Fasten?

Fastenzeit – ein weiterer Grund für mich, meine Ernährung näher zu betrachten und umzustellen. Denn ich mag Süßigkeiten sehr gerne. Schokolade und Lakritze, aber auch Kuchen esse ich definitiv zu oft. Doch ich bin damit nicht allein. Zucker ist ein Stoff, der in vielen Lebensmitteln steckt und inzwischen massenhaft eingesetzt wird. Auch immer mehr Weißmehlprodukte sind in unseren Lebensmitteln enthalten. Und Weißmehl wirkt sich wie Zucker in größeren Mengen auf den Körper negativ aus. Die Industrie nutzt den Umstand, dass Zucker süchtig macht und somit den Lebensmittelkonsum antreibt. Sie wirbt bewusst auch um Kinder als Kunden, deklariert die „Extraportion Zucker“ als „Extraportion Milch“. Und sie nimmt dabei in Kauf, dass es immer mehr übergewichtige, zuckerkranke Kinder und Erwachsene gibt.

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Tod unter Palmen

Palmöl – ein Alleskönner: Es ist billig herzustellen, vielseitig einsetzbar, entfaltet hervorragende Eigenschaften bei der industriellen Herstellung verschiedenster Produkte. Sei es in Lebensmitteln, Tierfutter, Körperpflege- und Reinigungsmitteln, aber auch Lacken und Biotreibstoffen: Palmöl steckt darin und scheint perfekt zu sein. Nicht umsonst ist es heute bereits in jedem zweiten Supermarktartikel enthalten. Und die Nachfrage wird sich in naher Zukunft nahezu verdoppeln.
Dabei wird das Öl aus den Früchten der „Ölpalme“ gewonnen, die sehr ertragreich ist. Sie wächst in tropischen Breiten und wird bis zu 30 Meter hoch. Ursprünglich stammt sie aus Afrika, wird aber in den letzten Jahrzehnten zunehmend in Staaten rund um den Globus angebaut, die entsprechende klimatische Bedingungen bieten.
Doch schaut man genauer hin, zeigt sich, dass Palmöl auch sehr viele Schattenseiten hat: Es sorgt für gewaltige Zerstörungen rund um den Globus, heizt Artensterben und Klimawandel an, ist für die Ausbeutung von Menschen mit verantwortlich. Und immer öfter wird auch Krebs mit ihm in Verbindung gebracht…

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Gute Vorsätze

Das Jahr 2017 ist nun schon drei Wochen alt. Gerade hat die Weltmacht USA den weltgrößten Narzissten, Populisten und Egoisten zum Präsidenten gekrönt. Auch in Deutschland versammelten sich vor kurzem selbsternannte „Volks-Vertreter“ aus den Niederlanden, Frankreich und Deutschland, um 2017 zum „patriotischen Jahr“ und sich selbst zum Sprachrohr „ihrer Völker“ zu erklären. Dabei fragt man sich: Wie kann man von jenen eine bessere Zukunft erwarten, die das propagieren, was in der Vergangenheit Europa in Schutt und Asche legte?! Die Türkei schafft offenbar die Demokratie ab, in Israel legt man durch den Siedlungsbau den Grundstein für neuen Terror, in der Antarktis zeugt ein viele kilometerlanger Riss von der Klimaerwärmung, die es laut Trump gar nicht gibt und nur eine Erfindung der Chinesen ist.  Und nicht nur in China ringen die Menschen nach sauberer Luft, ächzen unter Smog und Luftverpestung…

Zeit für mich, mal kurz abzuschalten, diesem Wahnsinn nicht mal mehr eine Gehirnzelle zu widmen und mich an meine eigenen guten Vorsätze zu erinnern. Davon gibt es nämlich einige…

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Rind auf der Weide

Steuer zum Umsteuern?

Schon der Klimaschutzplan, den Bundesumweltministerin Hendricks auf der Weltklimaschutzkonferenz in Marokko Ende letzten Jahres vorlegte, hat eines gezeigt: Es steckt sehr viel heiße Luft hinter den Klimaschutz-Versprechen der Bundesregierung. Man steht angeblich hinter der Senkung von Treibhausgasemissionen, will aber weiterhin die Nutzung von Kohlekraft und den Tagebau in Deutschland vorantreiben. Das passt doch nicht zusammen! Auch nicht, dass die Bundesumweltministerin den Forderungen des Umweltbundesamtes widerspricht, den Fleisch- und Milchkonsum durch eine Anhebung der Mehrwertsteuersätze auf 19 Prozent zu „steuern“. Schließlich gehört das Umweltbundesamt zum Geschäftsbereich des Bundesumweltministeriums und man sollte denken, eine Umweltministerin stehe für die Belange der Umwelt ein. Stattdessen argumentiert sie eher, wie es eine Sozialministerin tun sollte. Doch auch diese Argumentation hinkt.

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Jetzt gehts um die Wurst…

Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt (CSU) möchte Fleischbezeichnungen von veganen oder vegetarischen Lebensmitteln zukünftig verbieten. Keine „vegane Currywurst“ mehr, und kein „vegetarisches Schnitzel“. Seine Begründung: Menschen würden in die Irre geführt, wenn man ihnen einen Fleischgehalt vorgaukelt, der gar nicht vorhanden ist. Der Landwirtschaftsminister möchte also, dass auf einem Lebensmittel steht, was drin ist. Das wäre ja prinzipiell schon mal ein Fortschritt, die man Herrn Schmidt so gar nicht zugetraut hätte…

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Löwenzahnblüten

Ab in den Dschungel…

Ein Blick in den Garten nach einer Woche Urlaub und dauerndem Regen, war zunächst einmal wie der Blick in einen Dschungel. Vieles ist gewachsen, ja beinahe gewuchert. Speziell das „Unkraut“.

Brennnesseln hatten die erlaubten Bereiche überschritten und hingen über den Wegen. Eine Distel, die auf der Spitze meiner Kräuterspirale einen Platz gefunden hatte und vor dem Urlaub nur etwa 40 Zentimeter hoch war, war derart in die Höhe geschossen, dass sie umknickte und auf den Kräutern lag. Kein Zweifel: Sie musste weichen, damit mein Thymian noch weiter wachsen kann.Weiterlesen »

Frühjahrsputz…

Mein letzter Eintrag ist schon etwas länger her. In der Zwischenzeit hat sich einiges getan. Im Garten sprießen die ersten eingesäten Gemüsesorten, wie Kohlrabi, Karotten und Rote Bete. Neu gepflanzte Grüne Spargel strecken ihre Köpfe aus der Erde, neben Zwiebeln und Knoblauch. Die selbst eingesäten Tomaten mussten längst die Fensterbank räumen und stehen nun noch im Treibhaus, wo sie auf den Startschuss im Freiland nach den Eisheiligen warten.

Aber auch in mir selbst ist etwas gekeimt: Nämlich die Erkenntnis, dass ich einen Frühjahrsputz durchführen sollte.

Doch nicht nur in der Wohnung, vor allem auch in meinem Leben. Ein Leben, das von meinem 40-Stunden-Bürojob maßgeblich geprägt ist. Und beim Nachdenken darüber wurde mir sehr schnell klar, dass meine Arbeitsstelle einzig stresserfüllt ist, und ansonsten alles andere als erfüllend!Weiterlesen »