Wer klopft denn da?

Als ich letzte Woche morgens, wie in den letzten Monaten immer, im Homeoffice bei offenem Fenster am PC saß, war da plötzlich dieses Klappern zu hören. Ich sah hinaus und konnte nicht erkennen, woher das stammte. Es kam irgendwo aus dem Bereich der Wildvogel-Futterstelle in meinem Hof. Da würde doch kein Specht sein Unwesen treiben? Nein, es knallte immer nur einmal, dann waren etwa 30 Sekunden Pause, und dann knallte es wieder. Was sollte denn das für ein komischer Vogel sein? Heute hörte ich es dann wieder klappern und hatte zum Glück die Kamera zur Hand.

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Vertagt! – Erfolg gegen Kastenstände

Heute ist ein halbwegs guter Tag für den Tierschutz. Die schlimmsten Pläne unserer Bundeslandwirtschaftsministerin wurden abgewendet. Und die Länder mit Regierungsbeteiligung der Grünen haben gegen einen faulen Kompromiss in dieser Frage gestimmt. Das ist ein erster guter Schritt, doch die „Kuh ist noch nicht vom Eis“, die Abschaffung der Kastenstände weiterhin nicht sicher. Also heißt es, den Druck aufrecht zu erhalten. Campact sammelt weiterhin Unterschriften (wie gehabt bitte die Datenschutzerklärung dort beachten!) Inzwischen sind eine halbe Million Protestunterschriften zusammen gekommen – die Stimmen müssen aber noch sehr viel lauter werden!

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Die Würde des Schweins…

Heute berät der Bundesrat darüber, ob weiterhin gegen das Tierschutzgesetz verstoßen werden darf, und somit (richterlich festgestellte) Tierquälerei durch unsere Volksvertreter legalisiert wird. Es geht um die Kastenstände. Reinhard Mey hat es in seinem Lied schon vor Jahren treffend ausgedrückt. Daher poste ich heute auch ohne weiteren Kommentar dieses Video. Es spricht für sich…

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Gemetzel in der Pfalz!

Es ist einfach unglaublich: Da gerät eine Fuchsmutter offenbar durch einen Unfall in einen Hächsler. Und was tun die Waldarbeiter mit dem Nachwuchs? – Sie werfen ihn hinterher! Ein Sturm der Entrüstung bricht los – zu recht! Und dann sitzen am Sonntag wieder mindestens 50 Prozent der Entrüsteten am Frühstückstisch, und essen ihr Ei wachsweich ohne jegliche Skrupel…

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Brechreiz…

Massentierhaltung = Treibhausgase + Regenwaldvernichtung + Tierquälerei + moderne Sklaverei durch Billiglohnarbeiter + Nitrate im Grundwasser + Monokulturen und Artensterben + Insektensterben + steigendes Risiko für die Entstehung von antibiotikaresistenten Keime und Viren,… Die Antwort von Aldi folgt prompt: „Fleisch muss billiger werden!„. Und für Nachhaltigkeit engagiert man sich ja auch noch irgendwie so nebenbei, quasi, rein theoretisch nur, wenns nicht ums Handeln geht…  Da dreht sich mir der Magen um und mir fällt nur noch eines ein: Als die Eisheiligen gegangen sind, warum haben sie da nicht gleich die Scheinheiligen mitgenommen?! Was bleibt einem da noch zu tun, außer das alles zu boykottieren, inkl. die jeweiligen Discounter? Denn dieses Billigfleisch wird uns am Ende sehr teuer zu stehen kommen!

Baumgesicht mit Meise... Den Stamm haben wir mit einem "Baumgesicht" dekoriert, doch hier zählen vor allem die "inneren Werte". Denn unter dem Hut aus Holz, den man hier von unten sieht, ist es hohl. Leider gab es keine spezielle Ausführung des Gesichts, angepasst an US-Präsiendenten... ;-) Da hätte sich auch die Kohlmeise sicher nicht wohlgefühlt, also passt das schon so. Denn über der Nase des Gesichts sieht man das Einflugloch für eine Nisthöhle, an der sich heute schon ein Meisen-Mann mit seiner Partnerin zu schaffen gemacht hat.

Neues vom Baumgesicht

Es gibt Neuigkeiten vom Baumgesicht… 🙂 Ein wenig Unfrieden hat es schon gestiftet, es gab sogar richtig Kloppe hier im Hof. Zwei Kontrahenten wollten sich ihre neue Unterkunft nicht streitig machen lassen. – Der eine größer, der andere kleiner. Anfangs dachte ich, sie brüten schon, doch da hatte ich mich getäuscht. Es gab schließlich noch Klärungsbedarf. Und wer hat am Ende gewonnen?

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Es sind zwei!

Letzte Nacht hat meine Wildkamera den Beweis erbracht: Im Walnussbaum in meinem Garten sitzen zwei Vögel der Nacht. Das heißt, sie sind auch teils tagsüber aktiv. Ihr Ruf galt früher als Todessignal. Heute weiß man es besser, doch es mussten zuvor unzählige der Tiere qualvoll sterben, um Haus und Hof vor Unheil zu schützen. Überhaupt ist diese Eulenart stark bedroht, in Deutschland brüten noch etwa 6000 Paare. Das liegt vor allem an den schwindenden Lebensräumen, den fehlenden Nistplätzen und dem Einsatz von Pestiziden. Umso mehr freut es mich, dass ein Paar dieser Eulen meinen Walnussbaum offenbar als Nistplatz auserkoren haben.

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