Eichelhäher im Anflug

Lecker Knödel

Wie angekündigt habe ich meine Wildkamera nun an der Vogel-Futterstelle im Garten installiert. Und dabei flatterten einige weitere Vogelarten vor die Linse. Darunter auch wieder Exoten.

Es gibt jedes Jahr die Diskussion, ob denn nun die Wildvogelfütterung sinnvoll ist, oder eher nicht. Ich habe in meinem Garten einige vogelfreundliche Sträucher, an den Efeubeeren bedienen sich regelmäßig Drosseln und andere Vögel. Aber das reicht eben nicht für alle vorkommenden Arten. Und in der rundherum aufgeräumten Kulturlandschaft fehlen einfach Futterquellen für die Tiere. Deshalb empfinde ich die Winterfütterung als sinnvoll. Und natürlich auch, da sie eine wunderbare Möglichkeit ist, die Vogelwelt der Umgebung anzulocken und ein wenig dokumentieren zu können.

Halsbandsittiche beim Futtern
Halsbandsittiche beim Futtern
Eichelhäher von oben
Da steht selbst der Eichelhäher Kopf
Kohlmeise
Kohlmeise
Rotkehlchen und Meise
Rotkehlchen und Meise
Kohlmeise und Halsbandsittich im Anflug
Kohlmeise und Halsbandsittich im Anflug
Sperling
Sperling
Star und Ringeltaube
Star und Ringeltaube
Stare im Anflug
Stare im Anflug
Star fliegt an Meisenknödel
Immer diese Kolibri-Star-Allüren…
Buntspecht
Buntspecht
Eichelhäher
Eichelhäher
Buchfink
Buchfink
Halsbandsittiche
Halsbandsittiche mit wunderschönem Gefieder

Ich habe jetzt zusätzlich Fett-Tafeln angebracht und werde die Kamera wieder aufstellen. Mal schauen, was dann noch so alles auftaucht.
Wichtig ist bei der Wildvogel-Fütterung, dass man die Futterstellen regelmäßig säubert. Das Häuschen mit den Fett-Tafeln ist nach dem Winter immer derart verklebt mit Fett-Überresten. Und wahrscheinlich auch mit allerleit Krankheitserregern übersät. Daher reinige ich es immer mit kochendem Wasser und Essig.

Knödel kaufe ich schon lange lose, also ohne Netz. Leider werden noch immer welche in Netzen angeboten, was angesichts der Risiken für die Tiere und zugleich aufgrund des unnötigen Mülls verboten gehört.

2 Gedanken zu “Lecker Knödel

  1. Die plastikfreie Vogelfütterung ist wohl noch lange ein nichterfüllter Wunsch. Fettafeln hänge ich auch in kleinen Gitterboxen auf, aber kaufen muss man sie ja leider in sehr stabilem Kunststoff eingeschweisst. Inzwischen verwende ich wenigstens einige, bereits geleerte schalenförmige Unterseiten zum Befüllen mit losem Futter im Vogelhäuschen, dann lässt es sich besser sauberhalten und die Plastikteile kommen dann in die gelbe Tonne und werden durch die neu anfallenden ersetzt.
    Im Winter 21/22 war das Katzenaufkommen in unserem Garten so hoch, dass ich den vorigen Winter mal zu Füttern nahezu ausgelassen habe, um nicht das Gegenteil vom Sinn der Fütterung, das Überlebenhelfen, zu bewirken. Nur an den frostigsten Tagen hängte ich an immer wieder anderen Stellen Fettklötze auf.
    Der Verzicht auf das Beobachten fiel mir schon schwer. Dieses Jahr habe ich wieder mehrere kleine Futterhäuschen aufgestellt, und es ist bisher katzentechnisch noch ganz erträglich – dank der Nässe gehen viele von den Freigängern mit ordentlichen Zuhause offenbar nicht hinaus.
    Leider musste ich beim Futterkauf feststellen, dass in vielen Packungen, aber auch in losen Mischungen beim Landhandel, so viel billiges, aber unerwünschtes, nutzloses Getreide (Hafer + Weizen bleiben liegen, bis die Tauben kommen) beigemischt wird, dass es ein Kunststück geworden ist, das richtige Futter bei uns auf dem Lande zu bekommen, ohne – böse-böse – online zu bestellen.

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    • Meine Antwrot kommt etwas spät, aber ich kann es absolut bestätigen. Sehr viel Futter enthält nutzlose Bestandteile. Zum Glück sind es zumindest meist keine schädlichen, sondern sie werden einfach nicht gefressen. Beim Igelfutter ist es leider ein Unding, was sich hier auf dem Markt befindet. Sehr viele Produkte mit Getreide, Zucker, Nüsse oder sogar Rosinen darin… Alles schädlich bis krankmachend fü rdie Igel. Da kauft sich ein Tier- und Naturfreund in gutem Glauben Futter, um einem Igel zu helfen, und bekommt dann die absolute Mogelpackung.

      Und zu den Katzen: Bisher gibt es hier wirklich auf diesem Gebiet nur relativ unfähige Katzen in der Nachbarschaft. Und meine Cindy schaut gerne, fängt aber keine Vögel. Sie läuft draußen nur am Geschirr, und ist auch nicht mehr so fit.
      Also gibts hier zum Glück kein Katzenproblem. Dafür schaut ab und zu der Sperber vorbei, und ein Turmfalke positioniert sich auch jetzt wieder auf einem Walnussbaum im Garten, um nach einer Gelegenheit Ausschau zu halten. Allerdings gibt es hier viele dornige Hecken und andere Sträucher. Die Futterstelle hängt direkt in einem Feuerdorn, und ist auf einer Seite zudem durch die Hauswand des Nachbarn geschützt. Da haben die Greifvögel schlechte Karten.

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