Rotkehlchen beim Abflug

Und, piepts noch?

Alle Vögel sind schon da… Hoffmann von Fallerslebens Lied handelt von Amsel, Drossel, Fink und Star – und der ganzen Vogelschar. Vögel sind die Boten des Frühlings. Im Winter herrscht Stille, mit den ersten wärmenden Sonnenstrahlen stimmen nach und nach die Vögel wieder ihren Gesang an, balzen, brüten und flattern umher. Doch was haben sie den ganzen Winter gemacht? Und vor allem: Was machen sie bald wieder, im bevorstehenden Herbst? Sie vollbringen ein unvorstellbares Wunder.

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Bienen

Bienenleben

Honigbienen verfügen über ein hochkomplexes Sozialverhalten. Sie können mit Hilfe eines Tanzes ihren Artgenossen genau erklären, wo’s gutes Futter gibt. Auch erkennen sie pro Sekunde 200 Bilder einzeln, der Mensch schafft es gerade mal auf 25, wobei bereits dann die Einzelbilder zu einem Film verschmelzen (Kinofilm). Auch kann die Biene UV-Licht wahrnehmen. Sie orientiert sich am Sonnenstand und besitzt u.a. Reizempfänger auf den Fühlern, mit denen sie sich nach Gerüchen orientiert. Auf den Fühlern sitzen zudem Sinnesorgane, mit denen die Tiere Wärme und Kälte wahrnehmen können, ebenso die Luftfeuchte und den Kohlendioxidgehalt in der Luft.

Doch nicht nur die fertig entwickelten Tiere sind ein wahres Wunder des Lebens. Schaut euch mal an, wie die Tiere entstehen… Dieses tolle Video von National Geographic habe ich gerade entdeckt. Die Entwicklung vom Ei bis zum fertigen Insekt vollzieht sich übrigens binnen 21 Tagen.

 

Mord und Totschlag

Die EU strebt ein Freihandelsabkommen mit den so genannten Mercosur-Staaten an. Das ist ein Bündnis mehrerer südamerikanischer Länder, die einen Binnenmarkt bilden. Mitglieder sind u.a. Argentinien, Brasilien, Paraguay, Uruguay und Venezuela. Das Ziel des Abkommens besteht darin, Zölle und andere Handelshemmnisse abzubauen, den Handel anzuregen und somit jede Menge Geld zu verdienen. Doch der Preis hierfür ist hoch, und es könnte zudem das Weltklima komplett zum Kippen bringen.

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Blick von oben

Über den Wolken…

Die Erde von oben… Astronauten, die auf der ISS einige Zeit verbracht haben, sind oft begeistert und tief berührt von der Schönheit unserer Welt. Inmitten eisiger und lebensfeindlicher, unendlicher Schwärze kreist dieser Planet um einen unscheinbaren Stern. Es ist der bisher einzige Planet, auf dem Leben nachgewiesenermaßen existiert. Wie intelligent dieses (zumindest menschliche) Leben ist wird sich noch darin zeigen, ob es am Ende die Priorität aufs Existieren legt – oder aufs Konsumieren… Um einen Ausweg aus der Krise zu erlangen, ist es wichtig den Blickwinkel zu ändern und nicht immer alles zu glauben, was man uns weismachen möchte.

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Fliegende Fische?!

Es gibt neues vom Teich. Nachdem sich vor etwa zwei Wochen das Wasser plötzlich trübte, machte mir das etwas Sorgen. Ich fürchtete schon, ein netter Zeitgenosse hätte mir eine Ladung Gift ins Wasser gekippt, nachdem er sich über das Quaken der Frösche beschwert hatte. Doch die Pflanzen zeigten keinerlei negative Entwicklungen, Frösche, Molche und Ruderwanzen schwammen weiterhin im Wasser. Und so vermute ich abgestorbene Pflanzen am Teichgrund als Ursache. Vor einigen Tagen dann entdeckte ich flink aus dem Wasser springende Tiere und ich traute meinen Augen nicht: Waren das Fische?! Und dann auch noch fliegende?!

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Killer auf sechs Beinen

Heute habe ich einen von diesen Killern entdeckt. Er streift durch die Gegend, sieht recht friedlich aus. Man erkennt seine Gefährlichkeit gar nicht. Auch seine Eltern sind dick, pummelig, schwerfällig und wirken eher träge als mörderisch. Dennoch haben auch sie es in sich – dieses Killer-Gen. Schon in ihren ersten Lebenswochen haben sie einiges auf dem Kerbholz: Bis zu 600 Opfer erbeuten und töten sie, und essen sie auch noch auf! Bis sie sich schließlich verpuppen. Und heraus kommt…

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Hufeisen-Azurjungfer, wenn ich mich nicht täusche

Weite in der Heide

Heute gibts mal wieder ein paar Natur-Impressionen. Dieses Jahr führte mich mein Urlaub nach Unterlüß. Was ich zunächst als kleines Dorf einordnete, entpuppte sich als Gemeinde mit einem achtgleisigen Bahnhof. Diese Tatsache bekamen auch meine Ohren zu spüren. Doch war der Urlaub in der Lüneburger Heide vor allem eines: Eine Wohltat für die Sinne.

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Die Reste eines Bienen-Paradieses

Blühstreifen säen – Blühstreifen mähen

Es war ein Hoffnungsschimmer. Zwischen meinem Wohnort Bodenheim und der Nachbargemeinde Mainz-Laubenheim hatte man einen Blühstreifen eingesät. Der Mohn begann herrlich zu blühen, Kornblumen und Disteln waren ebenso in den Startlöchern. Ein starkes Zeichen für den Artenschutz – dachte ich. Und was tat man dann: Genau! Man mähte über die Hälfte des Blühstreifens ab, teilweise auf eine Länge von 200 Metern komplett: Vor der Hauptblüte – wo man doch Wildblumenwiesen erst Ende Juli / Anfang August mäht, nach der Blüte und wenn bereits die Samen der einjährigen Pflanzen (wie z.B. Mohn) gebildet wurden.

Mehr bleibt mir hier gar nicht zu sagen. Ich poste einfach mal diese zwei Bilder als dicke Fragezeichen…

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Reste des Blühstreifens
Reste des Blühstreifens

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