Aufbruch ins Weltall…

Eine bitterböse, langwierige Erkältung hat leider meinen Zeitplan zum Testen eines verpackungsmüllarmen Lebens etwas durcheinander geworfen. Daher bin ich noch nicht weiter gekommen. Aber demnächst geht’s los…

Zunächst muss ich aber etwas zum momentan stattfindenden Klimagipfel in Paris loswerden: Denn während man dort gerade über den Klimaschutz berät, setzte Ende November US-Präsident Obama seine Unterschrift unter eine Gesetzesvorlage. Diese hatte wenig Medienpräsens, doch erscheint sie mir umso mehr als Sinnbild für die wirklichen Intentionen der Weltpolitik. Das Gesetz hätte zudem eigentlich Potential zur „Lachnummer des Jahres“ zu werden, wäre der Hintergrund kein ernster: Man hat das Weltall zum US-amerikanischen Verwaltungsraum erklärt! Eine Lizenz zum Abbau von Bodenschätzen auf dem Mars, dem Mond oder auf Asteroiden wäre daher zuvor bei US-Behörden zu beantragen. Wenn man einmal von der momentan unmöglichen technischen Umsetzung, der fehlenden völkerrechtlichen Verbindlichkeit und daher der absoluten Unsinnigkeit dieses Gesetzes absieht, zeigt es doch deutlich: Man beschäftigt sich lieber mit völligen Absurditäten, erlässt ohne Probleme unsinnige Gesetze, anstatt sich um den Zustand des Weltklimas zu kümmern. Und man hat offenbar noch nicht genug von der Ausbeutung der Erde, sondern will höher hinaus, will das Weltall ausbeuten, um immer mehr Gier zu stillen und zu wachsen bis zum Platzen.Weiterlesen »

Plastikvermeidung – Versuch 1

Ich bin ein echter Schokoladenfan. Schokoriegel, Tafelschokolade, Kuchen oder Pudding – an manchen Tagen ist nichts sicher vor mir… 🙂

Auch zwischendurch esse ich ab und zu Süßkram. Gerade bei Schokoriegeln, wie Snickers, frage ich mich regelmäßig, warum man es nicht schafft, die Verpackung umweltfreundlicher zu gestalten. Da ist eine große Plastiktüte, in denen die einzelnen Snickers ein weiteres Mal verpackt liegen und so eine Menge Plastikmüll entsteht. Und auch bei fertigem Kuchen oder bei Tafelschokolage frage ich mich wirklich, warum eigentlich alles in Plastik und Alufolie gehüllt werden muss.

Grund genug, nun einen ersten Versuch zu starten, die Plastikflut zu vermindern. Zusätzlich zur Müllvermeidung spielte hier auch noch ein anderer Gedanke eine Rolle: In Schokoriegeln und Fertigkuchen stecken Milch und Eier aus der Massentierhaltung. Und auch Palmöl ist darin verarbeitet, was nicht wirklich umweltfreundlich ist. Also entschied ich mich gestern dazu, einfach mal einen Riegel mit Erdnussgeschmack herzustellen. Dazu packte ich zunächst einmal 150g Bio-Weizenmehl in eine Schüssel, gab einen TL Backpulver dazu und 50g braunen Bio-Rohrzucker. Dazu kamen dann noch 100g Bio-Margarine (die zu meiner Überraschung leider Palmöl enthält und leider auch nur in einer Plastikverpackung erhältlich ist) Alles verrührte ich, gab noch 4EL Wasser hinzu, damit der Teig einigermaßen zusammenhielt. Den Teig packte ich dann in einer Schüssel mit Deckel und stellte diese für eine Stunde in den Kühlschrank. Dann kramte ich die zwei Gläser Bio-Erdnussbutter hervor und vermischte sie mit etwa 50ml Agavendicksaft aus der Glasflasche, damit die Sache etwas süßer wurde. Schließlich knackte ich noch 80g ungeschälte Bio-Erdnüsse, die nur in einer Papiertüte verpackt waren.Weiterlesen »

