Unser aller Erbe

So, jetzt ist es raus: Mein neues Buch – wieder ein Krimi!
Und mit seinem Titel „Unser aller Erbe“ ist auch drin, was drauf steht.

Alle die mich kennen, ahnen schon, dass das Buch einen ökologischen Hintergrund hat. Und sie haben Recht.
Als Nachfolger vom „Todes Mais“ muss das einfach so sein. Und auch Kommissar Kelchbrunner und seine Kollegin Juvanic sind wieder die ermittelnden Kommissare.

Weiterlesen »

Frankenstein im Garten?

Weiße Salatgurken, weiße Monatserdbeeren, Rattenschwanzrettich und Erdbeerspinat wachsen in meinem Garten. Doch was sind denn das für seltsame Gemüsesorten? Welcher kranke Genforscher hat hier seiner Kreativität freien Lauf gelassen und so der Natur ins Handwerk gepfuscht? Genetisch veränderte Pflanzen landen immer öfter auf den Feldern und so auch auf unseren Tellern. Und selbst das gute alte Blumenbeet im Garten, die Friedhöfe oder Balkonkästen sind vor dieser bedenklichen Entwicklung nicht mehr gefeit.

Weiterlesen »

Das ist ja der Gipfel!

Der G20-Gipfel, um genau zu sein. Er hat noch nicht einmal begonnen, schon brodelt es in Hamburg. Doch es sind nicht etwa die demokratischen Staatschefs, die solchen wie Erdogan und Trump endlich mal die Meinung geigen. Nein, es ist die Polizei, die mit Wasserwerfern friedlich Demonstrierende von der Straße vertreibt. Demonstrierende für eine bessere Welt, gegen den Klimawandel, gegen ausufernden freien Handel, gegen Unterdrückung und den Hunger in der Welt, gegen die ungerechte Verteilung und die Einflüsse des Turbokapitalismus auf der Erde. Viele stehen dort, um gegen diesen Umgang der Menschen mit der Erde und ihren Bewohnern zu demonstrieren. Und doch vertreibt man sie mit Wasserwerfen wie Schwerkriminelle! Wie kann das sein?

Weiterlesen »

Was macht ein Schwein aus der Massentierhaltung auf dem Bauernhof?

Was machen Schweine, die in der Massentierhaltung gelebt haben, wenn man sie auf einem Bauernhof leben lässt? Werden sie krank? Sterben sie? Kommen sie nicht klar? Werden sie gar aggressiv?
Die Antwort ist viel einfacher: SIE WERDEN GLÜCKLICH
Denn sie leben artgerecht!
Diese Dokumentation sollte jeder mal gesehen haben. Speziell auch die Aussage einer Sprecherin des Landwirtschaftsministerium, die offenbar nicht weiß, wie groß ein Meter ist, die aber einen Zuwachs von 33% Platz (bisher 1 Quadratmeter, künftig 1,3 Quadratmeter pro Sau) als viel empfindet. Ich schlage daher einen Selbstversuch in der 1,3 Quadratmeter großen Box vor, um zu sehen, wieviel ein Meter ist und wie groß der Zuwachs an Platz. Am besten dann aber auch vier Wochen lang unbeweglich, wie es dem Schwein in regelmäßigen Abständen zugemutet wird. So wäre es ein relaitätsnaher Praxistest.

Das Video ist unter folgendem Link zu finden:
http://www.ndr.de/fernsehen/Artgerecht-Das-Schweine-Experiment,minuten2484.html

Ein Teich ist auch nur ein Mensch

Zwei Mann, ein Spaten, eine Schippe, eine Schubkarre, Unmengen Erde. Schweißgebadet graben sie sich Hieb um Hieb in steinigen Boden. Sie arbeiten sich immer weiter vor, damit das Loch groß genug wird. Groß genug, um gleich mehrere Menschen in sich aufnehmen zu können. Fünf Meter lang, vier Meter breit, und ordentlich tief…
Die Nachbarn schauen schon, Passanten werfen vom Grasweg, der am Garten vorbeiführt, einen kritischen Blick. Ich nehme es wahr, doch mir ist es egal. Es ist Mittag, die Sonne brennt mir auf den Kopf und ich verfluche, dass ich ausgerechnet hier gegraben habe, anstatt mir ein schattigeres Plätzchen zu suchen. Doch dann mache ich mir klar: Ein Teich braucht nun mal Sonne!

