Von den summenden Wilden

Heute möchte ich noch einen weiteren Blick auf die spannende Welt der Bienen werfen. Allerdings will ich jene in den Mittelpunkt rücken, die weniger im Blickfeld stehen, wenn man vom Bienensterben spricht.

Die Rede ist von den wilden Verwandten der domestizierten Honigbiene. Und von diesen gibt es jede Menge.

Deren bekanntester Vertreter ist wohl die Hummel, von der oft eine Tatsache erwähnt wird: Nämlich dass es aus rein physikalischer Sicht gar nicht möglich ist, dass Hummeln mit ihrem schweren und plump wirkenden Körper in die Lüfte abheben. Und trotzdem tun sie es aufgrund einer ausgeklügelten Aerodynamik und einer verblüffenden evolutionären Entwicklung.

Doch es gibt viel mehr als diese Tatsache, was über die Hummel gesagt werden müsste:

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Todes Mais

Warum nicht Krimispannung mit Information und dem Naturschutzaspekt verknüpfen? Warum nicht Unterhaltungsliteratur mit den spannenden Wundern der Natur verbinden? Diese Fragen stellte ich mir vor einigen Jahren. Die Antwort darauf ist das Buch „Todes Mais“, das 2014 im Leinpfad Verlag erschienen ist.

„Todes Mais“ ist ein Regionalkrimi mit ökologischem Hintergrund und spannender Recherche rund um den „Superorganismus Bienenvolk“, der zudem die „Grüne Gentechnik“ thematisiert. Mit Humor, Dialekt und rheinhessischer Atmosphäre ist ein unterhaltsames Buch entstanden.

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Bienenengel auf Distel

Das „freie Handeln“

Momentan wird viel diskutiert über das so genannte Freihandelsabkommen TTIP zwischen der EU und den USA. Angeblich sollen durch das Wegfallen von „Handelshemmnissen“ die Wirtschaft angekurbelt und somit neue Jobs geschaffen werden.

Nachdem sich die anfänglich euphorischen Rechnungen der Befürworter als Milchmädchenrechnungen und Schönfärbereien herausgestellt haben, beharrt man trotzdem weiterhin auf diesem Abkommen.

Kein Wunder – wenn man sich anschaut, wer darauf beharrt, sind die Ziele klar: Vor allem Großkonzerne erhalten die Möglichkeit, frei zu handeln, also ohne großartige Einschränkungen.Weiterlesen »

Von der schleichenden Vergiftung…

Heute möchte ich ein Thema aufgreifen, das uns alle betrifft, das aber viele gar nicht bewusst als Bedrohung wahrnehmen: Den Eintrag von Glyphosat in die Natur. Dabei handelt es sich um ein Unkrautvernichtungsmittel, das massenhaft in der Landwirtschaft, bei der Bahn, auf öffentlichen Flächen aber auch im Hobbygarten eingesetzt wird oder auf anderen privaten Flächen…

Bienen sind existenziell wichtig für ein funktionierendes Ökosystem. Die Honigbiene ist an der Bestäubung von 80% der Kulturpflanzen beteiligt, sie bestäubt 50% der Wildpflanzen. Den Rest übernehmen Hummeln, andere Wildbienen und Insekten. Von dieser Bestäubungsleistung sind unzählige Arten abhängig. Viele Bäume, Sträucher und andere Pflanzen bilden Früchte und Samen nur deshalb aus, weil sie zuvor durch Insekten bestäubt wurden. Sinken die Bestände von Insekten, sinkt die Anzahl von bestäubten Blüten. Dadurch können sich Pflanzen weniger vermehren, da sie weniger Samen ausbilden. Und auch Tiere, die von den Beeren und Samen leben, werden durch ein schwindendes Angebot ihrer Lebensgrundlage beraubt. So sind beispielsweise viele Vögel von Samen als Futterquelle abhängig. Finden sie weniger Futter, leiden sie Hunger und müssen notgedrungen auf andere Möglichkeiten ausweichen. So fangen sie vielleicht vermehrt Insekten, was deren Bestände weiter schrumpfen lässt.Weiterlesen »