Ich wünsche euch ein frohes, besinnliches und friedliches Weihnachtsfest. In der Welt herrscht Unfrieden und die Sehnsucht, dass sich bald etwas ändert ist groß. Die Kirchen haben auch in diesem Jahr das Friedenslicht von Bethlehem verteilt. – Als Hoffnungsschimmer und als Symbol des Friedens. Auch ich möchte es digital mit euch teilen. Friedlich ist für mich immer der Gang in die Natur. Heute war ich mal wieder im Laubenhiemer Ried unterwegs. Erst wirkte es sehr still. Doch beim genaueren Blick war einiges zu entdecken.
Heute ist Wintersonnenwende. Schon seit Jahrtausenden stellt dieser Tag einen wichtigen Wendepunkt im Jahr dar. Früher, als die Menschen noch einen direkten Bezug und eine größere direkte Abhängigkeit von der Natur hatten, fieberten sie jenem Tag entgegen. Symbolisiert er doch, dass die Tage wieder zunehmen und dass das Frühjahr und somit die neue Vegetationsperiode näher rücken. Und auch für uns ist die Wintersonnenwende mehr als nur ein astronomisches Ereignis.
Natürlich sind auch wir heute von der Natur abhängig, auch wenn das bei vielen Menschen nicht mehr im Bewusstsein ist. Unsere Lebensmittel wachsen schließlich nicht in den Regalen. Aber was sonst bewirkt es, wenn die Tage wieder länger werden? Eine ganze Menge: Denn natürlich hängt unser Hormonsystem eng mit den Lichtverhältnissen zusammen. Um Vitamin D zu bilden benötigt unser Körper Tageslicht. Die längere Dunkelheit drückt mitunter aufs Gemüt und lässt eine Welt voll mit Problemen oft noch dunkler erscheinen. Viele Aktivitäten, die wir im Frühling und Sommer lieben, können wir im Herbst und Winter nicht leben. Dann ist es vielen auch noch zu kalt, zu nass, zu ungemütlich. Und nicht zuletzt sind es Erkältungen, die uns im Herbst und Winter heimsuchen.
Ein Dolmengrab in Dänemark bei Odense. Die Menschen bauten damals solche Gräber mit einer Ausrichtung, durch die pünktlich zur Sommer- oder Wintersonnenwende die Sonnenstrahlen auf einen bestimmten Punkt im Inneren schienen. Das zeigt auch die spirituelle Bedeutung der Sonnenwenden in den Religionen.
Doch die Wintersonnenwende trägt auch etwas ganz Grundsätzliches in sich. Sie zeigt, dass es nach einer dunklen Zeit auch wieder eine helle geben wird. Dunkle Zeiten durchlebt jeder einmal, und gerade in solchen Zeiten erscheint alles schwarz wie die Nacht. Und somit noch schlimmer, als es ohnehin schon ist. Die Wintersonnenwende ist ein Sinnbild des Lebens, denn sie zeigt, dass das Leben ein Wandel ist, dass es auf und ab geht. Aber eben auch meist wieder im tiefsten Tal eine Umkehr stattfindet, zu einem positiven Trend. Wenn die Sonnenwende eine Botschaft in sich trägt, dann jene der Hoffnung.
Die Hoffnung ist auch der Grund, weshalb wir in drei Tagen Weihnachten feiern. Wir feiern die Geburt von Jesus, dem Erlöser, der uns Hoffnung schenkt und Licht in die Welt bringt. Licht, das auch wir alle in uns tragen. Und das wir zum Leuchten bringen können – für uns und für andere. Selbst in den dunklen Stunden. Und so können wir unsere eigene kleine Wintersonnenwende erzeugen.
Ich wünsche allen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest, sowie ein glückliches, gesundes neues Jahr.
