Kerze brennt inmitten der Dunkelheit

Wintersonnenwende

Heute ist der Tag mit dem kürzesten Licht und der längsten Nacht. Licht fehlt auch manchmal in unserem Leben. Angesichts von Schicksalsschlägen, Trauer, Ängsten, Verzagtheit oder auch nur dem Blick in die Weltnachrichten sieht man vor lauter Nacht das Licht nicht mehr. Doch es ist da.

Licht gibt es auch in dunkelster Nacht. Es dringt dann nur ganz vage durch die Dunkelheit. Doch genauer man es sich anschaut, desto heller wirkt es im Außen und im Innen. Und wenn man ihm sich nähert, leuchtet es plötzlich auch andere Bereiche im Umfeld an. Und lässt es in einem neuen Licht erscheinen.
Packt man es und zündet mit ihm weitere Lichtquellen an, wird die Nacht heller und heller. Es verdrängt die Nacht, macht vieles sichtbar und klarer.

Natürlich macht dies nicht die Nacht zum Tag. Doch es nährt die Hoffnung auf einen neuen Morgen, auf neues Licht, auf den folgenden Tag. Und so dunkel die Nacht auch ist: Am Ende folgt die Morgendämmerung, der Sonnenaufgang und das Licht.

Sonnenaufgang zwischen Ästen und Blättern einer Birke

So lehrt auch die Wintersonnenwende seit Jahrtausenden die Menschen, dass mit ihr eine neue Zeit beginnt. Dass die Nächte kürzer werden, die Tage wieder länger. Dass ein neues Jahr bevorsteht, voller Wunder und Schönheit, voller Hoffnung und Glück.

In diesem Sinne wünsche ich ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest sowie einen guten Rutsch in ein lichtvolles, gesundes neues Jahr.

2 Gedanken zu “Wintersonnenwende

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