Habt ihr auch letztens den Vollmond gesehen? Ich wurde durch sein Licht geweckt, fand ihn dieses mal besonders schön und möchte ihm daher einen Beitrag widmen. Aber nicht nur ihm, sondern auch seiner „Begleiterin“, und der Hoffnung. – Hängen sie doch alle eng miteinander zusammen. Und was passt passt hierfür besser als ein kleines Gedicht? 🙂
Es drang ein sanfter Hoffnungsschein
ins schlaferfüllte, dunkle Land.
Fast wie des Samenkornes Keim
in dürren, schwarzen, trocknen Sand.

Er traf auch mich ganz sonderbar,
hing schweigend tief am Firmament,
er kam dem Weinbergshügel nah,
der harrend noch in Schlaf getränkt.

Die Zwischenzeit war angebrochen,
sie war das Kommen und das Gehen.
Sie war das Bangen und das Hoffen
auf es Lichtes Wiedersehen.

Bald wurd es schwarz, der Schein versank,
die Brandung frisst den dicksten Felsen.
Doch in der Ferne – Gott sein Dank –
begann das eisig‘ Schwarz zu schmelzen.

Sachte und ganz ohne Eilen
dämmerte das neue Sein,
wird die Welt vom Zweifel heilen,
bringt der Hoffnung neues Heim.

Noch erschien das Leben schwarz:
Tag vergangen – Trauer tragen.
Doch durch den Lauf des Weltenrads
muss keiner ewig hier verzagen.

Der Feuerglanz und warmes Licht
vertreiben Silhouettenmeer.
Die Welt wird farbreich zum Gedicht,
verzaubert durch das Strahlenheer.

Beginnt von vorn, der Feuerball,
die Hallen unsres Daseins füllend,
durch Glückes Glocken Widerhall
den größten Hunger in uns stillend.

Bringt Blütenfarben, Blätterkunst,
bringt Sehen und Gesehen werden,
bringt Glitzern, Regenbogen, Dunst,
er weist den Weg für Schwarm und Herden.

Ja, bis auch er erneut versinkt,
des Tages Schwester wiederkehrt,
die Welt in schwarzem Schlaf ertrinkt.
Nur Hoffnungsschein ein „Weiter“ schwört.

Schön 😊
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Danke 🙂
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Worte und Bilder – beide schön.
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Vielen lieben Dank 🙂
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Ganz erlesene Fotos, speziell Nr. 5.
Bin im Moment zuuu müde, um das Gedicht dazu zu goutieren.
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Danke dir. Es war auch so ein ganz besonderer Morgen, mit dem passenden Wetter und gutem Licht. 🙂
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sonne, mond, hoffnung:
schön!
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Danke 🙂
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[…] Woche hat sich ein Blick in die Ferne und in die Nähe gelohnt. Über den Vollmond hatte ich ja bereits ein Gedicht geschrieben. Aber auch ganz in der Nähe entdeckte ich etwas […]
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tolle farben und auch das gedicht hat viele tolle farben. gefällt mir gut. ich hatte beim letzten gucken nicht die zeit, es in ruhe zu lesen (oder nicht die muse, ich weiß nicht mehr), aber heute habe ich es nachgeholt. hast du schön geschrieben. gefällt mir gut.
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Das freut mich wirklich sehr, dass es dir gefällt. 🙂 Danke
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