Heute ist der Tag mit dem kürzesten Licht und der längsten Nacht. Licht fehlt auch manchmal in unserem Leben. Angesichts von Schicksalsschlägen, Trauer, Ängsten, Verzagtheit oder auch nur dem Blick in die Weltnachrichten sieht man vor lauter Nacht das Licht nicht mehr. Doch es ist da.
Am 10.10. war Mental Health Day. Die Welt ist schon seit einiger Zeit sehr herausfordernd für unsere psychische Gesundheit. Was das genau bedeutet und wie die Natur uns helfen kann, darum geht’s hier.
Das gilt für die Fotos heute, genauso wie für den Abend der Mondfinsternis vor einigen Tagen. Denn anfangs stand ich auf einem Hügel in der Umgebung und sah nur eine dünne Wolkendecke am Himmel. Kein Mond in Sicht! Aber dann, deutlich nach 21 Uhr, erschien der kleine Schimmer.
Heute ist Wintersonnenwende. Schon seit Jahrtausenden stellt dieser Tag einen wichtigen Wendepunkt im Jahr dar. Früher, als die Menschen noch einen direkten Bezug und eine größere direkte Abhängigkeit von der Natur hatten, fieberten sie jenem Tag entgegen. Symbolisiert er doch, dass die Tage wieder zunehmen und dass das Frühjahr und somit die neue Vegetationsperiode näher rücken. Und auch für uns ist die Wintersonnenwende mehr als nur ein astronomisches Ereignis.
Natürlich sind auch wir heute von der Natur abhängig, auch wenn das bei vielen Menschen nicht mehr im Bewusstsein ist. Unsere Lebensmittel wachsen schließlich nicht in den Regalen. Aber was sonst bewirkt es, wenn die Tage wieder länger werden? Eine ganze Menge: Denn natürlich hängt unser Hormonsystem eng mit den Lichtverhältnissen zusammen. Um Vitamin D zu bilden benötigt unser Körper Tageslicht. Die längere Dunkelheit drückt mitunter aufs Gemüt und lässt eine Welt voll mit Problemen oft noch dunkler erscheinen. Viele Aktivitäten, die wir im Frühling und Sommer lieben, können wir im Herbst und Winter nicht leben. Dann ist es vielen auch noch zu kalt, zu nass, zu ungemütlich. Und nicht zuletzt sind es Erkältungen, die uns im Herbst und Winter heimsuchen.
Ein Dolmengrab in Dänemark bei Odense. Die Menschen bauten damals solche Gräber mit einer Ausrichtung, durch die pünktlich zur Sommer- oder Wintersonnenwende die Sonnenstrahlen auf einen bestimmten Punkt im Inneren schienen. Das zeigt auch die spirituelle Bedeutung der Sonnenwenden in den Religionen.
Doch die Wintersonnenwende trägt auch etwas ganz Grundsätzliches in sich. Sie zeigt, dass es nach einer dunklen Zeit auch wieder eine helle geben wird. Dunkle Zeiten durchlebt jeder einmal, und gerade in solchen Zeiten erscheint alles schwarz wie die Nacht. Und somit noch schlimmer, als es ohnehin schon ist. Die Wintersonnenwende ist ein Sinnbild des Lebens, denn sie zeigt, dass das Leben ein Wandel ist, dass es auf und ab geht. Aber eben auch meist wieder im tiefsten Tal eine Umkehr stattfindet, zu einem positiven Trend. Wenn die Sonnenwende eine Botschaft in sich trägt, dann jene der Hoffnung.
Die Hoffnung ist auch der Grund, weshalb wir in drei Tagen Weihnachten feiern. Wir feiern die Geburt von Jesus, dem Erlöser, der uns Hoffnung schenkt und Licht in die Welt bringt. Licht, das auch wir alle in uns tragen. Und das wir zum Leuchten bringen können – für uns und für andere. Selbst in den dunklen Stunden. Und so können wir unsere eigene kleine Wintersonnenwende erzeugen.
Ich wünsche allen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest, sowie ein glückliches, gesundes neues Jahr.
Ist das nicht ein seltsamer Titel für einen Artikel? Und doch ist es das, was aus meinem Ziel, mich selbständig zu machen, entstanden ist. Das einst zarte Pflänzchen ist gewachsen und blüht nun auf.
Einen schönen 1. Mai euch allen! Heute ist zwar Tag der Arbeit, aber davon hielt das Eichhörnchen nichts. Erst hat es sich ordentlich den Bauch vollgeschlagen, und dann auf einem Ast einige Etagen höher ein Mittagsschläfchen gehalten.Mit den Tieren bringt man gerne Vergesslichkeit in Verbindung, da sie mehr Nüsse eingraben als finden. Doch steckt dahinter vielleicht ein höherer Sinn?
Gerade war wieder Eiersuchen angesagt, versteckt vom „Osterhasen“. Und auch das Leben bietet immer mal wieder schöne, „leckere“ und überraschende Eier. Aber das müssen nicht die knallbunten sein.Weiterlesen »
Na, böllern sie bei euch auch schon Tage vor Silvester? Ursprünglich stammt dies wohl von einer Tradition ab, bei dem durch ein Silvesterfeuer die bösen Geister des alten Jahres vertireben wurden. Klingt toll, bewirkt aber genau das Gegenteil.
Nun bin ich mal wieder aus meiner Versenkung aufgetaucht. Mein letzter Post, vom Buchtipp abgesehen, ist gefühlt wieder eine Ewigkeit her. Aber es war so viel los hier. Alles in allem eine bunte Mischung aus wuselnden Igeln, freudigen Naturschützern und einem endgültigen Schlussstrich. Aber lest selbst…
Mein Urlaub ist schon etwas länger her, aber auch heute steht noch der schiefste Turm der Welt in … Gau-Weinheim. Und einer der schönsten Bäume, die ich kenne, auf dem Disibodenberg.