Heute beginnt mein Wanderurlaub. Da Urlaubsreisen weiterhin nur sehr eingeschränkt möglich sind, habe ich mich für Tagesausflüge entschieden. – Rheinhessen hat einiges zu bieten, aber ich möchte auch der Wetterau einen Besuch abstatten, mir den Teufelstisch im Pfälzer Wald anschauen, die Rheinschleife in Boppard, die Erdekaut und einiges mehr… Mein erster Tag führte mich nach Westhofen zur Quelle der Seebach. Ihrem Lauf bin ich gefolgt und habe hier einige spannende Eindrücke sammeln können. Und am Ende stieß ich auf ein kleines Naturparadies.
Doch zunächst hieß es: Herzlich Willkommen, folgen Sie mir in die Seebach. (Ja, es heißt tatsächlich „die“ Sellbach)Etwas zerzaust aber doch recht lebhaft waren einige Graugänse auf dem Bach mitten in der Gemeinde Westhofen unterwegs.Doch nicht nur auf dem Wasser tobte das Leben, auch unter Wasser war einiges los. Hier eine Forelle.Nicht schlecht: Ein Hecht! – Zumindest wenn mich nicht alles täuscht.Ein Hecht?Stockenten in der SeebachHier ein „Grünschnabel“ 😉So fließt die Seebach durch die rheinhessische Gemeinde.Vorbei an Häusern…Auch hier in dem Kanal tobt das tierische LebenStockente auf dem SprungEin wenig erinnert das schon an VenedigAuch auf Exoten trifft man hierUnd dann verschwindet die Seebach im GrünenSie speist das Leben und am Ende auch dieses Naturparadies hier.Es ist ein Schutzgebiet, das „Hotspot der Biodiversität“ genannt wird. Der Nabu ist hier auch beteiligt.Inmitten von Landwirtschaft, Siedlungen und Straßen findet man dieses verblüffend große Areal.Es besteht aus Seen, Rohr- und Schilfgürteln, aber auch aus trockneren Zonen.So ist es auch ein Paradies für Libellen,. Diese hat mich eine Zeitlang auf meiner Wanderung begleitet.Idyllisch scheint der See, ein Höckerschwan putzt sich, die Stockenten laufen durch die Gegend. Doch der Schein trügt…Zwei Nilgänse bekommen sich ordentlich in die Haare – oder besser: Federn – und dann kommt es zum echten Kampf der beiden.
Jetzt aber schnell weg…Ein Stück entfernt lässt sich der Graureiher nicht aus der Ruhe bringen.Hier die Wilde Karde, im Hintergrund die Bergstraße auf der anderen Rheinseite in Hessen.Wicken am WegrandNaturkunst – ein Getreidefeld im WindUnd auch bei den Libellen gehts zur Sache. Die Plattbauch-Männchen kämpfen erbittert um das Weibchen unten.Und nun der Vogel des Jahres 1996. Das ist schon etwas länger her, damals gab es noch mehr Tiere seiner Art. Heute ist er vom Aussterben bedroht!Der Kiebitz schaut sich um…Gans trifft GraureiherEin Kleines Ochsenauge – der eine Fleck verrät, es ist ein Männchen. An diesem Fleck befinden sich Schuppen, die Pheromone al Sexual-Lockstoffe abgeben.Ein Blässhuhn beim BadenUnd dann tauchen nach und nach die Jungtiere mit dem roten Gefieder auf… – Insgesamt fünf!
Dieses Naturschutzgebiet werde ich nun öfters besuchen, es liegt nur etwa 30 Minuten entfernt und hat so vieles zu bieten.
Ganz fantastische Bilder und Eindrücke einer offensichtlich wunderschönen Wanderung!
Liebe Grüße von Hanne und hab noch ein schönes Pfingstwochenende. 🌞🍀
Danke Dir, es war eine richtige tolle Wanderung. Vor allem war sie überraschend, da ich eine solche Natur hier bei uns gar nicht erwartet hatte. Aber es war wie so oft: Das Gute liegt einem vor der Nase, aber man sieht es nicht und sucht in der Ferne. 🙂
Liebe Grüße und Dir auch ien schönes Pfingstwochenende. 🙂
interessant, wie es bei euch so aussieht…
ist doch wesentlich wärmer als bei uns
schöne Bilder, ganz besonders von der Ente, die sieht wunderschön und sehr eindrucksvoll aus
Danke Dir 🙂 Ja, es ist sehr mild bei uns. Im letzten Winter hatten wir nur einen Frost-Tag. Es kommt schon vor, dass hier noch im November die Rosen blühen. Diese Kanäle mit den Enten haben mich auch sehr beeindruckt. Ich wusste bis vor kurzem nicht, wie schön es ist Westhofen ist. Obwohl das nur etwa 25 Kilometer entfernt ist und ich in den Nachbargemeinden dort schon öfters war.
Ganz fantastische Bilder und Eindrücke einer offensichtlich wunderschönen Wanderung!
Liebe Grüße von Hanne und hab noch ein schönes Pfingstwochenende. 🌞🍀
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Danke Dir, es war eine richtige tolle Wanderung. Vor allem war sie überraschend, da ich eine solche Natur hier bei uns gar nicht erwartet hatte. Aber es war wie so oft: Das Gute liegt einem vor der Nase, aber man sieht es nicht und sucht in der Ferne. 🙂
Liebe Grüße und Dir auch ien schönes Pfingstwochenende. 🙂
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wunderbare Fotos!
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Danke Dir 🙂
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interessant, wie es bei euch so aussieht…
ist doch wesentlich wärmer als bei uns
schöne Bilder, ganz besonders von der Ente, die sieht wunderschön und sehr eindrucksvoll aus
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Danke Dir 🙂 Ja, es ist sehr mild bei uns. Im letzten Winter hatten wir nur einen Frost-Tag. Es kommt schon vor, dass hier noch im November die Rosen blühen. Diese Kanäle mit den Enten haben mich auch sehr beeindruckt. Ich wusste bis vor kurzem nicht, wie schön es ist Westhofen ist. Obwohl das nur etwa 25 Kilometer entfernt ist und ich in den Nachbargemeinden dort schon öfters war.
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