Ende Gelände! – Landwirt setzt Nervengift ein

Walter M. ist eigentlich ein sehr umgänglicher Mensch. Mitte vierzig, liebevoller Ehemann und Vater von zwei Kindern. Er hat einen Hof, den er bewirtschaftet, und das in vierter Generation. Das Leben könnte so schön sein. Wenn da nicht diese Vandalen wären, die ihm regelmäßig die Ernte zerstören möchten. – Mit mehr oder weniger großem Erfolg. Er hat versucht, sie mit verschiedenen Mitteln fern zu halten. Doch sie waren hartnäckig. Und nun, vor einigen Tagen, riss ihm endgültig der Geduldsfaden. Er ging zum Händler seines Vertrauens, kaufte sich eine passende Waffe und würde sie nun einsetzen. Schluss damit, ein für alle Mal!

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Die Mär von den Ratten der Lüfte

Nimm doch einen Stock und stoß das Nest runter! Oder wirf etwas nach dem Vieh und vertreib es! Du wirst es doch nicht etwa brüten lassen?! Das sind doch dumme und gefährliche Wesen. Sie übertragen Krankheiten, deshalb nennt man sie ja auch Ratten der Lüfte. Sie kacken überall hin und ihr Kot macht alles kaputt.
Das und noch viel mehr musste ich mir anhören, als ich in meinem Umfeld davon berichtete, eine Ringeltaube habe in der Birke vorm Schlafzimmerfenster ein Nest gebaut. Doch ich hütete mich davor, den Ratschlägen zu folgen, sondern beobachtete einfach mal, was geschah…

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Houston, wir haben ein Problem…

Alle Welt sah nach Houston, nach Texas und Illinois, wo mit Hurrikan Harvey die „Naturgewalt“ zugeschlagen hat. Und während der „Obercowboy“ noch immer den Klimawandel leugnet, den Texanern Mut zu-, und Milliarden finanzielle Hilfe verspricht, sterben tausende Menschen in Asien während des stärksten Monsuns seit Jahrzehnten. – Dies allerdings ohne die Milliarden finanzieller Hilfe. Es sterben tausende Menschen still – wenig medienwirksam – unter der relativ unspektakulären „Naturgewalt Hungersnot“ in Afrika. Und ihnen hat der Obercowboy sogar die paar Milliarden gestrichen, die ihnen zuvor vom reichen Land, wo Öl und Gas fließen, noch zugestanden wurden.

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Friede, Freude, Honigkuchen?

Vor kurzem erhielt ich eine Antwort auf meine Anfrage beim rheinland-pfälzischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau. Ich hatte bezüglich des Bienensterbens nachgefragt, zum Handeln aufgerufen, und möchte hier mal einige Fakten aus dem Antwortschreiben mitteilen… – Inklusive meiner Bewertung dazu.

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Unser aller Erbe

So, jetzt ist es raus: Mein neues Buch – wieder ein Krimi!
Und mit seinem Titel „Unser aller Erbe“ ist auch drin, was drauf steht.

Alle die mich kennen, ahnen schon, dass das Buch einen ökologischen Hintergrund hat. Und sie haben Recht.
Als Nachfolger vom „Todes Mais“ muss das einfach so sein. Und auch Kommissar Kelchbrunner und seine Kollegin Juvanic sind wieder die ermittelnden Kommissare.

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Was macht ein Schwein aus der Massentierhaltung auf dem Bauernhof?

Was machen Schweine, die in der Massentierhaltung gelebt haben, wenn man sie auf einem Bauernhof leben lässt? Werden sie krank? Sterben sie? Kommen sie nicht klar? Werden sie gar aggressiv?
Die Antwort ist viel einfacher: SIE WERDEN GLÜCKLICH
Denn sie leben artgerecht!
Diese Dokumentation sollte jeder mal gesehen haben. Speziell auch die Aussage einer Sprecherin des Landwirtschaftsministerium, die offenbar nicht weiß, wie groß ein Meter ist, die aber einen Zuwachs von 33% Platz (bisher 1 Quadratmeter, künftig 1,3 Quadratmeter pro Sau) als viel empfindet. Ich schlage daher einen Selbstversuch in der 1,3 Quadratmeter großen Box vor, um zu sehen, wieviel ein Meter ist und wie groß der Zuwachs an Platz. Am besten dann aber auch vier Wochen lang unbeweglich, wie es dem Schwein in regelmäßigen Abständen zugemutet wird. So wäre es ein relaitätsnaher Praxistest.

Das Video ist unter folgendem Link zu finden:
http://www.ndr.de/fernsehen/Artgerecht-Das-Schweine-Experiment,minuten2484.html

Ein Teich ist auch nur ein Mensch

Zwei Mann, ein Spaten, eine Schippe, eine Schubkarre, Unmengen Erde. Schweißgebadet graben sie sich Hieb um Hieb in steinigen Boden. Sie arbeiten sich immer weiter vor, damit das Loch groß genug wird. Groß genug, um gleich mehrere Menschen in sich aufnehmen zu können. Fünf Meter lang, vier Meter breit, und ordentlich tief…
Die Nachbarn schauen schon, Passanten werfen vom Grasweg, der am Garten vorbeiführt, einen kritischen Blick. Ich nehme es wahr, doch mir ist es egal. Es ist Mittag, die Sonne brennt mir auf den Kopf und ich verfluche, dass ich ausgerechnet hier gegraben habe, anstatt mir ein schattigeres Plätzchen zu suchen. Doch dann mache ich mir klar: Ein Teich braucht nun mal Sonne!

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Bienen

Biiieeenen!

Honigbienen sind wichtig für die Ökosysteme. Auch hängt die Bestäubung vieler Kultur- und Wildpflanzen von ihnen ab. Sie sind sehr interessante, soziale und faszinierende Wesen. Außerdem produzieren sie leckeren Honig. Und sie liefern obendrein auch noch Wachs für Kerzen.
Ihre Existenz ist bedroht. Parasiten machen ihnen das Leben schwer, Umweltgifte schwächen ihre Abwehrkräfte ebenso wie fehlende Blütenvielfalt…
Mit all den Themen beschäftige ich mich schon seit Jahren. Und ich engagiere mich für ein Verbot von Pestiziden, für mehr Blüten- und vor allem Wildpflanzenvielfalt.
Doch wird beim Bienensterben ein weiterer Aspekt sträflich vernachlässigt: Das Imkersterben.
Lange galt das Imkern als Tätigkeit für Herren in gehobenem Alter.
Doch hier findet allmählich ein Wandel statt. Einer, dem ich folgen möchte. Daher galt das Motto für den Mai: Ran an die Bienen und Imker lernen!

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