Hühner im Schnee

Die Vernunft der Unvernünftigen

Vor kurzem hat das Oberverwaltungsgericht Münster festgestellt, dass das Schreddern von männlichen Küken keinen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz darstellt. Denn wie es im Tierschutzgesetz so schön heißt:

§1 Zweck dieses Gesetzes ist es, aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.

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Von den summenden Wilden

Heute möchte ich noch einen weiteren Blick auf die spannende Welt der Bienen werfen. Allerdings will ich jene in den Mittelpunkt rücken, die weniger im Blickfeld stehen, wenn man vom Bienensterben spricht.

Die Rede ist von den wilden Verwandten der domestizierten Honigbiene. Und von diesen gibt es jede Menge.

Deren bekanntester Vertreter ist wohl die Hummel, von der oft eine Tatsache erwähnt wird: Nämlich dass es aus rein physikalischer Sicht gar nicht möglich ist, dass Hummeln mit ihrem schweren und plump wirkenden Körper in die Lüfte abheben. Und trotzdem tun sie es aufgrund einer ausgeklügelten Aerodynamik und einer verblüffenden evolutionären Entwicklung.

Doch es gibt viel mehr als diese Tatsache, was über die Hummel gesagt werden müsste:

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Fliegende Biene vor Malvenblüte

Die Honigbiene – mehr als ein Honiglieferant

Für viele Menschen ist ein leckeres Honigbrot vom Frühstückstisch nicht wegzudenken. Als Schlaraffenland gilt, wo Milch und Honig fließen. Und in der Naturheilkunde wird Honig z.B. als desinfizierendes Mittel gegen Halsentzündungen oder bei infizierten Wunden verwendet.

Bienen als Honigproduzenten gelten als emsig und sozial strukturiert. Generationen von Kindern sind mit der Biene Maja als Zeichentrickfigur aufgewachsen und so haben die meisten Menschen ein positives Verhältnis zu den summenden Hautflüglern.

Umso erschreckender erscheint vielen die Vorstellung, dass das Bienensterben unzählige Völker dahin rafft. Wenn man sich im Garten umschaut, sieht man immer weniger Vertreter der Europäischen Honigbiene. Als Ursachen hierfür werden eingeschleppte Schädlinge und Krankheiten ausgemacht, wie die Varroa-Milbe. Aber auch das „Imkersterben“ sowie fehlende Nektarpflanzen gelten als Auslöser des Rückgangs.

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Todes Mais

Warum nicht Krimispannung mit Information und dem Naturschutzaspekt verknüpfen? Warum nicht Unterhaltungsliteratur mit den spannenden Wundern der Natur verbinden? Diese Fragen stellte ich mir vor einigen Jahren. Die Antwort darauf ist das Buch „Todes Mais“, das 2014 im Leinpfad Verlag erschienen ist.

„Todes Mais“ ist ein Regionalkrimi mit ökologischem Hintergrund und spannender Recherche rund um den „Superorganismus Bienenvolk“, der zudem die „Grüne Gentechnik“ thematisiert. Mit Humor, Dialekt und rheinhessischer Atmosphäre ist ein unterhaltsames Buch entstanden.

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Urlaub – ganz nah…

Viele beginnen in diesen Wochen bereits, ihren Sommerurlaub zu planen. Oder sie haben es bereits getan. Ab in den Süden, Urlaub in der Karibik, schnell noch mal die Malediven besuchen, ehe sie in den steigenden Meeresfluten versinken,… So geht es oftmals mit dem Flugzeug in die Ferne, um in Touristenhochburgen Sonne zu tanken, im Meer zu baden. Oder in die USA für einen Städtetrip, für einen Besuch des Yellowstone Nationalparks. Und neben dem Sommerurlaub geht es dann im Herbst oder Winter auch noch mal in wärmere Gefilde.

Die Folgen dieser ausufernden Fliegerei auf das Klima und auf die Natur allgemein sind katastrophal. Während sich der Pauschaltourist über den niedrigen Preis für sieben Tage Sonne freut, müssen die Hotelangestellten vor Ort für einen Hungerlohn schuften. Während Millionen Badegäste jedes Jahr, mit Sonnenöl beschmiert in den Meeren schwimmen, gelangen diese Chemikalien auch ins Wasser. Es klingt absurd – wie könnte ein bisschen Sonnenöl der Natur schaden? Die Antwort ist jedoch klar: Es ist nicht ein bisschen Sonnenöl, es sind wirklich Unmengen, die jährlich in den Meeren und somit deren Bewohnern landen. – Zusammen mit allerlei Plastikmüll, Abwässern aus den Hotelkomplexen und Schweröl der Kreuzfahrtschiffe. Alles in allem ist die Bilanz eines Urlaubs in fernen Ländern oft sehr negativ.Weiterlesen »