Mies drauf

Ein perfekter Tag für Bodensteine

Heute war vielleicht ein Tag… Irgendwie ist ziemlich viel schief gegangen. Ich war ohnehin genervt und angespannt wegen Wilma, meinem Huhn, das gestern leider noch immer sehr in den Seilen gehangen hat. Das war eine explosive Mischung, die mich – als eigentlich relativ entspannter Mensch – ziemlich an die Grenze gebracht hat. Ich war sowas von mies drauf. Kopfschmerzen taten ihr Übriges und am liebsten hätte ich mich einfach den Rest des Tages auf die Couch gelegt.

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Was lernen wir vom Klopapier?

Diese Frage ist gar nicht mal so abwegig. Und nein: Ich möchte mich hier und heute nicht in den allgemeinen Chor einreihen, der vor Corona und seinen Folgen warnt. Die Fakten dürften inzwischen jedem bekannt sein. Wie man sich und andere vor Corona schützt, hört und liest man inzwischen überall. Wir müssen die Bedrohung absolut ernst nehmen! Doch, und jetzt kommts: Es gibt einen Unterschied zwischen Information und Sensation, zwischen „auf dem neusten Stand halten“ und „apokalyptischer Weltuntergangsstimmung“. Letzteres könnte nämlich direkt zur weiteren Verbreitung des Virus führen.

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Der Stern auf Erden

 

Heute kann ich mich endlich wieder zurückmelden, nachdem mich eine starke Angina komplett umgehauen hatte, mit 40 Grad Fieber und allem was dazugehört… Da wurde mir mal wieder klar, welches Glück ich habe: Denn neben der eigentlich guten Gesundheit, die man oft als viel zu selbstverständlich ansieht, lebe ich in einem Land, in dem man sich im Notfall auf die ärztliche Versorgung verlassen kann. Und in dem man dann eben, wenn alle Stricke reißen, auch ein Antibiotikum bekommt. Ja, und dann saß ich auf der Couch und sah einen Bericht über The World’s Big Sleep Out. Am 07.12. fand dieser Aktionstag weltweit statt, auch einige Promis beteiligten sich daran – um auf das Schicksal der vielen Obdachlosen hinzuweisen. Dazu schliefen tausende Menschen, die eigentlich ein Dach über dem Kopf haben, im Freien und einer der Interviewten sagte dann morgens: „Ich kann jetzt heimgehen, duschen und ins Bett. – Sie können es nicht. Ich weiß nicht, wie sie das überstehen.“ Ja, und während ich nun mit meiner Zitronen-Lutschpastille im Mund dasaß, so selbstverständlich im Warmen, fragte ich mich, was wohl ein Mensch ohne Obdach macht, wenn er krank wird. Der kann nicht einfach mal so zum Arzt gehen, sich auf die Couch setzen und mit Zitronen-Lutschpastillen den Hals betäuben. Der ist vielmehr ziemlich arm dran! – Auch in einem Land wie Deutschland. Grund genug, hier meinen Beitrag zum 3. Advent zu posten: Die Kurzgeschichte „Der Stern auf Erden“ habe ich für die Caritas Wohnungslosenhilfe Mainz geschrieben und möchte sie auch hier einfach mal posten. Ich wünsche euch allen einen schönen und besinnlichen dritten Advent.

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Schnips

Gestern war es mal wieder soweit. Da habe ich bei der Fahrt zur Arbeit einen Schnipser gesehen. Der Fahrer im Auto vor mir entsorgte mit einer lässigen Bewegung seine Kippe, und die landete im Grünstreifen. Was geht wohl in einem solchen Moment im Kopf des Umweltsünders vor? „Ach, ist doch nur ne Kippe.“, denkt er vielleicht. Doch dann sollte der mal die Kunstinstallation von Thijs Biersteker sehen.

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Hier und jetzt!

Im Hier und Jetzt!

Heute hab ich den Feiertag trotz nasskaltem Wetter genutzt und war ein bisschen in den Weinbergen unterwegs. Dabei bin ich bewusst nicht schnell gelaufen, sondern eher geschlendert. Ich habe mal beobachtet, welche Dinge meine Aufmerksamkeit auf sich zogen, wo ich doch eigentlich nur ein bisschen Geh-Meditation üben wollte. Dabei habe ich einmal mehr festgestellt: Die Feststellung, dass unsere Gedanken oftmals wie ein Affe im Kopf umherspringen, passt ganz gut.

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Cool ohne Kuh?

Zunächst mal: Dies ist keine Werbung. Doch um Werbung geht es allemal… Kühle als Milchmaschinen? Viele Landwirte und der Bauernverband kritisieren den Hersteller Katjes für dessen neusten Werbefilm. In dem wird die Massentierhaltung thematisiert und gleichzeitig für eine vegane Schoko-Variante geworben. Auch der Deutsche Werberat hat sich eingeschaltet und beurteilt den Spot als zu einseitig. Eine ganze Branche würde in Misskredit gebracht. Da fragt man fragt sich schon: Weshalb sind sprechende Kühe auf grünen Wiesen keine Rüge des Werberats wert?

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