So, nun hat es Willi unser Pflege-Igel endlich geschafft. Er ist seit drei Nächten in den Winterschlaf gefallen. Den ganzen Stress der letzten Zeit lässt er hinter sich, und lässt sich fallen in die Ruhe. Besinnlich fast zum Weihnachtsfest. Ich werde es ihm gleichtun.
Ist das nicht verblüffend? Die Geschichte der Geburt eines einzigen Menschen hat die Welt verändert. Und hat dazu geführt, dass heute Milliarden Menschen auf der Erde dieses eine Ereignis feiern. Jahr für Jahr – an Heiligabend und in den folgenden Tagen.
So, da bin ich wieder, und wünsche euch ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest. Eine ordentliche Portion Besinnlichkeit habe ich in dieser Woche ohne Medienkonsum bereits erfahren. Und gefehlt hat mir nichts. Ich informiere mich ausreichend, auf Angst- und Panikmache in Dauerberieselung kann ich durchaus verzichten. So habe ich die Zeit genutzt, um etwas Positives zu tun, zu hören und zu sehen. Ich habe im Garten gearbeitet, etwas Neues ausprobiert, die Natur beobachtet. Und ich habe ein tolles Buch gelesen – über ein Tier, das mit den Fühlern riecht, mit den Flügeln hört und den Beinen schmeckt. Seine Artengruppe flog schon um die Nase des Tyrannosaurus Rex. Sie existiert schon seit 300 Millionen Jahren. Und man sagt dem einzelnen Tier nach, dass es mit nur einem Flügelschlag etwas Großes auslösen kann.
Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier… Ja, bald ist Weihnachten. Noch eine Woche. Aber Besinnlichkeit? Nein: So wie nervig flackernde, bunte Weihnachtslämpchen, strömen unzählige Nachrichten aus allen Richtungen auf mich ein. Und leider sind es keine guten. Die will auch keiner, gilt doch der Leitsatz im Journalismus: Nur schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten.
Ich wünsche euch allen ein frohes, besinnliches und friedvolles Weihnachtsfest. Dazu habe ich das Friedenslicht fotografisch eingefangen. Es stammt aus der Geburtsgrotte von Jesu in Bethlehem und wird jedes Jahr von den Pfadfindern in alle Welt transportiert. Ich habe mir das Licht auch mit nach Hause genommen. Und mir dann ein paar Gedanken über den „den Frieden“ gemacht.
Ich wünsche allen einen schönen dritten Advent mit diesem kleinen Stern hier. Entdeckt habe ich ihn in meiner Wohnung und ich weiß, es sind noch mehr von ihnen da. Kleine Wunder kann man in dieser dunklen Jahreszeit sehr gut gebrauchen, wo draußen fast nichts blüht, die Vögel verstummt sind, und kein Insekt mehr durch die Gegend summt. – Von den Auswirkungen der unsichtbaren Gefahr ganz zu schweigen, die uns in den Medien jeden Tag zunehmend wieder in Angst auslösenden, hollywoodreifen Endzeit-Bildern vor Augen geführt wird.
Jedes Jahr geschieht das Gleiche: Kurz vor Weihnachten muss ein Wesen schon in jungen Jahren dran glauben. Es wird nieder gemetzelt. Und ich rede dabei nicht „nur“ von den Puten oder Gänsen, was wirklich grausam genug ist! Nein, heute rede ich auch von Klimaschützern.
Ich wünsche euch einen schönen 2. Advent sowie einen tollen Nikolaus-Tag. Heute habe ich ein Video, das ich beeindruckend finde. Landwirte haben ein besonderes Zeichen gesetzt, um Kinderaugen zum Leuchten zu bringen. Sie fuhren mit weihnachtlich geschmückten Traktoren durch etliche rheinhessische Gemeinden und schließlich zur Mainzer Kinderklinik der Unimedizin. Sie folgten damit einer bundesweiten Aktion „Ein Funken Hoffnung“. Und ein Stück weit machen sie dadurch natürlich auch auf ihre teils prekäre Situation aufmerksam. Viel Spaß 🙂