Weiterlesen »

Trumpeltier

Heute kann ich es mir nicht verkneifen, auf das Treiben eines ganz besonderen Tieres einzugehen:
Die Rede ist vom Gemeinen Trumpeltier (Donaldus Trumputinus)

Sein bevorzugter Lebensraum ist der Porzellanladen. Dies ist eine gewagte Kombination, denn es handelt sich bei dem Tier um ein plumpes, einfach gestricktes und rücksichtsloses Wesen, das es bevorzugt, in möglichst viele Fettnäpfchen zu treten.
Und es fühlt sich offenbar wohl, wenn es ordentlich Porzellan zerdeppern kann.
Weiterlesen »

Bienen

Biiieeenen!

Honigbienen sind wichtig für die Ökosysteme. Auch hängt die Bestäubung vieler Kultur- und Wildpflanzen von ihnen ab. Sie sind sehr interessante, soziale und faszinierende Wesen. Außerdem produzieren sie leckeren Honig. Und sie liefern obendrein auch noch Wachs für Kerzen.
Ihre Existenz ist bedroht. Parasiten machen ihnen das Leben schwer, Umweltgifte schwächen ihre Abwehrkräfte ebenso wie fehlende Blütenvielfalt…
Mit all den Themen beschäftige ich mich schon seit Jahren. Und ich engagiere mich für ein Verbot von Pestiziden, für mehr Blüten- und vor allem Wildpflanzenvielfalt.
Doch wird beim Bienensterben ein weiterer Aspekt sträflich vernachlässigt: Das Imkersterben.
Lange galt das Imkern als Tätigkeit für Herren in gehobenem Alter.
Doch hier findet allmählich ein Wandel statt. Einer, dem ich folgen möchte. Daher galt das Motto für den Mai: Ran an die Bienen und Imker lernen!

Weiterlesen »

Fasten?

Fastenzeit – ein weiterer Grund für mich, meine Ernährung näher zu betrachten und umzustellen. Denn ich mag Süßigkeiten sehr gerne. Schokolade und Lakritze, aber auch Kuchen esse ich definitiv zu oft. Doch ich bin damit nicht allein. Zucker ist ein Stoff, der in vielen Lebensmitteln steckt und inzwischen massenhaft eingesetzt wird. Auch immer mehr Weißmehlprodukte sind in unseren Lebensmitteln enthalten. Und Weißmehl wirkt sich wie Zucker in größeren Mengen auf den Körper negativ aus. Die Industrie nutzt den Umstand, dass Zucker süchtig macht und somit den Lebensmittelkonsum antreibt. Sie wirbt bewusst auch um Kinder als Kunden, deklariert die „Extraportion Zucker“ als „Extraportion Milch“. Und sie nimmt dabei in Kauf, dass es immer mehr übergewichtige, zuckerkranke Kinder und Erwachsene gibt.

Weiterlesen »

Tod unter Palmen

Palmöl – ein Alleskönner: Es ist billig herzustellen, vielseitig einsetzbar, entfaltet hervorragende Eigenschaften bei der industriellen Herstellung verschiedenster Produkte. Sei es in Lebensmitteln, Tierfutter, Körperpflege- und Reinigungsmitteln, aber auch Lacken und Biotreibstoffen: Palmöl steckt darin und scheint perfekt zu sein. Nicht umsonst ist es heute bereits in jedem zweiten Supermarktartikel enthalten. Und die Nachfrage wird sich in naher Zukunft nahezu verdoppeln.
Dabei wird das Öl aus den Früchten der „Ölpalme“ gewonnen, die sehr ertragreich ist. Sie wächst in tropischen Breiten und wird bis zu 30 Meter hoch. Ursprünglich stammt sie aus Afrika, wird aber in den letzten Jahrzehnten zunehmend in Staaten rund um den Globus angebaut, die entsprechende klimatische Bedingungen bieten.
Doch schaut man genauer hin, zeigt sich, dass Palmöl auch sehr viele Schattenseiten hat: Es sorgt für gewaltige Zerstörungen rund um den Globus, heizt Artensterben und Klimawandel an, ist für die Ausbeutung von Menschen mit verantwortlich. Und immer öfter wird auch Krebs mit ihm in Verbindung gebracht…

Weiterlesen »