Junger Teichfrosch

Neues vom Teich…

Heute mal ein paar Bilder vom Teich… Inzwischen konnte ich die Löcher verkleben und der Wasserspiegel blieb konstant. Das Wasser sieht nun auch wieder gesund aus. Die quakenden Frösche haben offenbar den Teich wieder verlassen, aber ihr Nachwuchs schimmt und wuselt herum. Dicke Kaulquappen schießen durchs Wasser, und kleine Frösche sitzen am Teichrand. Sie haben noch eine graue Färbung, wie der im Beitragsfoto.

Aber auch Wespen nutzen den Teich als „Tankstelle“, Wildbienen holen sich den Nektar an Blutweiderich & Co., Liebellen flattern herum und machen ihre Beute, Wasserläufer, Ruderwanzen, Wasserkäfer, Käfer- und Libellenlarven… – Das Leben tobt unter- und oberhalb der Wasseroberfläche.

Wunderschöne Blüten am Teichufer
Wunderschöne Blüten am Teichufer
Wildbienen-Landestelle
Wildbienen-Landestelle

 

 

Rotkehlchen beim Abflug

Und, piepts noch?

Alle Vögel sind schon da… Hoffmann von Fallerslebens Lied handelt von Amsel, Drossel, Fink und Star – und der ganzen Vogelschar. Vögel sind die Boten des Frühlings. Im Winter herrscht Stille, mit den ersten wärmenden Sonnenstrahlen stimmen nach und nach die Vögel wieder ihren Gesang an, balzen, brüten und flattern umher. Doch was haben sie den ganzen Winter gemacht? Und vor allem: Was machen sie bald wieder, im bevorstehenden Herbst? Sie vollbringen ein unvorstellbares Wunder.

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Bienen

Bienenleben

Honigbienen verfügen über ein hochkomplexes Sozialverhalten. Sie können mit Hilfe eines Tanzes ihren Artgenossen genau erklären, wo’s gutes Futter gibt. Auch erkennen sie pro Sekunde 200 Bilder einzeln, der Mensch schafft es gerade mal auf 25, wobei bereits dann die Einzelbilder zu einem Film verschmelzen (Kinofilm). Auch kann die Biene UV-Licht wahrnehmen. Sie orientiert sich am Sonnenstand und besitzt u.a. Reizempfänger auf den Fühlern, mit denen sie sich nach Gerüchen orientiert. Auf den Fühlern sitzen zudem Sinnesorgane, mit denen die Tiere Wärme und Kälte wahrnehmen können, ebenso die Luftfeuchte und den Kohlendioxidgehalt in der Luft.

Doch nicht nur die fertig entwickelten Tiere sind ein wahres Wunder des Lebens. Schaut euch mal an, wie die Tiere entstehen… Dieses tolle Video von National Geographic habe ich gerade entdeckt. Die Entwicklung vom Ei bis zum fertigen Insekt vollzieht sich übrigens binnen 21 Tagen.

 

Mord und Totschlag

Die EU strebt ein Freihandelsabkommen mit den so genannten Mercosur-Staaten an. Das ist ein Bündnis mehrerer südamerikanischer Länder, die einen Binnenmarkt bilden. Mitglieder sind u.a. Argentinien, Brasilien, Paraguay, Uruguay und Venezuela. Das Ziel des Abkommens besteht darin, Zölle und andere Handelshemmnisse abzubauen, den Handel anzuregen und somit jede Menge Geld zu verdienen. Doch der Preis hierfür ist hoch, und es könnte zudem das Weltklima komplett zum Kippen bringen.

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Blick von oben

Über den Wolken…

Die Erde von oben… Astronauten, die auf der ISS einige Zeit verbracht haben, sind oft begeistert und tief berührt von der Schönheit unserer Welt. Inmitten eisiger und lebensfeindlicher, unendlicher Schwärze kreist dieser Planet um einen unscheinbaren Stern. Es ist der bisher einzige Planet, auf dem Leben nachgewiesenermaßen existiert. Wie intelligent dieses (zumindest menschliche) Leben ist wird sich noch darin zeigen, ob es am Ende die Priorität aufs Existieren legt – oder aufs Konsumieren… Um einen Ausweg aus der Krise zu erlangen, ist es wichtig den Blickwinkel zu ändern und nicht immer alles zu glauben, was man uns weismachen möchte.

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RhineCleanUp 2019

Bald ist es soweit: Am 14. September findet der so genannte RhinCleanUp statt. An einem Tag wird das Rheinufer von der Quelle bis zur Mündung von Müll befreit.

Bereits 2018 nahmen zur Premiere über 10.000 Helfer/innen teil, es waren 59 Kommunen in fünf Ländern beteiligt.

Ziel ist es, dieses Jahr 100 Kommunen am Rhein zu erreichen, die mitmachen. Nähere Infos gibt es unter rhinecleanup.org.

Hier kann man sich als Teilnehmer registrieren. Und wenn die eigene Gemeinde oder Stadt noch gar nicht teilnimmt, kann man sich auch selbst als Organisator melden.

Meine Gemeinde Bodenheim ist dabei, um bei dieser wichtigen Aktion mitzumachen. Schließlich landen jährlich unzählige Tonnen an Müll in den Flüssen und somit auch in den Meeren. Wir möchten auf diese Art ein Zeichen setzen und zugleich einen kleinen Beitrag gegen die Plastikmüll-Flut in den Gewässern leisten. – Einer Flut, der unzählige Meeresvögel, aber auch Meeressäuger wie Wale und auch Fische bereits zum Opfer gefallen sind.

Einen kleinen Einblick in die Vermüllung des Rheins erhielt man letztes Jahr, wenn man beim Niedrigwasser durchs Flussbett ging… Gehört das in den Rhein rein? Und dieser Müll war am Ende nur die „Spitze des Müllberges“.

 

Der Hagebaum und ich... ;-)

Der Wald ist tot! – Es lebe der Wald!

Wald – Lebensraum, Klimaschützer, Wasserspeicher, Luftreinhalter, Windbrecher, Brennholzgeber, Pilzversorger,… Und Opfer des Klimawandels. Gestern schwirrte eine Meldung durch die Medien: Der Wald in Deutschland ist tot auf einer Fläche von 100.000 Hektar. Das ist die halbe Fläche des Saarlands – nur mal so nebenbei bemerkt. Also kein Pappenstiel. Doch was ist das eigentlich: Der Wald?

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Hiroshima

Ich stand da –
und glaubte nicht zu sehen,
was ich sah…

Zerbombt war das Leben
– entzwei, ermordet lag es da –
unmöglich Vergeben.

Ausgehungert, verdurstend das Herz
– Blut floss auf die verbrannte Erde, stahl jedes Sein –
erstickend der Schmerz.

Heulend folgte das teure Gerät,
fiel herab, heller als sonnige Strahlen, stärker als wütende Stürme,
sekundenschnell Leben verweht.

Schatten verblieben an Wänden,
tausende Grad schmolzen Eisen – die Haut verbrannte zu Nichts im Kern der Höllenglut,
selbst Schreie verenden.

Stunde Null hat begonnen,
einläutend durch teuflische Waffen, die unentschuldbar benutzt,
unmenschlich ist man verkommen!

6. August 1945, 08:15 Uhr, Hiroshima
136.000 Tote, 70.000 Verletzte

9. August 1945, 11:02 Uhr, Nagasaki
64.000 Tote, 25.000 Verletzte