Fliegende Biene vor Malvenblüte

Die Honigbiene – mehr als ein Honiglieferant

Für viele Menschen ist ein leckeres Honigbrot vom Frühstückstisch nicht wegzudenken. Als Schlaraffenland gilt, wo Milch und Honig fließen. Und in der Naturheilkunde wird Honig z.B. als desinfizierendes Mittel gegen Halsentzündungen oder bei infizierten Wunden verwendet.

Bienen als Honigproduzenten gelten als emsig und sozial strukturiert. Generationen von Kindern sind mit der Biene Maja als Zeichentrickfigur aufgewachsen und so haben die meisten Menschen ein positives Verhältnis zu den summenden Hautflüglern.

Umso erschreckender erscheint vielen die Vorstellung, dass das Bienensterben unzählige Völker dahin rafft. Wenn man sich im Garten umschaut, sieht man immer weniger Vertreter der Europäischen Honigbiene. Als Ursachen hierfür werden eingeschleppte Schädlinge und Krankheiten ausgemacht, wie die Varroa-Milbe. Aber auch das „Imkersterben“ sowie fehlende Nektarpflanzen gelten als Auslöser des Rückgangs.

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Bienenengel auf Distel

Das „freie Handeln“

Momentan wird viel diskutiert über das so genannte Freihandelsabkommen TTIP zwischen der EU und den USA. Angeblich sollen durch das Wegfallen von „Handelshemmnissen“ die Wirtschaft angekurbelt und somit neue Jobs geschaffen werden.

Nachdem sich die anfänglich euphorischen Rechnungen der Befürworter als Milchmädchenrechnungen und Schönfärbereien herausgestellt haben, beharrt man trotzdem weiterhin auf diesem Abkommen.

Kein Wunder – wenn man sich anschaut, wer darauf beharrt, sind die Ziele klar: Vor allem Großkonzerne erhalten die Möglichkeit, frei zu handeln, also ohne großartige Einschränkungen.Weiterlesen »

Von den dicken Tomaten

Für mich ist es immer wieder verblüffend, was die Natur so alles hervorbringt nach einem kahlen, lebensfeindlichen Winter. Alles blüht und sprießt nun wieder, das Leben breitet sich förmlich explosionsartig aus. Die Eichhörnchen kämpfen um Revier und Weibchen, die Wildbienen fliegen herum und sammeln Nektar und Pollen. Erste Schmetterlinge flattern umher, die Vögel singen, balzen, bauen Nester, legen Eier und brüten.

Genau in diesem Zusammenhang des Wachstums und des Lebens steht auch mein Nutzgarten. Mir ist es wichtig, dass die Natur hier ihren Platz zum Leben bekommt. Und im Gegenzug wird die Natur dafür sorgen, dass man selbst in diesem Gefüge einen Lebensraum erhält. Einen Raum, um Früchte anzubauen, Ruhe zu tanken und die Schönheit zu bewundern.

Hand in Hand mit der Natur sollte von Anfang an das Motto in meinem Garten sein. Ich möchte meinen Garten symbiotisch mit der Natur verknüpfen und versuche, Jahr für Jahr eine engere Bindung zu schaffen. Und in diesem dieses Jahr wird das Miteinander wahrscheinlich auch wieder viele Früchte tragen.Weiterlesen »

Urlaub – ganz nah…

Viele beginnen in diesen Wochen bereits, ihren Sommerurlaub zu planen. Oder sie haben es bereits getan. Ab in den Süden, Urlaub in der Karibik, schnell noch mal die Malediven besuchen, ehe sie in den steigenden Meeresfluten versinken,… So geht es oftmals mit dem Flugzeug in die Ferne, um in Touristenhochburgen Sonne zu tanken, im Meer zu baden. Oder in die USA für einen Städtetrip, für einen Besuch des Yellowstone Nationalparks. Und neben dem Sommerurlaub geht es dann im Herbst oder Winter auch noch mal in wärmere Gefilde.

