Habt ihr auch die Sonnenfinsternis beobachtet? Und diese kühle Brise gespürt, als der Mond zu über 80 Prozent unseren Zentralstern verdunkelt hatte? Ich fand es toll, und machte mich auch nachdenklich.
Habt ihr auch die Sonnenfinsternis beobachtet? Und diese kühle Brise gespürt, als der Mond zu über 80 Prozent unseren Zentralstern verdunkelt hatte? Ich fand es toll, und machte mich auch nachdenklich.
Diesen Satz lese ich seit Wochen. Und inzwischen glüht mir die sprichwörtliche Sicherung durch, wenn ihn jemand erneut zum Besten gibt. Die Klimakrise ist wieder spürbar angekommen, und manch einer holt entspannt und freudig die Sonnencreme hervor, während über 5.000 Menschen in Deutschland den Hitzetod sterben. Nein, wir befinden uns nicht nur in einer Klimakrise, sondern auch deutlich in einer Krise des gesunden Menschenverstandes, der Empathie und des sozialen Miteinanders.
Die UN-Klimakonferenz beginnt. Und das in einer Zeit, in der die Klimakrise auch in Mitteleuropa so deutlich angekommen ist. – Und nicht nur wie zuvor die „Entwicklungsländer“ mit aller Härte trifft.
Irgendwie fühlte sich alles so eintönig an. Sommer, Sonne, Sonnenschein – und ich kam mir vor wie im Film „Und ewig grüßt das Murmeltier“. Den kennt ihr bestimmt auch. Jeden Morgen kam da dieser Wetterreporter und berichtete über einen Schneesturm, der über die Kleinstadt hereinbrechen und alles lahmlegen würde. Doch es ging einfach nicht weiter. Er war in einer Zeitschleife gefangen. Genau so kam es mir vor, wenn ich morgens aus dem Fenster sah und die angekündigten Regenwolken verpufften. Und wieder ein „schöner Tag“ mit blauem Himmel, Sonnenschein und Temperaturrekorden bevorstand.
Ist das nicht schön? Eine tolle Wiese mit vielen Schwanenblumen, rundherum Bäume und Sträucher… Doch die Idylle trügt.