Wenn du es nicht änderst, ändert es dich!

Kennt ihr das auch? Dieses Gefühl an einem Punkt angekommen zu sein, an dem sich alles in euch sträubt? An dem euer Körper verrücktspielt, beängstigend der Blutdruck steigt, der Puls sich beschleunigt, und ihr nachts aus nebelhaften Alpträumen aufwacht, mit Herzrasen, unruhiger Atmung, zitternd und schwitzend? Und dann nicht mehr einschlafen könnt?

Der Körper weist den Weg, da der Geist es verdrängt hat und am Alten festhalten wollte. Die Vernunft sagt: Sicher ist sicher. Aber die Seele weiß, dass es falsch ist, und der Körper ist ihr Spiegelbild.
Am Ende ist dann nur noch eines sicher: Die absolute Abneigung gegen eine bestimmte Situation.

Dabei kann es viele Ursachen haben, wenn plötzlich alles derart aus den Fugen gerät.
Lang andauernde und immer wiederkehrende Beziehungsprobleme, familiäre Konflikte – oder eben ein Job, den man besser schon längst an den Nagel hätte hängen sollen.
Doch die Ursache ändert nichts an einer Tatsache: Spätestens, wenn es so weit gekommen ist, sollte man die Notbremse ziehen. Abstand gewinnen und – wenn möglich – einen „Mutausbruch“ wagen.

Das Leben ist nicht endlos, Zeit die man in unausstehlichen Situationen aushält ist vollkommen vergeudet. Dieses Ausharren in einer zunehmend belastenden Situation macht zudem krank.
Es hat keinen Sinn, sich an etwas zu klammern, das einen abstößt. Und wenn man etwas Neues beginnen will, muss man das Alte loslassen. So schwer es fällt und so sehr das auch vielleicht ängstigt.

Manchmal weiß man nicht mal, was man eigentlich genau will. Aber vielleicht ist es dann zunächst wichtig, sich klar zu werden, was man denn genau nicht mehr will. Und das steht bei mir definitiv fest.

Während ich diesen Text schreibe, läuten die Glocken in der Osternacht: Ein Symbol des Neuanfangs, der Hoffnung und der Zuversicht. Es ist daher an der Zeit, diesen Neuanfang zu wagen. Was kann ich schon verlieren, außer die Last auf meinen Schultern?

Das Leben ist im Fluss, und wo sich eine Tür schließt, öffnet sich eine neue. Vielleicht eine bessere? Wer weiß? Vielleicht wird es ein Erfolg, in jedem Fall aber eine Erfahrung. Und besteht das Leben nicht hauptsächlich aus Erfahrungen? – Ob sie nun positiv oder negativ sind.

Sagt man nicht, dass jedem Anfang ein Zauber innewohnt? Eine positive Energie, die alles trägt?

Ja, für mich steht fest: Ich werde es ändern, bevor es mich ändert!

3 Gedanken zu “Wenn du es nicht änderst, ändert es dich!

  1. Danke für diesen Input 🌹 ich ringe noch mit der Umsetzung aber im Herz ist die Entscheidung schon längst gefallen. Frohe Ostern und viel Mut für den Neubeginn
    Liebe Grüsse Brig

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