Es ist wieder Urlaubszeit. Viele von uns verbringen ihre freien Tage am Meer. Weite Strände, salzige Luft, frisches Wasser, brandende Wellen, schreiende Möwen…
Doch immer öfter gesellen sich zu Sand, Muscheln und Steinen am Strand auch noch jede Menge Plastikabfälle. Immer öfter liegen dort verendete Meerestiere oder gar gestrandete und sterbende Wale.Weiterlesen »
Ein Blick in den Garten nach einer Woche Urlaub und dauerndem Regen, war zunächst einmal wie der Blick in einen Dschungel. Vieles ist gewachsen, ja beinahe gewuchert. Speziell das „Unkraut“.
Brennnesseln hatten die erlaubten Bereiche überschritten und hingen über den Wegen. Eine Distel, die auf der Spitze meiner Kräuterspirale einen Platz gefunden hatte und vor dem Urlaub nur etwa 40 Zentimeter hoch war, war derart in die Höhe geschossen, dass sie umknickte und auf den Kräutern lag. Kein Zweifel: Sie musste weichen, damit mein Thymian noch weiter wachsen kann.Weiterlesen »
Eine Woche Urlaub im Thüringer Wald… Es gab viel zu entdecken, vieles ist aber auch buchstäblich ins Wasser gefallen. Die Wetterkapriolen haben den einen oder anderen Ausflug in die Natur verhindert.
Sei es der Besuch des Hainich – ein Naturpark, in dem uralte Buchenbestände unter dem Schutz der UNESCO wachsen. Oder auch eine Wanderung durch das Biosphärenreservat Vessertal. Das Wetter war einfach viel zu unbeständig, um eine größere Tour zu planen.
Zwar konnte ich sehr vieles erkunden: Die Wartburg, die Altstadt von Schmalkalden mit ihren Fachwerkhäusern, den Trusen-Wasserfall, das Schützenbergmoor…
Schützenbergmoor
Das Moor war dabei noch das urtümlichste und faszinierendste Natur-Ziel. Es offenbarte die Schönheit und Besonderheit eines Hochmoores und hat mich darin bestärkt, in meinem Garten auch in Zukunft keine torfhaltige Pflanzerde zu verwenden. Ein wirkliches Naturjuwel, das ich mir im Thüringer Wald erhofft hatte, war dieses relativ kleine Moor jedoch nicht.
Weitab dieser offiziellen Reiseziele entdeckte ich schließlich jedoch eine Welt, die einem Biosphärenreservat oder einem Naturpark in ihrer Schönheit in nichts nachsteht. In einem kleinen Thüringer Dörfchen gelangte ich an einen Feldweg, da ich mich verfahren hatte. Dort standen ein paar Kühe und ich entschloss mich, auszusteigen und mir die Beine zu vertreten. Gegenüber der Kuhweide entdeckte ich dann eine relativ weitläufige Wiese mit vielen blühenden Blumen und Gräsern. Weiterlesen »
Die momentanen Wetterkapriolen sind im wahrsten Sinne des Wortes eine Katastrophe! Massive Niederschläge – so viel Regen innerhalb von 24 Stunden, wie er sonst in einem Monat fällt. Kein Wunder, dass momentan Dörfer und Städte unter Wasser stehen.
Doch es sind jene Unwetterereignisse, die die Klimaforscher seit Jahrzehnten vorhersagen. Wärmere Luft kann einfach mehr Feuchtigkeit aufnehmen. Und da der Mensch weiterhin kräftig Treibhausgase ausstößt, sorgt er für steigende Temperaturen und damit auch für eine Häufung von Extremwetterlagen.
Selbst die Bundeskanzlerin, die sich so sehr für einen wirkungsvollen Klimaschutz ausgesprochen hat, rudert zurück: Es kommt zu einer Deckelung des Ausbaus der Erneuerbaren Energien, weil angeblich Leitungskapazitäten fehlen und die Kosten durch den Ökostrom für alle weiter steigen würden. Besonders absurd ist dabei die Tatsache, dass durch den vermehrt eingespeisten Windstrom im Norden, der auch ins Ausland exportiert wird, fossile Kraftwerke nicht mehr rentabel sind! Der Strom ist also billiger als der von fossilen Kraftwerken, aber man deckelt ihn, weil er angeblich zu teuer ist? – Wo steckt hier die Logik? Sicher, es ist die Speichertechnik, die noch nicht ausgereift ist. Und es sind eben die fehlenden Leitungen in den Süden…Weiterlesen »
Heute möchte ich noch einen weiteren Blick auf die spannende Welt der Bienen werfen. Allerdings will ich jene in den Mittelpunkt rücken, die weniger im Blickfeld stehen, wenn man vom Bienensterben spricht.