Die Folgen dieser ausufernden Fliegerei auf das Klima und auf die Natur allgemein sind katastrophal. Während sich der Pauschaltourist über den niedrigen Preis für sieben Tage Sonne freut, müssen die Hotelangestellten vor Ort für einen Hungerlohn schuften. Während Millionen Badegäste jedes Jahr, mit Sonnenöl beschmiert in den Meeren schwimmen, gelangen diese Chemikalien auch ins Wasser. Es klingt absurd – wie könnte ein bisschen Sonnenöl der Natur schaden? Die Antwort ist jedoch klar: Es ist nicht ein bisschen Sonnenöl, es sind wirklich Unmengen, die jährlich in den Meeren und somit deren Bewohnern landen. – Zusammen mit allerlei Plastikmüll, Abwässern aus den Hotelkomplexen und Schweröl der Kreuzfahrtschiffe. Alles in allem ist die Bilanz eines Urlaubs in fernen Ländern oft sehr negativ.Weiterlesen »

Plastikvermeidung – Versuch 2

Erst mal ein frohes neues Jahr!

Nun habe ich einen zweiten Versuch gestartet, Plastikmüll zu vermeiden. Teilweise ist es mir gelungen, teilweise habe ich keine Alternative gefunden.

Gläser

Im ersten Schritt habe ich einen Marmorkuchen gebacken, anstatt auf verpackte Fertigware zurückzugreifen. Dabei habe ich auch wieder darauf geachtet, dass die Zutaten möglichst nicht in Plastik verpackt waren. Resultat: Bis auf die Margarine konnte ich alle anderen Zutaten in Papierverpackung kaufen. Dabei habe ich auch noch darauf geachtet, dass die Produkte bio-zertifiziert sind. Das ist besonders auch bei Kakao und Zucker wichtig. Konventionelle Produkte sind nicht nur oftmals schädlich für die Natur vor Ort. Ihre Produktion schädigt auch die Arbeiter auf den Plantagen und die Anwohner in der Umgebung. Sie werden krank durch ausgebrachte Pestizide und andere Mittel, ihre Flüsse und Seen werden belastet. Zudem werden in vielen Plantagen konventioneller Hersteller die Menschen ausgebeutet, zu Billiglöhnen beschäftigt, Kinderarbeit ist an der Tagesordnung. Zwar garantieren Bio-Produkte nicht zwingend faire Arbeitsbedingungen. Aber alleine die nicht vorhandene Belastung mit Giften erscheint mir als so wichtig, dass ich Bioware benutze. Hinzu kommt ja auch, dass konventionell erzeugte Produkte oftmals auch mit Giften belastet sind und diese dann auf unseren Tellern landen…Weiterlesen »

Plastikvermeidung – Versuch 1

Ich bin ein echter Schokoladenfan. Schokoriegel, Tafelschokolade, Kuchen oder Pudding – an manchen Tagen ist nichts sicher vor mir… 🙂

Auch zwischendurch esse ich ab und zu Süßkram. Gerade bei Schokoriegeln, wie Snickers, frage ich mich regelmäßig, warum man es nicht schafft, die Verpackung umweltfreundlicher zu gestalten. Da ist eine große Plastiktüte, in denen die einzelnen Snickers ein weiteres Mal verpackt liegen und so eine Menge Plastikmüll entsteht. Und auch bei fertigem Kuchen oder bei Tafelschokolage frage ich mich wirklich, warum eigentlich alles in Plastik und Alufolie gehüllt werden muss.

Grund genug, nun einen ersten Versuch zu starten, die Plastikflut zu vermindern. Zusätzlich zur Müllvermeidung spielte hier auch noch ein anderer Gedanke eine Rolle: In Schokoriegeln und Fertigkuchen stecken Milch und Eier aus der Massentierhaltung. Und auch Palmöl ist darin verarbeitet, was nicht wirklich umweltfreundlich ist. Also entschied ich mich gestern dazu, einfach mal einen Riegel mit Erdnussgeschmack herzustellen. Dazu packte ich zunächst einmal 150g Bio-Weizenmehl in eine Schüssel, gab einen TL Backpulver dazu und 50g braunen Bio-Rohrzucker. Dazu kamen dann noch 100g Bio-Margarine (die zu meiner Überraschung leider Palmöl enthält und leider auch nur in einer Plastikverpackung erhältlich ist) Alles verrührte ich, gab noch 4EL Wasser hinzu, damit der Teig einigermaßen zusammenhielt. Den Teig packte ich dann in einer Schüssel mit Deckel und stellte diese für eine Stunde in den Kühlschrank. Dann kramte ich die zwei Gläser Bio-Erdnussbutter hervor und vermischte sie mit etwa 50ml Agavendicksaft aus der Glasflasche, damit die Sache etwas süßer wurde. Schließlich knackte ich noch 80g ungeschälte Bio-Erdnüsse, die nur in einer Papiertüte verpackt waren.Weiterlesen »

