Nun ist es also so weit… Der Admiral tankt letzte Kraft am blühenden Efeu, um sich dann auf den Weg in den Süden zu machen. Wie er ziehen viele unserer Falterarten oft mehr als 1.000 Kilometer, teils bis südlich der Sahara, um dort den Winter zu verbringen, Nachwuchs zu zeugen, der dann im Frühjahr wieder zurück in den Norden fliegt.
Paaaaniiiik! Eine haarige, riiiiesige Spinne klettert mit ihren acht Beinen langsam die Wand herunter und so mancher mit einer Arachnophobie rennt umso schneller aus dem Raum, um eine Waffe zu holen, mit der er dieses Monster außer Gefecht setzen kann. Doch tut es nicht auch ein Glas, mit dem man die Spinne fängt und sie dann vor die Tür setzt? Anders als die landläufige Meinung tut man den Spinnen mit dem Ausquartieren sogar einen Gefallen. Denn viele Tiere würden den Winter ohnehin im Haus nicht überleben. Und das wäre schade, denn Spinnen sind wunderbare Wesen und zugleich wertvolle Bewohner unserer Ökosysteme!
So, und jetzt liebe Krone der Schöpfung: Bitte mal nachmachen… 😉 Natürlich ohne Werkzeug, Maschine, Computer oder 3D-Drucker. Nur mit dem, was die Natur uns gegeben hat. – Ein tolles Video über den Nestbau und ein paar Einblicke ins Nest von Wespen…
Honigbienen verfügen über ein hochkomplexes Sozialverhalten. Sie können mit Hilfe eines Tanzes ihren Artgenossen genau erklären, wo’s gutes Futter gibt. Auch erkennen sie pro Sekunde 200 Bilder einzeln, der Mensch schafft es gerade mal auf 25, wobei bereits dann die Einzelbilder zu einem Film verschmelzen (Kinofilm). Auch kann die Biene UV-Licht wahrnehmen. Sie orientiert sich am Sonnenstand und besitzt u.a. Reizempfänger auf den Fühlern, mit denen sie sich nach Gerüchen orientiert. Auf den Fühlern sitzen zudem Sinnesorgane, mit denen die Tiere Wärme und Kälte wahrnehmen können, ebenso die Luftfeuchte und den Kohlendioxidgehalt in der Luft.
Doch nicht nur die fertig entwickelten Tiere sind ein wahres Wunder des Lebens. Schaut euch mal an, wie die Tiere entstehen… Dieses tolle Video von National Geographic habe ich gerade entdeckt. Die Entwicklung vom Ei bis zum fertigen Insekt vollzieht sich übrigens binnen 21 Tagen.
Heute gibts mal wieder ein paar Natur-Impressionen. Dieses Jahr führte mich mein Urlaub nach Unterlüß. Was ich zunächst als kleines Dorf einordnete, entpuppte sich als Gemeinde mit einem achtgleisigen Bahnhof. Diese Tatsache bekamen auch meine Ohren zu spüren. Doch war der Urlaub in der Lüneburger Heide vor allem eines: Eine Wohltat für die Sinne.
In meiner Gesicht-Gedicht-Reihe kommt heute aus akutellem Anlass mal ein Außerirdischer zu Wort, der gleichzeitig jedem auf der Erde bekannt ist und bereits lange existierte, bevor unsere Vorfahren von den Bäumen gestiegen sind… Ja, er hat sogar die Dinosaurier „zu Gesicht“ bekommen. Die Rede ist von unserem Mond…
Schon mal von der Story mit den vier Fröschen gehört? Jene, die sich für einen Wettkampf entscheiden und einen Berg erklimmen wollen? Die umstehenden Zuschauer sind skeptisch und rufen: Das schaffen die nie! Die werden noch den Abgrund runter fallen! Frösche können keine Berge erklimmen, das geht doch gar nicht! Drei der Frösche geben auf, nur der vierte hüpft weiter, als sei nichts gewesen. Und er erreicht das Ziel. Das hat einen ganz besonderen Grund und ich frage mich immer öfter, ob wir nicht auch mal so sein sollten, wie dieser eine Frosch…
Erst hatte sich der Mond hinter Wolken versteckt. Dann wollte mein altersschwacher Akku nicht mehr mitspielen. Aber dann wurde doch noch alles gut… 🙂 Hier ein paar Bilder vom „Blutmond“, fotografiert in den rheinhessischen Weinbergen, bei einem lauen Sommerlüftchen und zirpenden Grillen…
Am 9. April waren siebzehn Tage vergangen. Tage, an denen ich jeweils dreimal diese bunt gesprenkelten Eier gedreht und die Luftfeuchtigkeit entsprechend hoch gehalten hatte. Darin hatte ich bald Routine, auch an das Summen des Ventilators dieses Brutapparats hatte ich mich gewöhnt. Er stand direkt neben meinem PC im Bücherregal und so konnte ich immer mal wieder einen Blick auf diese leblosen Eier werfen. Der siebzehnte Tag war angebrochen, und eigentlich hätten schon die ersten Küken am sechzehnten Tag schlüpfen können. Stattdessen kam ich an jenem Montag um 13 Uhr nach Hause und erwartete bereits, dass mich eine kleine Wachtel anblickte. Doch Fehlanzeige – die Eier hatten am gestrigen Tag ein wenig gewackelt, heute rührte sich jedoch gar nichts. Nicht mal an einem Ei erkannte ich den Versuch des Lebens, heraus zu kommen. War es ein Fehlschlag? Schon am achtzehnten Tag sollte es weitgehend vorbei sein und so war es langsam mal an der Zeit, dass die Kleinen sich trollten.