Todes Mais

Warum nicht Krimispannung mit Information und dem Naturschutzaspekt verknüpfen? Warum nicht Unterhaltungsliteratur mit den spannenden Wundern der Natur verbinden? Diese Fragen stellte ich mir vor einigen Jahren. Die Antwort darauf ist das Buch „Todes Mais“, das 2014 im Leinpfad Verlag erschienen ist.

„Todes Mais“ ist ein Regionalkrimi mit ökologischem Hintergrund und spannender Recherche rund um den „Superorganismus Bienenvolk“, der zudem die „Grüne Gentechnik“ thematisiert. Mit Humor, Dialekt und rheinhessischer Atmosphäre ist ein unterhaltsames Buch entstanden.

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Bienenengel auf Distel

Das „freie Handeln“

Momentan wird viel diskutiert über das so genannte Freihandelsabkommen TTIP zwischen der EU und den USA. Angeblich sollen durch das Wegfallen von „Handelshemmnissen“ die Wirtschaft angekurbelt und somit neue Jobs geschaffen werden.

Nachdem sich die anfänglich euphorischen Rechnungen der Befürworter als Milchmädchenrechnungen und Schönfärbereien herausgestellt haben, beharrt man trotzdem weiterhin auf diesem Abkommen.

Kein Wunder – wenn man sich anschaut, wer darauf beharrt, sind die Ziele klar: Vor allem Großkonzerne erhalten die Möglichkeit, frei zu handeln, also ohne großartige Einschränkungen.Weiterlesen »

Von den dicken Tomaten

Für mich ist es immer wieder verblüffend, was die Natur so alles hervorbringt nach einem kahlen, lebensfeindlichen Winter. Alles blüht und sprießt nun wieder, das Leben breitet sich förmlich explosionsartig aus. Die Eichhörnchen kämpfen um Revier und Weibchen, die Wildbienen fliegen herum und sammeln Nektar und Pollen. Erste Schmetterlinge flattern umher, die Vögel singen, balzen, bauen Nester, legen Eier und brüten.

Genau in diesem Zusammenhang des Wachstums und des Lebens steht auch mein Nutzgarten. Mir ist es wichtig, dass die Natur hier ihren Platz zum Leben bekommt. Und im Gegenzug wird die Natur dafür sorgen, dass man selbst in diesem Gefüge einen Lebensraum erhält. Einen Raum, um Früchte anzubauen, Ruhe zu tanken und die Schönheit zu bewundern.

Hand in Hand mit der Natur sollte von Anfang an das Motto in meinem Garten sein. Ich möchte meinen Garten symbiotisch mit der Natur verknüpfen und versuche, Jahr für Jahr eine engere Bindung zu schaffen. Und in diesem dieses Jahr wird das Miteinander wahrscheinlich auch wieder viele Früchte tragen.Weiterlesen »

„German Angst?“

Wie gerne stellt man doch den „Freien Handel“ als Wachstumsmotor dar. Herr Schäuble hat letztens kritisiert, die Deutschen hätten zu viel Angst und würden sich damit Chancen verbauen. Glaubt man vielen Spitzenpolitikern, brauchen wir das TTIP – also das Freihandelsabkommen mit den USA – zum Überleben, und damit unsere Zukunft rosiger wird.

Durch den Abbau von unterschiedlichen Normen und Regelungen sollen mit diesem Abkommen Millionen Arbeitsplätze geschaffen werden. Oder sind es doch nur Hundertausende? Auch Zahlen des Wirtschaftswachstums, das angeblich durch TTIP in die Höhe schnellen sollte, mussten von Befürwortern nach unten korrigiert werden. Irgendwie hatte man sich verrechnet. Oder hatte man doch schöngerechnet?

Man sollte nicht den Teufel an die Wand malen. Doch sollte man sich auch nicht rosarote Brillen mit Dollarzeichen auf die Nase setzen lassen, die momentan gerne verteilt werden.Weiterlesen »

Frühjahrsputz…

Mein letzter Eintrag ist schon etwas länger her. In der Zwischenzeit hat sich einiges getan. Im Garten sprießen die ersten eingesäten Gemüsesorten, wie Kohlrabi, Karotten und Rote Bete. Neu gepflanzte Grüne Spargel strecken ihre Köpfe aus der Erde, neben Zwiebeln und Knoblauch. Die selbst eingesäten Tomaten mussten längst die Fensterbank räumen und stehen nun noch im Treibhaus, wo sie auf den Startschuss im Freiland nach den Eisheiligen warten.

Aber auch in mir selbst ist etwas gekeimt: Nämlich die Erkenntnis, dass ich einen Frühjahrsputz durchführen sollte.

Doch nicht nur in der Wohnung, vor allem auch in meinem Leben. Ein Leben, das von meinem 40-Stunden-Bürojob maßgeblich geprägt ist. Und beim Nachdenken darüber wurde mir sehr schnell klar, dass meine Arbeitsstelle einzig stresserfüllt ist, und ansonsten alles andere als erfüllend!Weiterlesen »

Urlaub – ganz nah…

Viele beginnen in diesen Wochen bereits, ihren Sommerurlaub zu planen. Oder sie haben es bereits getan. Ab in den Süden, Urlaub in der Karibik, schnell noch mal die Malediven besuchen, ehe sie in den steigenden Meeresfluten versinken,… So geht es oftmals mit dem Flugzeug in die Ferne, um in Touristenhochburgen Sonne zu tanken, im Meer zu baden. Oder in die USA für einen Städtetrip, für einen Besuch des Yellowstone Nationalparks. Und neben dem Sommerurlaub geht es dann im Herbst oder Winter auch noch mal in wärmere Gefilde.

