Es war ein Hoffnungsschimmer. Zwischen meinem Wohnort Bodenheim und der Nachbargemeinde Mainz-Laubenheim hatte man einen Blühstreifen eingesät. Der Mohn begann herrlich zu blühen, Kornblumen und Disteln waren ebenso in den Startlöchern. Ein starkes Zeichen für den Artenschutz – dachte ich. Und was tat man dann: Genau! Man mähte über die Hälfte des Blühstreifens ab, teilweise auf eine Länge von 200 Metern komplett: Vor der Hauptblüte – wo man doch Wildblumenwiesen erst Ende Juli / Anfang August mäht, nach der Blüte und wenn bereits die Samen der einjährigen Pflanzen (wie z.B. Mohn) gebildet wurden.
Mehr bleibt mir hier gar nicht zu sagen. Ich poste einfach mal diese zwei Bilder als dicke Fragezeichen…
???


Ohne Worte. 😦 Liebe Grüße nach Mainz!
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Wäre nach der Blüte gemäht worden, könnte es ja für ein Artens hutzprojekt sein, bei dem Mahd auf andere Flächen ausgebracht wird um dort Wildpflanzen anzusiedeln. Aber so???
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Ja, es macht leider keinen Sinn, wie so vieles in unserer Gemeinde… Aber wir versuchen gerade daran etwas zu ändern mit einer Bürgerinititative.
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Das ist super. Ich drücke die Daumen, dass Ihr viel bewirken könnt!
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Danke, ich will hoffen, dass wir etwas bewegen können.
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[…] Baugebiete, Straßen, Gewerbeflächen und Parkplätze spielen eine große Rolle. Selbst in unseren Städten und Gemeinden verschwinden immer mehr Insekten, da Wiesen oder andere geeignete Naturflächen, aber auch Totholz […]
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