Ja, richtig gelesen: Die Hummel wird bissig! Und das ganz besonders in Zeiten des Klimawandels. Wenn sie keinen Pollen findet, kennt sie offenbar nichts. Sie beißt dann kurzerhand in die Pflanze. Und dadurch entsteht etwas Erstaunliches!
Ja, richtig gelesen: Die Hummel wird bissig! Und das ganz besonders in Zeiten des Klimawandels. Wenn sie keinen Pollen findet, kennt sie offenbar nichts. Sie beißt dann kurzerhand in die Pflanze. Und dadurch entsteht etwas Erstaunliches!
Heute gings hoch hinaus. – Soweit dies in meinem Wohnort möglich ist. Neben einem phänomenalen Ausblick, u.a. auf die Frankfurter Skyline, bot das Gebiet auch einen tollen Einblick in die Natur. Denn mitten in den Weinbergen, die ja nicht unbedingt durch ihre natürliche Vielfalt bestechen, sondern eher durch Monokultur, liegt ein Kleinod. Dort finden nicht nur Rebhühner und andere Vögel einen Lebensraum, auch Insekten und Kleinsäuger finden Nahrung. Und damit das Gebiet als Biotop wertvoll bleibt, gibt es tierische Helfer…
Endlich: Nach mehreren Anläufen, in denen ich glaubte, es wäre so weit, habe ich sie nun gesehen und gehört. Neues Leben entsteht im toten Baumstamm der Fichte, die in den letzten Dürresommern von Borkenkäfern heimgesucht wurde. Es schaut heraus, langsam und vorsichtig tastet es sich vor, um bald die Lüfte zu erobern – und als Superheld den Garten heimzusuchen.
Heute warf ich einen Blick in mein vertikales Erdbeerbeet. Es funktioniert richtig gut, die Pflanzen sitzen erst seit wenigen Monaten und schon hängen sie teilweise voll mit leckeren Erdbeeren. Ich dünge sie mit Kaffeesatz und halte sie feucht. Das scheint ihnen zu gefallen. Aber beim Blick ins Beet heute dachte mir wirklich: Huch, das ist ist ja eine seltsame Erdbeere…
Die Natur braucht Raum – Lebensraum. Gärten bieten hier ein großen Potential. Wenn wir alle der Natur dort mehr Raum geben, können sich – in Kombination mit öffentlichen Landschafts- und Naturschutzgebieten – ganze Lebensadern bilden. Hierdurch stabilisieren sich die Ökosysteme, ein genetischer Austausch verschiedener Populationen einer Art ist möglich. So können wir ganz gezielt dem Artensterben entgegensteuern. Man muss dem Leben nur die Möglichkeit bieten, sich anzusiedeln und schon taucht es auf…
Heute ist internationaler Tag der Umwelt. Alleine das Wort „Umwelt“ lässt einen Trugschluss zu. Es müsste besser „Mitwelt“ heißen. Denn ohne diese Mitwelt kann auch der Mensch nicht überleben. Er ist abhängig von der Natur, dem Klima, dem Wetter, den Bienen, den Vögeln, dem Regen, der Sonne, dem Wind. Ja, er verdankt seine Existenz u.a. dem Regenwurm und den vielen anderen Mikro- und Marko-Organismen, die die Böden fruchtbar machen. Der Mensch ist auch psychisch, geistig und spirituell mit der Natur verbunden und von ihr abhängig. Er hat das nur teilweise verdrängt. Um dies zu ändern macht es Sinn, mal einen Kraftort aufzusuchen.
Heute war ich in der Wetterau unterwegs. Nachdem ich bei Selters kurz die Salzwiesen gesehen habe, und die renaturierte Nidder angeschaut, wurde mir bald klar: Ich würde heute keinen Salzwiesen-Rundweg mitten in der Sonne laufen können. Meine Arme waren schon rot und nicht weit von einem ordentlichen Sonnenbrand. Was also tun? Genau: In den Wald flüchten. Und dort fand ich dann etwas…
Gestern war ich unterwegs zur einzigen Heidefläche in Rheinhessen. Letztes Jahr hatte ich bereits die Lüneburger Heide besucht, war begeistert, und da dachte ich mir: Das schau ich mir an. Ich wanderte die Hiwweltour – als eine Reihe von rheinhessischen Wanderwegen – auch für einen „guten Zweck“, auf den ich gleich noch hinweisen werde. Aber eins nach dem anderen…
Heute habe ich im Garten noch ein bisschen Ausschau nach Insekten gehalten. Und dabei krabbelte mir dieser wunderschön schimmernde Käfer vor die Linse. – Nur für kurze Zeit bis er schließlich abhob.
Heute habe ich mich im Garten auf Insekten-Jagd begeben. Natürlich nur mit der Kamera! Denn der Nabu ruft dazu auf, Insekten zu zählen. – Vom 29.05. bis 07.06. und vom 31.07.-09.08. Dabei wurde mir klar, dass sich sehr viel mehr Insekten in meinem Garten tummeln, als ich es so im Alltag wahrgenommen habe. Und noch eins: Es ist gar nicht so einfach, sie zu bestimmen. Zum Glück kann man hier bei der Nabu-Aktion auch anklicken, dass zur Bestimmung die User von naturgucker.de um Unterstützung gebeten werden. Vielleicht werde ich ein weiteres mal teilnehmen, und dann am Blühstreifen im anderen Garten Insekten suchen.