Links Verpackungsmaterial, rechts Inhalt

Alles nur Verpackung

Heute musste ich mal wieder an meinem Drucker die Tintenpatronen wechseln. Nicht nur, dass die Patronen bei mindestens 25% Inhalt bereits als leer erkannt werden: Heute ärgerte mich auch die Tatsache, dass man die große Patrone mit schwarzer Farbe in eine Plastikbox gepackt und mit einer weiteren Kunststoff-Innenverpackung darin „gesichert“ hatte. Die anderen vier Patronen wurden natürlich in einer separaten Plastikbox mit einer ebensolchen Innenverpackung angeboten. Während ich so da saß und den ganzen Müll betrachtete, der nun mal wieder angefallen war, stellte ich Inhalt und Verpackung einmal gegenüber. Und ich war erstaunt: Es ist doch verblüffend, wie unsinnig hier mit Rohstoffen umgegangen wird! Sicherlich täte es auch eine kleine Plastikhülle, um die Patronen für Transport und Verkauf zu schützen. Aber nein: Erst große Hülle, dann kleinere Hülle, dann ein Kunststoffverschluss zum Schutz der Farböffnung. Und dieser ist dann auch noch mal mit einer Plastik-Banderole geschützt. So viel Schutz für eine Patrone, jenes kostbare Gut, das bei 25 % Inhalt ohnehin leer ist, obwohl sie eben nicht leer ist… Die alte, nicht restentleerte Patrone wandert nun in den Müll. Laut beiliegender Gebrauchsinformation, die ausnahmsweise nicht aus Plastik sondern aus Papier besteht, steht geschrieben, dass die Farbe „weniger als 30% Bestandteile mit unbekannter Gewässergefährdung“ enthält. Na immerhin… Es sind ja auch nur 30% von den nicht restentleerten 25%, die in den Abfall wandern und neben unbekannter Gewässergefährdung nur ein paar allergische Reaktionen hervorrufen können.Weiterlesen »

Was tun?

Wenn man sich so die Bilder anschaut, die tagtäglich über die Fernseher und übers Internet in unsere Wohnungen flimmern, die Krisenherde der Welt zeigen, könnte man erst einmal glatt verzweifeln. Die Not scheint übermächtig, ein Einzelner scheint hier gar nichts machen zu können. Gewaltige Flüchtlingsströme, Armut, Hungersnöte, abgeholzte Regenwälder, ausgerottete Tierarten, gequälte Lebewesen, schmelzende Eismassen am Nordpol, riesige Plastikmüllstrudel im Pazifik größer als Mitteleuropa, genetisch veränderte Pflanzen, Umweltgifte und verstrahlte Landschaften. Die Not scheint übermächtig.

Etwas bewegen!

Doch es ist teilweise verblüffend, was der Einzelne zu tun vermag. Spätestens, wenn wir uns bewusst machen, dass wir alle zur Not einen kleinen Beitrag leisten, wird klar, dass wir durch geändertes Verhalten auch die Verhältnisse zum Positiven beeinflussen können.Weiterlesen »

Die Welt steht Kopf

Seit meinem ersten Eintrag ist ein wenig Zeit ins Land gegangen. Und es ist einiges passiert auf der Welt.

Wir haben eine Flüchtlingskrise, die die Europäische Union entzweit. Ich komme nicht drumherum, hierzu einige Worte zu verlieren. Schließlich liegen die Ursachen von Flüchtlingskatastrophen meist in einem egoistischen, wenig nachhaltigen Handeln. Und daran sind nicht nur die Entwicklungsländer oder „Schurkenstaaten“ schuld, deren Staatschefs natürlich korrupt und oft wenig demokratisch sind. Es ist auch das Handeln der reichen, westlichen Staaten und ein Stück weit auch das Handeln jedes Einzelnen von uns, der die Menschen erst in die Not treibt, nach Europa fliehen zu müssen.Weiterlesen »

Herzlich Willkommen

Hallo und Herzlich Willkommen!

An dieser Stelle möchte ich Ihnen künftig meine Gedanken zu einem nachhaltigen Leben näher bringen. Dabei geht es mir nicht darum, zu missionieren oder einzuschränken. Eine nachhaltige Handlungsweise ist das Natürlichste und Logischste der Welt. Die Natur existiert seit Jahrmillionen nach diesem Prinzip. Nur wenn ich nachhaltig handle, habe ich am Ende noch etwas, von dem ich in Zukunft leben kann. Und vor allem, von dem auch andere künftig existieren können. Im Idealfall verbrauche ich etwas, schaffe aber etwas Neues, aus dem wiederum weiteres Neues erwächst. Zum Beispiel kann ich aus Küchenabfällen Kompost herstellen, den ich wiederum verwende, um selbst Gemüse anzubauen…Weiterlesen »