Es ist Ostern, an dem wir die Wiederauferstehung feiern. Nach dem Ende kam damals ein neuer Anfang. Einer, der alles verändern sollte. Wenn man sich heute auf der Welt umschaut, scheint einem diese Wiederauferstehung so fern. Doch vielleicht ist es gerade die Ferne, in die wir heute blicken sollten. Weitab von unseren kleinkarierten, selbst kreierten Krisen finden wir es: Dieses Heilige der Osternacht, das in Wirklickeit an jedem anderen Tag des Jahres da ist. Das über unseren Köpfen strahlt, das uns erhellen könnte, wenn wir es denn zuließen. Und doch sind wir so geblendet von unserem eigenen Licht, dass wir das Göttliche gar nicht mehr erkennen können. Grund genug für mich, einen Blick in die Osternacht zu werfen…






Und hier noch ein Highlight des Nachthimmels, allerdings aus der Nacht von Karfreitag auf Karsamstag.

Nein, das Bild wurde etwas verwackelt, doch zeigt es sehr gut die Farben von Canis Majoris. Man kennt ihn auch als Sirius, oder Hundsstern. Die Besonderheit an ihm, der Bestandteil vom Sternbild „Großer Hund“ ist: Er flackert in verschiedenen Farben…



Schon seit der Antike ist Sirius dafür bekannt, sehr farbenfroh zu leuchten. Hintergrund ist seine chemische Zusammensetzung. Er enthält u.a. viel Eisen. Er ist heißer wie die Sonne und bewegt sich so schnell wie kein anderer bekannter Stern durchs Universum. Das heißt, er ist nicht mal „ein Stern“, sondern es handelt sich mindestens um ein Doppelstern-System. Der Große der Beiden, Sirius A, ist sehr leuchtstark, strahlt 25 mal heller als unsere Sonne und ist auch heißer. Sirius B ist ein Weißer Zwerg, ist etwa so groß wie die Erde, dafür hat er aber etwa die gleiche Masse unserer Sonne. Seine Leuchtkraft ist sehr gering. Das Sirius-System ist mit 8,6 Lichtjahren eines der nächstgelegenen Sternensyssteme.
Ob es dort Planeten mit Leben gibt? Vielleicht sogar intelligentes? – Was Intelligenz auch immer nach menschlicher Definition sein mag. Es wird im Universum garantiert von Leben nur so wimmeln. Doch ehe wir uns diese Frage stellen, ob woanders intelligentes Leben existiert, sollten wir uns fragen, wie es mit der Intelligenz auf der Erde bestellt ist. Schließlich ist jene Spezies dabei, ihre eigenen Lebensgrundlagen zu zerstören und sich dem Untergang zu weihen, die zugleich von sich selbst behauptet, die intelligenteste des Planeten Erde zu sein…
Es ist nichts Geringeres als die Wiederauferstehung unserer Liebe für Mutter Erde, die nötig wäre. Und somit die Wiederauferstehtung der Liebe für uns selbst, denn wir sind ein untrennbarer Teil von Mutter Erde.

[…] ich die Osternacht fotografierte, war ich nicht nur wegen des tollen Sternenhimmels begeistert. Während es so langsam […]
LikeLike
[…] Zumal es inzwischen ernsthafte Bedenken von Sternenforschern gibt, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis man die Sterne vor lauter Satelliten nicht mehr am Himmel sehen und beobachten kann. Und das bei solch tollen Ansichten, wie hier beim Blick in die Osternacht. […]
LikeLike