Die Folgen dieser ausufernden Fliegerei auf das Klima und auf die Natur allgemein sind katastrophal. Während sich der Pauschaltourist über den niedrigen Preis für sieben Tage Sonne freut, müssen die Hotelangestellten vor Ort für einen Hungerlohn schuften. Während Millionen Badegäste jedes Jahr, mit Sonnenöl beschmiert in den Meeren schwimmen, gelangen diese Chemikalien auch ins Wasser. Es klingt absurd – wie könnte ein bisschen Sonnenöl der Natur schaden? Die Antwort ist jedoch klar: Es ist nicht ein bisschen Sonnenöl, es sind wirklich Unmengen, die jährlich in den Meeren und somit deren Bewohnern landen. – Zusammen mit allerlei Plastikmüll, Abwässern aus den Hotelkomplexen und Schweröl der Kreuzfahrtschiffe. Alles in allem ist die Bilanz eines Urlaubs in fernen Ländern oft sehr negativ.Weiterlesen »

Von den „armen Schweinen“

Auf Weiden grasende Kühe, im Schlamm wühlende Schweine und auf dem Misthaufen pickende Hühner: Diese Idylle nutzen Werbestrategen, um Produkte für den Konsumenten schmackhaft zu machen. Und um Natürlichkeit zu suggerieren. Man nennt dies auch Greenwashing. Und so leben in den meisten Fällen die Tiere eben nicht in einem solch natürlichen Umfeld. Vielmehr vegetieren sie viel zu oft in großen Mastfabriken, ihnen werden grundlegende, arttypische Verhaltensweisen verwehrt. Dafür erhalten sie spezielles Mastfutter, das sie – zusätzlich zu den artwidrigen Umweltbedingungen – krank und anfällig macht. Um diese Defizite auszugleichen, werden die Tiere mit Antibiotika und anderen Medikamenten behandelt. Ziel des Ganzen ist es: Mit möglichst wenig finanziellem Einsatz möglichst viel in möglichst kurzer Zeit herausholen. So hat eine Legehenne bereits nach 15 Monaten 300 Eier gelegt. Ihre Leistung lässt dann verständlicherweise nach, da das Tier sich völlig verausgabt hat. Und wenn ein Tier weniger Leistung bringt, hat es keinen wirtschaftlichen Nutzen mehr: Man bringt das Tier daraufhin zum Schlachter. Und selbst dort bringt dieses Tier nicht mehr viel Profit. Schließlich hat man die Legerasse darauf gezüchtet, alle Energie in die Eierproduktion zu stecken. Fleisch „produziert“ das Tier nicht viel, weshalb es auch beim Schlachter nicht viel bringt. Entsprechend „wertlos“ ist es dann auch aus Sicht des Tierhalters und des Tiertransporteurs. Schwer verletzte oder tote Tiere sind daher beim Tiertransport keine Seltenheit. Und man geht mit den Tieren nicht zimperlich um.Weiterlesen »

Alte Sorten – neue Vielfalt

Bald beginnt wieder die Pflanzsaison. Eigenes Gemüse und Obst aus dem Garten, von dem man weiß, dass es nicht mit Giften belastet ist, schmeckt immer noch am besten und oft auch deutlich aromatischer als das aus dem Supermarkt. Man weiß, dass die Pflanzen nicht in umweltschädlicher Blumenerde aus Torf gewachsen sind, dass sie nicht mit künstlichem Dünger behandelt wurden und daher vielleicht weniger Masse, aber umso mehr Klasse aufzubieten haben. Auch aus Klimaschutzsicht ist der Anbau von Gemüse und Obst im eigenen Garten sinnvoll. Schließlich entfallen dadurch Transportwege, bei denen sonst Treibhausgase entstanden wären. Alles in allem ist also ein Nutzgarten eine sinnvolle Sache.Weiterlesen »

Guter Boden – schlechter Boden

Bald beginnt wieder die Pflanzsaison. Egal was man anbaut – ob Nutz- oder Zierpflanzen: Der Erfolg hängt vor allem auch vom Boden und den darin befindlichen Nährstoffen ab. Zudem haben Pflanzen unterschiedliche Bodenansprüche. Während die Heidelbeere eher auf saurem Boden, ähnlich dem Waldboden, wächst, mögen es andere Pflanzen eher sandig. Während Starkzehrer, wie Kürbisse, Kohlsorten und Tomaten eine Düngezugabe mit frischem Mist bevorzugen, tut das der Möhre beispielsweise überhaupt nicht gut. Insgesamt ist es also sinnvoll, sich Gedanken über die Bodenbeschaffenheit zu machen. Und dann eben entsprechend im Gartencenter die geeignete Erde zu kaufen.Weiterlesen »