Links Verpackungsmaterial, rechts Inhalt

Alles nur Verpackung

Heute musste ich mal wieder an meinem Drucker die Tintenpatronen wechseln. Nicht nur, dass die Patronen bei mindestens 25% Inhalt bereits als leer erkannt werden: Heute ärgerte mich auch die Tatsache, dass man die große Patrone mit schwarzer Farbe in eine Plastikbox gepackt und mit einer weiteren Kunststoff-Innenverpackung darin „gesichert“ hatte. Die anderen vier Patronen wurden natürlich in einer separaten Plastikbox mit einer ebensolchen Innenverpackung angeboten. Während ich so da saß und den ganzen Müll betrachtete, der nun mal wieder angefallen war, stellte ich Inhalt und Verpackung einmal gegenüber. Und ich war erstaunt: Es ist doch verblüffend, wie unsinnig hier mit Rohstoffen umgegangen wird! Sicherlich täte es auch eine kleine Plastikhülle, um die Patronen für Transport und Verkauf zu schützen. Aber nein: Erst große Hülle, dann kleinere Hülle, dann ein Kunststoffverschluss zum Schutz der Farböffnung. Und dieser ist dann auch noch mal mit einer Plastik-Banderole geschützt. So viel Schutz für eine Patrone, jenes kostbare Gut, das bei 25 % Inhalt ohnehin leer ist, obwohl sie eben nicht leer ist… Die alte, nicht restentleerte Patrone wandert nun in den Müll. Laut beiliegender Gebrauchsinformation, die ausnahmsweise nicht aus Plastik sondern aus Papier besteht, steht geschrieben, dass die Farbe „weniger als 30% Bestandteile mit unbekannter Gewässergefährdung“ enthält. Na immerhin… Es sind ja auch nur 30% von den nicht restentleerten 25%, die in den Abfall wandern und neben unbekannter Gewässergefährdung nur ein paar allergische Reaktionen hervorrufen können.Weiterlesen »

Was tun?

Wenn man sich so die Bilder anschaut, die tagtäglich über die Fernseher und übers Internet in unsere Wohnungen flimmern, die Krisenherde der Welt zeigen, könnte man erst einmal glatt verzweifeln. Die Not scheint übermächtig, ein Einzelner scheint hier gar nichts machen zu können. Gewaltige Flüchtlingsströme, Armut, Hungersnöte, abgeholzte Regenwälder, ausgerottete Tierarten, gequälte Lebewesen, schmelzende Eismassen am Nordpol, riesige Plastikmüllstrudel im Pazifik größer als Mitteleuropa, genetisch veränderte Pflanzen, Umweltgifte und verstrahlte Landschaften. Die Not scheint übermächtig.

Etwas bewegen!

Doch es ist teilweise verblüffend, was der Einzelne zu tun vermag. Spätestens, wenn wir uns bewusst machen, dass wir alle zur Not einen kleinen Beitrag leisten, wird klar, dass wir durch geändertes Verhalten auch die Verhältnisse zum Positiven beeinflussen können.Weiterlesen »

Die Welt steht Kopf

Seit meinem ersten Eintrag ist ein wenig Zeit ins Land gegangen. Und es ist einiges passiert auf der Welt.

Wir haben eine Flüchtlingskrise, die die Europäische Union entzweit. Ich komme nicht drumherum, hierzu einige Worte zu verlieren. Schließlich liegen die Ursachen von Flüchtlingskatastrophen meist in einem egoistischen, wenig nachhaltigen Handeln. Und daran sind nicht nur die Entwicklungsländer oder „Schurkenstaaten“ schuld, deren Staatschefs natürlich korrupt und oft wenig demokratisch sind. Es ist auch das Handeln der reichen, westlichen Staaten und ein Stück weit auch das Handeln jedes Einzelnen von uns, der die Menschen erst in die Not treibt, nach Europa fliehen zu müssen.Weiterlesen »