Die Rede ist von den wilden Verwandten der domestizierten Honigbiene. Und von diesen gibt es jede Menge.
Deren bekanntester Vertreter ist wohl die Hummel, von der oft eine Tatsache erwähnt wird: Nämlich dass es aus rein physikalischer Sicht gar nicht möglich ist, dass Hummeln mit ihrem schweren und plump wirkenden Körper in die Lüfte abheben. Und trotzdem tun sie es aufgrund einer ausgeklügelten Aerodynamik und einer verblüffenden evolutionären Entwicklung.
Doch es gibt viel mehr als diese Tatsache, was über die Hummel gesagt werden müsste:
Warum nicht Krimispannung mit Information und dem Naturschutzaspekt verknüpfen? Warum nicht Unterhaltungsliteratur mit den spannenden Wundern der Natur verbinden? Diese Fragen stellte ich mir vor einigen Jahren. Die Antwort darauf ist das Buch „Todes Mais“, das 2014 im Leinpfad Verlag erschienen ist.
„Todes Mais“ ist ein Regionalkrimi mit ökologischem Hintergrund und spannender Recherche rund um den „Superorganismus Bienenvolk“, der zudem die „Grüne Gentechnik“ thematisiert. Mit Humor, Dialekt und rheinhessischer Atmosphäre ist ein unterhaltsames Buch entstanden.
Momentan wird viel diskutiert über das so genannte Freihandelsabkommen TTIP zwischen der EU und den USA. Angeblich sollen durch das Wegfallen von „Handelshemmnissen“ die Wirtschaft angekurbelt und somit neue Jobs geschaffen werden.
Nachdem sich die anfänglich euphorischen Rechnungen der Befürworter als Milchmädchenrechnungen und Schönfärbereien herausgestellt haben, beharrt man trotzdem weiterhin auf diesem Abkommen.
Kein Wunder – wenn man sich anschaut, wer darauf beharrt, sind die Ziele klar: Vor allem Großkonzerne erhalten die Möglichkeit, frei zu handeln, also ohne großartige Einschränkungen.Weiterlesen »
Heute möchte ich ein Thema aufgreifen, das uns alle betrifft, das aber viele gar nicht bewusst als Bedrohung wahrnehmen: Den Eintrag von Glyphosat in die Natur. Dabei handelt es sich um ein Unkrautvernichtungsmittel, das massenhaft in der Landwirtschaft, bei der Bahn, auf öffentlichen Flächen aber auch im Hobbygarten eingesetzt wird oder auf anderen privaten Flächen…
Bienen sind existenziell wichtig für ein funktionierendes Ökosystem. Die Honigbiene ist an der Bestäubung von 80% der Kulturpflanzen beteiligt, sie bestäubt 50% der Wildpflanzen. Den Rest übernehmen Hummeln, andere Wildbienen und Insekten. Von dieser Bestäubungsleistung sind unzählige Arten abhängig. Viele Bäume, Sträucher und andere Pflanzen bilden Früchte und Samen nur deshalb aus, weil sie zuvor durch Insekten bestäubt wurden. Sinken die Bestände von Insekten, sinkt die Anzahl von bestäubten Blüten. Dadurch können sich Pflanzen weniger vermehren, da sie weniger Samen ausbilden. Und auch Tiere, die von den Beeren und Samen leben, werden durch ein schwindendes Angebot ihrer Lebensgrundlage beraubt. So sind beispielsweise viele Vögel von Samen als Futterquelle abhängig. Finden sie weniger Futter, leiden sie Hunger und müssen notgedrungen auf andere Möglichkeiten ausweichen. So fangen sie vielleicht vermehrt Insekten, was deren Bestände weiter schrumpfen lässt.Weiterlesen »