Mein Urlaub ist schon etwas länger her, aber auch heute steht noch der schiefste Turm der Welt in … Gau-Weinheim. Und einer der schönsten Bäume, die ich kenne, auf dem Disibodenberg.
Mein Urlaub ist schon etwas länger her, aber auch heute steht noch der schiefste Turm der Welt in … Gau-Weinheim. Und einer der schönsten Bäume, die ich kenne, auf dem Disibodenberg.
Mein letzter Post ist etwas länger her. Aber es war auch einiges los hier und ich brauchte ein wenig Zeit, neue Energie zu tanken. Und meinen Fokus neu auszurichten. Das funktioniert immer in der Natur, hier kann ich meine „Akkus wieder aufladen“. Und Strom kann ich auch bald selbst erzeugen…
Kennt ihr das auch? Dieses Gefühl an einem Punkt angekommen zu sein, an dem sich alles in euch sträubt? An dem euer Körper verrücktspielt, beängstigend der Blutdruck steigt, der Puls sich beschleunigt, und ihr nachts aus nebelhaften Alpträumen aufwacht, mit Herzrasen, unruhiger Atmung, zitternd und schwitzend? Und dann nicht mehr einschlafen könnt?
Nun ist es soweit. 2022 steht kurz vor dem Abschluss. Ich wünsche allen einen guten Rutsch in ein glückliches, gesundes und erfülltes Jahr 2023. „Leute, wie die Zeit vergeht.“ – das hört man in diesen Tagen wieder vermehrt. Doch vergeht sie wirklich, oder sind wir das?
Nach einer Corona-Zwangspause mit Dauerhusten, Schnupfen, Schlappheit, Geschmacks- und Geruchsverlust, war ich heute endlich wieder draußen unterwegs, und konnte die Natur mal wieder beobachten. – Ein Traum!
Heute Nacht war hier was los. Kein Wunder – es war ja auch eine ganz besondere Nacht. Eine Nacht, in der das Leben den Tod besiegt, der Gesang die Stille, und das Licht die Dunkelheit.
Wir haben nur wenig Einfluss auf den äußeren Frieden. Aber sehr großen auf unseren inneren!
So, da bin ich wieder, und wünsche euch ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest. Eine ordentliche Portion Besinnlichkeit habe ich in dieser Woche ohne Medienkonsum bereits erfahren. Und gefehlt hat mir nichts. Ich informiere mich ausreichend, auf Angst- und Panikmache in Dauerberieselung kann ich durchaus verzichten. So habe ich die Zeit genutzt, um etwas Positives zu tun, zu hören und zu sehen. Ich habe im Garten gearbeitet, etwas Neues ausprobiert, die Natur beobachtet. Und ich habe ein tolles Buch gelesen – über ein Tier, das mit den Fühlern riecht, mit den Flügeln hört und den Beinen schmeckt. Seine Artengruppe flog schon um die Nase des Tyrannosaurus Rex. Sie existiert schon seit 300 Millionen Jahren. Und man sagt dem einzelnen Tier nach, dass es mit nur einem Flügelschlag etwas Großes auslösen kann.
Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier… Ja, bald ist Weihnachten. Noch eine Woche. Aber Besinnlichkeit? Nein: So wie nervig flackernde, bunte Weihnachtslämpchen, strömen unzählige Nachrichten aus allen Richtungen auf mich ein. Und leider sind es keine guten. Die will auch keiner, gilt doch der Leitsatz im Journalismus: Nur schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten.
Heute war ich mal wieder im Garten. Durch den Zeckenbiss und die Borreliose-Behandlung musste ich über drei Wochen lang die Sonne meiden und daher kam der Garten etwas zu kurz. Vor einigen Tagen hatte ich bereits gesehen, dass das Unkraut extrem gewuchert war, und mein Gemüsebeet auch ein Stück weit davon befreit. Die Möhren und Rote Bete sahen nicht sehr glücklich aus. Überall Arbeit und Wildwuchs, vieles schien bereits verloren. Das frustrierte mich und mich verließ die Motivation. Aber heute wagte ich mal einen zweiten, und völlig anderen Blick auf die Sache…