Ich wünsche euch ein frohes, besinnliches und friedliches Weihnachtsfest. In der Welt herrscht Unfrieden und die Sehnsucht, dass sich bald etwas ändert ist groß. Die Kirchen haben auch in diesem Jahr das Friedenslicht von Bethlehem verteilt. – Als Hoffnungsschimmer und als Symbol des Friedens. Auch ich möchte es digital mit euch teilen. Friedlich ist für mich immer der Gang in die Natur. Heute war ich mal wieder im Laubenhiemer Ried unterwegs. Erst wirkte es sehr still. Doch beim genaueren Blick war einiges zu entdecken.
Was für ein Jahr! Ich sitze hier vorm Adventskranz und sehe die dritte Kerze leuchten. Bald ist Weihnachten und dann dauert es nicht mehr lange, bis ein neues Jahr beginnt. Ich wünsche euch ein ruhiges und besinnliches Weihnachtsfest.
Die UN-Klimakonferenz in Brasilien hat begonnen. Die USA nehmen mit Trump als Klimawandel-Leugner (zum Glück) nicht teil. Doch auch die deutsche Regierung ist momentan alles andere als ein Klimaschützer. Merz ließ schon verlauten, dass Deutschland nur zu 2% der CO2-Emissionen weltweit beitragen würde. Doch: Das ist eine Milchmädchenrechnung.
Das ist Erwin, und er braucht eure Hilfe. Es kostet euch nichts, nur jeden Tag etwa 10 Sekunden eurer Zeit. Erwin ist ein Opfer fehlender Hecken, er war viel zu leicht für den Winterschlaf und wird gerade gepäppelt. Doch nicht jeder Igel hat das Glück, groß gepäppelt zu werden. Dabei ginge es doch viel einfacher…
Das gilt für die Fotos heute, genauso wie für den Abend der Mondfinsternis vor einigen Tagen. Denn anfangs stand ich auf einem Hügel in der Umgebung und sah nur eine dünne Wolkendecke am Himmel. Kein Mond in Sicht! Aber dann, deutlich nach 21 Uhr, erschien der kleine Schimmer.
Das klingt doch irgendwie nach Dinos, oder? Und tatsächlich existiert diese Gattung schon seit über 200 Millionen Jahren. Seltsamerweise schon viele Millionen Jahre, bevor die ersten Blütenpflanzen die Bühne des Lebens betraten. Ihr Name setzt sich aus dem Altgriechischen für „Schuppe“ und „Flügel“ zusammen.
Wie die Zeit vergeht! Es ist bereits August und ich habe einige Monate nichts gepostet. Obwohl so vieles passiert ist: Bei mir persönlich, aber auch und vor allem auf der Welt.
Der NABU hat zur Stunde der Wintervögel aufgerufen. Wie jedes Jahr war ich auch wieder dabei. Und entdeckte einen Vogel, den ich hier überhaupt nicht erwartet hatte…
Nun ist es also wieder so weit. Ein neues Jahr steht vor der Tür. Wir wünschen ein frohes Neues, Gesundheit und Glück. – Synchron mit Geballer, Geheule, Feuer, Rauch und Gift, mit dem „die bösen Geister“ vertrieben werden sollen. Stattdessen treibt das Inferno Tiere in den Tod, verletzt sie, versetzt sie in Panik und trägt zur Vergiftung unserer ohnehin malträtierten Natur bei. Es retraumatisiert Menschen, überlastet Krankenhäuser, Rettungskräfte, Polizei und Feuerwehren, und verursacht auch große materielle Schäden. Na dann: Frohes Neues für wen?!
Heute ist Wintersonnenwende. Schon seit Jahrtausenden stellt dieser Tag einen wichtigen Wendepunkt im Jahr dar. Früher, als die Menschen noch einen direkten Bezug und eine größere direkte Abhängigkeit von der Natur hatten, fieberten sie jenem Tag entgegen. Symbolisiert er doch, dass die Tage wieder zunehmen und dass das Frühjahr und somit die neue Vegetationsperiode näher rücken. Und auch für uns ist die Wintersonnenwende mehr als nur ein astronomisches Ereignis.
Natürlich sind auch wir heute von der Natur abhängig, auch wenn das bei vielen Menschen nicht mehr im Bewusstsein ist. Unsere Lebensmittel wachsen schließlich nicht in den Regalen. Aber was sonst bewirkt es, wenn die Tage wieder länger werden? Eine ganze Menge: Denn natürlich hängt unser Hormonsystem eng mit den Lichtverhältnissen zusammen. Um Vitamin D zu bilden benötigt unser Körper Tageslicht. Die längere Dunkelheit drückt mitunter aufs Gemüt und lässt eine Welt voll mit Problemen oft noch dunkler erscheinen. Viele Aktivitäten, die wir im Frühling und Sommer lieben, können wir im Herbst und Winter nicht leben. Dann ist es vielen auch noch zu kalt, zu nass, zu ungemütlich. Und nicht zuletzt sind es Erkältungen, die uns im Herbst und Winter heimsuchen.
Ein Dolmengrab in Dänemark bei Odense. Die Menschen bauten damals solche Gräber mit einer Ausrichtung, durch die pünktlich zur Sommer- oder Wintersonnenwende die Sonnenstrahlen auf einen bestimmten Punkt im Inneren schienen. Das zeigt auch die spirituelle Bedeutung der Sonnenwenden in den Religionen.
Doch die Wintersonnenwende trägt auch etwas ganz Grundsätzliches in sich. Sie zeigt, dass es nach einer dunklen Zeit auch wieder eine helle geben wird. Dunkle Zeiten durchlebt jeder einmal, und gerade in solchen Zeiten erscheint alles schwarz wie die Nacht. Und somit noch schlimmer, als es ohnehin schon ist. Die Wintersonnenwende ist ein Sinnbild des Lebens, denn sie zeigt, dass das Leben ein Wandel ist, dass es auf und ab geht. Aber eben auch meist wieder im tiefsten Tal eine Umkehr stattfindet, zu einem positiven Trend. Wenn die Sonnenwende eine Botschaft in sich trägt, dann jene der Hoffnung.
Die Hoffnung ist auch der Grund, weshalb wir in drei Tagen Weihnachten feiern. Wir feiern die Geburt von Jesus, dem Erlöser, der uns Hoffnung schenkt und Licht in die Welt bringt. Licht, das auch wir alle in uns tragen. Und das wir zum Leuchten bringen können – für uns und für andere. Selbst in den dunklen Stunden. Und so können wir unsere eigene kleine Wintersonnenwende erzeugen.
Ich wünsche allen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest, sowie ein glückliches, gesundes neues Jahr.