Was lernen wir vom Klopapier?

Diese Frage ist gar nicht mal so abwegig. Und nein: Ich möchte mich hier und heute nicht in den allgemeinen Chor einreihen, der vor Corona und seinen Folgen warnt. Die Fakten dürften inzwischen jedem bekannt sein. Wie man sich und andere vor Corona schützt, hört und liest man inzwischen überall. Wir müssen die Bedrohung absolut ernst nehmen! Doch, und jetzt kommts: Es gibt einen Unterschied zwischen Information und Sensation, zwischen „auf dem neusten Stand halten“ und „apokalyptischer Weltuntergangsstimmung“. Letzteres könnte nämlich direkt zur weiteren Verbreitung des Virus führen.

Weiterlesen »

Frühling im Anflug...

Frühling im Anflug

Nein, hier gehts heute weder um Hamsterkäufe, Klopapier oder andere apokalyptische Meldungen. Bei mir gehts um den Frühling, der bei uns Einzug hält. Heute summten die ersten Gehörnten Mauerbienen um mein Insektenhotel. Honigbienen schwirrten durch die Blutpflaume. Und gestern habe ich pünktlich zwei neue Lebensräume an einem Ort des Todes geschaffen.

Weiterlesen »

Es sind zwei!

Letzte Nacht hat meine Wildkamera den Beweis erbracht: Im Walnussbaum in meinem Garten sitzen zwei Vögel der Nacht. Das heißt, sie sind auch teils tagsüber aktiv. Ihr Ruf galt früher als Todessignal. Heute weiß man es besser, doch es mussten zuvor unzählige der Tiere qualvoll sterben, um Haus und Hof vor Unheil zu schützen. Überhaupt ist diese Eulenart stark bedroht, in Deutschland brüten noch etwa 6000 Paare. Das liegt vor allem an den schwindenden Lebensräumen, den fehlenden Nistplätzen und dem Einsatz von Pestiziden. Umso mehr freut es mich, dass ein Paar dieser Eulen meinen Walnussbaum offenbar als Nistplatz auserkoren haben.

Weiterlesen »

Vom Winde verweht…?

Heute habe ich trotz des stürmischen Wetters mal wieder im Laubenheimer Ried vorbeigeschaut. Anfangs war nichts zu sehen, doch dann entdeckte ich nach und nach einige Vögel. Manche waren wie diese Gänse im Beitragsbild „vom Winde verweht“… Der See hat noch immer einen recht niedrigen Wasserstand, obwohl es in letzter Zeit ordentlich geregnet hatte. – Doch leider offenbar bei weitem nicht genug, um die Dürresommer im letzten und vorletzten Jahr auszugleichen. Trotzdem tummeln sich hier und drumherum einige Bewohner und Besucher.

Weiterlesen »

Gesicht-Gedicht XII

Heute gibt’s mal wieder ein neues Gesicht-Gedicht, bei dem eine Eidechse zu Wort kommt. Die hält uns den Spiegel vors Gesicht und weiß: Alles ist mehr als die Summe seiner Teile. Doch wir haben das „Große Ganze“ aufgrund von Nichtigkeiten aus den Augen verloren. Und dann erzählt sie von verheerenden Sternen, die sie ausgemacht hat…

 

Ein Efeu-Blatt

Alles neu auf Efeu…

Der Symbiosebaum an meinem Garten ist inzwischen etwas in die Jahre gekommen. Der letzte Sturm hat die Astgabelung mit den Wildbienen-Nistdosen abgerissen und die Texte sind mit der Zeit auch etwas verblasst. Der unter den Meisen begehrte Yin-Yang-FuNiKa musste ebenso kurzfristig in Sicherheit gebracht werden, damit er nicht auch noch abreißt. Der Astbruch war ärgerlich, doch Grund genug für eine Erneuerung. Speziell die Kurzgeschichten habe ich nun in eine neue Form gebracht, sie stehen nun auf ein Efeublatt geschrieben…

Weiterlesen »

Ziegen

Die armen Ziegen und der Bock…?

Regen! Erleichterung macht sich breit in Australien und bei allen, die die katastrophalen, apokalyptischen Brände auf dem Kontinent mitverfolgt haben. Bisher ist eine Fläche von der Größe Bulgariens von den Feuern zerstört worden. Zwar ist der Kontinent für seine Pyrophyen bekannt – also die an Feuer angepassten Pflanzen. Auch die Ökosysteme leben seit Jahrtausenden in diesem Wechselspiel des Wachstums und der Zerstörung, profitieren davon. Doch diese Brände sind anders! Sie sind verheerend, flächendeckend, die Trockenheit ist beispiellos, ebenso die Hitzerekorde. Deshalb fielen nach Schätzungen des WWF mindestens 1,25 Milliarden Tiere den Feuern zum Opfer.

Weiterlesen »

Ist es das wert…?

In Australien toben heftige Brände und man geht – stand heute – von bis zu einer halben Milliarde toter Wildtiere aus. Das ist eine Katastrophe für die Natur und diesen Planeten, die einige ohnehin bedrohte Arten an den Rand des Aussterbens bringen wird. Zwar sind Buschbrände in Australien ein natürlicher Prozess. Doch aufgrund von Kahlschlag in bestehenden Wäldern, aber auch fehlgeleiteter Forstwirtschaft, werden die Brände massiv begünstigt. Der Klimawandel tut sein Übriges und die eigenltich trockenen Monate stehen dem Kontinent mit Januar und Februar eigentlich noch bevor.

Weiterlesen »