix und Cleopatra waren zusammen mit ihren drei Geschwistern und der Mutter unterwegs. Die beiden hatten einiges von Mama gelernt und aßen auch die ersten Regenwürmer. Nur der Kleine wusste noch nicht, wie das ging, und brauchte die Milch. Er war auch etwas langsamer, leichter und schwächer. Doch seine Mutter kümmerte sich zum Glück rührend. Auch jetzt lotste sie die ganze Bande über diese breite Straße. Doch gerade als sie in der Hälfte angekommen waren, wurde es plötzlich laut und hell. Die Jungen liefen schnell weiter, nur der Kleine brauchte etwas länger. Zu lange für die Mutter. Als das Monster aus der Nacht wieder verschwunden war, lag sie dort. Leblos und schlimm verletzt. Jetzt war die Bande auf sich allein gestellt, und der Kleine bekam keine Milch mehr.
Diesen Satz lese ich seit Wochen. Und inzwischen glüht mir die sprichwörtliche Sicherung durch, wenn ihn jemand erneut zum Besten gibt. Die Klimakrise ist wieder spürbar angekommen, und manch einer holt entspannt und freudig die Sonnencreme hervor, während über 5.000 Menschen in Deutschland den Hitzetod sterben. Nein, wir befinden uns nicht nur in einer Klimakrise, sondern auch deutlich in einer Krise des gesunden Menschenverstandes, der Empathie und des sozialen Miteinanders.
Das Ausschlafen am Sonntag ist für mich normalerweise heilig. Doch normal war dieses Wochenende nicht. Durch Zufall hörte ich im Hof zirpende Geräusche. Und schließlich sah ich die Urheber. Ein wenig wie Fallschirmspringer ließen sie sich plumpsen. Und so plump das wirkte, glänzten sie von einer in die nächste Sekunde mit unglaublicher Präzision und Eleganz.
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Was für ein toller Anblick. Vor wenigen Minuten habe ich aus dem Fenster geschaut. Die Sichel des Mondes versank hinter dem Horizont, hinter den Weinbergen. Darüber schwebte noch die Venus, bis auch sie jetzt verschwunden ist. Das Schauspiel wirkte so synchron und daher künstlich, aber doch war es echt.
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Mitte Mai war es soweit. Wir von der Naturschutzgruppe Bodenheim e.V. konnten die drei gepäppelten Igel an passenden Standorten auswildern. Sie gehen gestärkt in die Wildnis und ich hoffe, dass sie ein langes und gesundes Leben haben. Doch nach der Auswilderung ist vor dem Päppeln: Leider werden auch im Herbst 2026 sicher wieder Igel in Not auftauchen. Und wir werden wieder drei Tiere über den Winter bringen. Doch das kostet ordentlich Geld…
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Nach langer Zeit habe ich mal wieder etwas lyrisch verarbeitet und entstanden ist dieses Gedicht.
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Es war mehr Zufall, als mir eine Eibe im Dollespark in Bodenheim auffiel. Für diese Baumart erschien mir der Stamm relativ dick. Also maß ich nach, recherchierte und bald ergab sich eine kleine Sensation.
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Heute ist Weltbienentag. Wildbienen sind wichtige Tiere, wie Insekten allgemein. Ohne sie gäbe es nur wenig Obst, Gemüse und wir hätten allgemein ein großes Problem mit der Ernährungssicherheit. Doch das ist nur ein kleines Puzzleteil im Netzwerk des Lebens.
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