Hier entspringt der Quell des Lebens: 90 Liter pro Sekunde strömen aus dieser Quelle im rheinhessischen Westhofen und fließen über die Seebach (ja, "die" ist korrekt) in den Rhein. Doch bevor das Wasser dort ankommt, trägt es zum Wunder des Lebens bei.

Quell des Lebens

Heute beginnt mein Wanderurlaub. Da Urlaubsreisen weiterhin nur sehr eingeschränkt möglich sind, habe ich mich für Tagesausflüge entschieden. – Rheinhessen hat einiges zu bieten, aber ich möchte auch der Wetterau einen Besuch abstatten, mir den Teufelstisch im Pfälzer Wald anschauen, die Rheinschleife in Boppard, die Erdekaut und einiges mehr… Mein erster Tag führte mich nach Westhofen zur Quelle der Seebach. Ihrem Lauf bin ich gefolgt und habe hier einige spannende Eindrücke sammeln können. Und am Ende stieß ich auf ein kleines Naturparadies.

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84.000 Bienen

Mit nur einem Gramm des Pestizids Fipronil kann man so viele Bienen töten. (Quelle Greenpeace) Und trotzdem wird dieses Gift weiterhin vertrieben. Alle reden vom Insektensterben, und doch sehen sie am Ende nur die Dollar- oder Eurozeichen. Auch deutsche Chemiekonzerne verdienen sich mit diesen Giften eine goldene Nase. Daher reiben sich die Chemiekonzerne auch schon die Hände, dass sie ihre Gifte nach Südamerika verkaufen können. Dort, in Brasilien, sitzt schließlich ein Krimineller an der Macht, der weder vorm Regenwald noch vor den Ureinwohnern Respekt hat. – Nicht mal vor seinem eigenen Volk. Er lässt zu, dass kriminelle Banden den Regenwald roden und stellt ihre Taten unter Straffreiheit. Somit schwindet der Regenwald in katastrophalem Ausmaß. Die Folgen sind nicht mal vorstellbar, die EU schweigt nicht nur, sie schließt auch noch Verträge mit diesem Verbrecher ab. – Und wirbt gleichzeitig für mehr Klimaschutz.

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Brechreiz…

Massentierhaltung = Treibhausgase + Regenwaldvernichtung + Tierquälerei + moderne Sklaverei durch Billiglohnarbeiter + Nitrate im Grundwasser + Monokulturen und Artensterben + Insektensterben + steigendes Risiko für die Entstehung von antibiotikaresistenten Keime und Viren,… Die Antwort von Aldi folgt prompt: „Fleisch muss billiger werden!„. Und für Nachhaltigkeit engagiert man sich ja auch noch irgendwie so nebenbei, quasi, rein theoretisch nur, wenns nicht ums Handeln geht…  Da dreht sich mir der Magen um und mir fällt nur noch eines ein: Als die Eisheiligen gegangen sind, warum haben sie da nicht gleich die Scheinheiligen mitgenommen?! Was bleibt einem da noch zu tun, außer das alles zu boykottieren, inkl. die jeweiligen Discounter? Denn dieses Billigfleisch wird uns am Ende sehr teuer zu stehen kommen!

Baumweißling

Nachwuchs…!?

Es gibt Neuigkeiten aus meinem Garten. Zunächst einmal war vorgestern eine Steinkauzbetreuerin des Nabu bei mir und hat in die Niströhre geschaut: Zwar hat sie die Jungen nicht gesehen, dafür aber die Mutter, die auf ihrem Gelege saß. Und die es überhaupt nicht amüsant fand, dass da jemand einfach in ihre Niströhre geschaut hat. In zwei Wochen kommt der Beringer vorbei und dann wird sich weisen, wie viele neue Käuze in der Röhre das Licht der Welt erblickt haben. Doch es gibt noch mehr zu berichten aus meinem Garten und von drumherum.

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Geschlüfte Libelle

Sie sind gelandet…

Heute habe ich etwas entdeckt… Etwas Gruseliges, etwas so Andersartiges, als stamme es nicht von dieser Welt, sondern sei tausende von Lichtjahre weit geflogen, durch dunklen, eisigen, interstellaren Weltraum, als hätte es Millionen Welten hinter sich gelassen, Sternennebel und Rote Riesen, als wäre es Schwarzen Löchern ausgewichen, hätte Asteroidengürtel umflogen. Um dann letztlich an meinem Teich zu landen…

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Baumgesicht mit Meise... Den Stamm haben wir mit einem "Baumgesicht" dekoriert, doch hier zählen vor allem die "inneren Werte". Denn unter dem Hut aus Holz, den man hier von unten sieht, ist es hohl. Leider gab es keine spezielle Ausführung des Gesichts, angepasst an US-Präsiendenten... ;-) Da hätte sich auch die Kohlmeise sicher nicht wohlgefühlt, also passt das schon so. Denn über der Nase des Gesichts sieht man das Einflugloch für eine Nisthöhle, an der sich heute schon ein Meisen-Mann mit seiner Partnerin zu schaffen gemacht hat.

Neues vom Baumgesicht

Es gibt Neuigkeiten vom Baumgesicht… 🙂 Ein wenig Unfrieden hat es schon gestiftet, es gab sogar richtig Kloppe hier im Hof. Zwei Kontrahenten wollten sich ihre neue Unterkunft nicht streitig machen lassen. – Der eine größer, der andere kleiner. Anfangs dachte ich, sie brüten schon, doch da hatte ich mich getäuscht. Es gab schließlich noch Klärungsbedarf. Und wer hat am Ende gewonnen?

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Säg nicht am Ast, auf dem Du sitzt…

Die Menschheit lernt nichts aus ihren Fehlern, dringt nun auch noch in die Tiefsee vor, um sie auszubeuten. Sie wird auch dort all die Wunder zerstören, die unsere Welt hervorgebracht hat. Wunder, von denen wir nur einen Bruchteil kennen. Und das, um Mangan und andere „wertvolle“ Stoffe nutzen zu können. Somit ist unsere Art zum Untergang verurteilt, wie jedes Wesen, das es nicht schafft, sich ins Gesamtsystem einzufügen, sich anzupassen. Die Evolution zeigt, dass es darum geht, sich selbst den Gegebenheiten anzupassen. Kein Wesen auf der Welt würde versuchen, alles andere an sich anpassen oder es gar ausbeuten zu wollen.
Da fällt mir einzig noch der passende Satz ein: „Säg nicht am Ast, auf dem du sitzt!“

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