Mein letzter Post ist etwas länger her. Aber es war auch einiges los hier und ich brauchte ein wenig Zeit, neue Energie zu tanken. Und meinen Fokus neu auszurichten. Das funktioniert immer in der Natur, hier kann ich meine „Akkus wieder aufladen“. Und Strom kann ich auch bald selbst erzeugen…
Also nicht mit meiner Energie, dafür aber mit der Sonne. Ich hatte Anfang letzten Jahres einen Antrag für die Förderung eines Balkon-Kraftwerks beim Kreis gestellt. Anfang dieses Jahres kam dann die Zusage, ich beauftragte den Elektriker, und es dauerte wieder bis das Balkonkraftwerk geliefert wurde.
Aber in der Zwischenzeit hatte ich Glück: Bei einem Gewinnspiel, das die Naturstrom AG veranstaltet hat, habe ich doch tatsächlich ein Balkonkraftwerk im Wert von über 800 Euro gewonnen. Das hat mich natürlich sehr gefreut. Und auch das von mir bestellte Kraftwerk ist nun angekommen. Somit habe ich nun zwei.
Aber: Man darf nur max. 600 Watt ins eigene Hausnetz einspeisen und somit weniger vom Leitungsnetz beziehen, um Strom zu sparen. Die Logik hinter dieser Regelung möge einer verstehen – ich nicht! Außer dass sich die Netzbetreiber nicht die Butter vom Brot nehmen lassen wollen.
Aber egal: Es gibt eine Möglichkeit, trotzdem beide Anlagen zu nutzen. Ich werde einfach den Strom des zweiten Kraftwerks ins Netz einspeisen und somit zum „Stromerzeuger“. Es gibt zwar nur etwas über 8 ct pro Kilowattstunde erzeugtem Strom, aber das ist es mir wert. Demnächst werden beide Anlagen angeschlossen und es kann losgehen…

Neue Energie tanken konnte ich außerdem in der Natur. Ich war eine Woche lang auf Tagestouren in Rheinhessen unterwegs und werde hierzu demnächst noch was posten. – Vom schiefesten Turm der Welt und von der Beller Kirche.
Aber eine ganz besondere Kraft-Tankstelle bleiben meine beiden Gärten. In einem dieser Gärten konnte der NABU vor kurzem wieder Steinkauz-Nachwuchs beringen: Gleich fünf Jungtiere der bedrohten Eulenart.


Und natürlich ist jeder Besuch der Patenschaftsfläche unserer Naturschutzgruppe ein Energie-Gewinn. Und wenn man sieht, wie sich aus Nichts eine so große Vielfalt entwickelt, wird klar, was daraus entstehen kann, wenn viele Menschen ihre Energie in ein Ziel stecken: Ein kleines, artenreiches Paradies…












Und nun ein ganz besonderer Vertreter: Tadaaa



vielen dank für deinen „kraftwerk“-bericht und für die wirklich schönen und herzerfreuenden fotos.
herzliche grüße zu dir aus dem wunderbar sommerlich grün-bunten, heu- und blütenduftenden westallgäu!
pega
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