Regenbogen

Energy flows where attention goes

Das sagen die Kahunas – die hawaiianischen Schamanen: Energie fließt dorthin, wo die Aufmerksamkeit liegt. Dies klingt im ersten Moment vielleicht esoterisch oder gar seltsam. Doch am Ende haben sie recht, die Schamanen. Warum auch nicht – stützen sie sich doch auf Jahrtausende alte Erfahrungen. Diese sind Teil des Achtsamkeitstrainings, mit dem ich mich in letzter Zeit näher beschäftige.

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Frosch

Durstige Frösche?!

Nachdem sich die Fliegenden Fische in meinem Teich als Kaulquappen entpuppt hatten, beobachtete ich ein wahres Gewimmel im Wasser. Sie schossen durch die Gegend, sprangen über die Wasseroberfläche hinaus und lauerten unter Wasserschwimm-Pflanzen nach Beute. Das war vielleicht ein Naturschauspiel und ich war richtig stolz auf meinen kleinen Naturteich. Nachdem das Wasser sich nach dem Einbringen von Zeolith auch noch geklärt hatte, schien alles gut. Doch dann schwante mir Böses: Der Teich verlor erschreckend viel Wasser. 

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Eiche in der Oldendorfer Totenstadt

Baum-Zeit

Sie stehen herum wie angewurzelt, scheinbar bewegungsunfähig, im Herbst werfen sie ihre Blätter und Früchte ab, im Frühling Blüten, verschmutzen damit unsere Straßen und Wege. Und sie verteilen jede Menge Pollen – ein Graus für Allergiker. Bei Sturm brechen sie ab, gefährden Menschenleben, Sachwerte und die Verkehrssicherheit. Und nun sollen ausgerechnet sie die Erde vorm Klimakollaps retten?

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Fliegende Fische?!

Es gibt neues vom Teich. Nachdem sich vor etwa zwei Wochen das Wasser plötzlich trübte, machte mir das etwas Sorgen. Ich fürchtete schon, ein netter Zeitgenosse hätte mir eine Ladung Gift ins Wasser gekippt, nachdem er sich über das Quaken der Frösche beschwert hatte. Doch die Pflanzen zeigten keinerlei negative Entwicklungen, Frösche, Molche und Ruderwanzen schwammen weiterhin im Wasser. Und so vermute ich abgestorbene Pflanzen am Teichgrund als Ursache. Vor einigen Tagen dann entdeckte ich flink aus dem Wasser springende Tiere und ich traute meinen Augen nicht: Waren das Fische?! Und dann auch noch fliegende?!

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Killer auf sechs Beinen

Heute habe ich einen von diesen Killern entdeckt. Er streift durch die Gegend, sieht recht friedlich aus. Man erkennt seine Gefährlichkeit gar nicht. Auch seine Eltern sind dick, pummelig, schwerfällig und wirken eher träge als mörderisch. Dennoch haben auch sie es in sich – dieses Killer-Gen. Schon in ihren ersten Lebenswochen haben sie einiges auf dem Kerbholz: Bis zu 600 Opfer erbeuten und töten sie, und essen sie auch noch auf! Bis sie sich schließlich verpuppen. Und heraus kommt…

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Da lachen ja die Hühner (nicht!)

Über viele Jahrzehnte werden gezielt zwei getrennte Hühnerrassen gezüchtet: Eine, die viele Eier legt. Und die andere, die viel Fleisch ansetzt. Grund: Die Gier nach Profit und immer mehr Masse.
Bei der „Produktion“ von neuen Legehennen werden sowohl Hennen als auch Hähne geboren. Da Hähne bekanntlich keine Eier legen, und die Rasse zur Eierproduktion auch nicht wirklich Fleisch ansetzt, sind die Hähne überflüssig. Was also tun mit ihnen? Richtig – man tötet sie so schnell und wirtschaftlich wie möglich.
Vor einigen Jahren begann die öffentliche Diskussion darüber, ob es denn richtig sei, männliche Küken nach dem Schlupf direkt zu vergasen oder zu schreddern. Und die Frage nach dem Tierschutz stand im Raum, denn das Tierschutzgesetz besagt ja: Kein Tier darf ohne vernünftigen Grund getötet oder ihm unnötiges Leid zugefügt werden.

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Hufeisen-Azurjungfer, wenn ich mich nicht täusche

Weite in der Heide

Heute gibts mal wieder ein paar Natur-Impressionen. Dieses Jahr führte mich mein Urlaub nach Unterlüß. Was ich zunächst als kleines Dorf einordnete, entpuppte sich als Gemeinde mit einem achtgleisigen Bahnhof. Diese Tatsache bekamen auch meine Ohren zu spüren. Doch war der Urlaub in der Lüneburger Heide vor allem eines: Eine Wohltat für die Sinne.

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Schwalbenschwanz

Vom Flattern und Summen…

Schon gewusst? Schmetterlinge hören mit den Flügeln, sie schmecken, tasten und riechen mit den Fühlern. Einige von ihnen wie der Zitronenfalter können ein Frostschutzmittel produzieren, mit dem sie die kalte Jahreszeit überstehen. Andere Falter wie der Admiral sind Zugfalter und wandern im Herbst über die Alpen in den Süden. Bisher sind zwei Nachtfalter-Arten bekannt, welche die Ultraschall-Ortung einer Fledermaus stören, um selbst nicht Beute der Nachtjäger zu werden. Sie teilen ihnen durch ein Signal mit, dass sie bitter schmecken und die Fledermäuse drehen ab. Eine andere Nachtfalterart imitiert dieses Störsignal und wird ebenso verschont  – obwohl sie gar nicht bitter schmeckt.

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