Wurm-Turm

Selbstversorgung ist eines meiner Ziele. Zumindest in den Sommermonaten will ich genügend Gemüse ernten, um mich damit versorgen zu können. Dieses Jahr sind es vor allem die Zucchini, die in Massen an den Pflanzen hängen. Und auch Tomaten wird es viele geben: Eine Pflanze der Sorte „Black Plum“ hängt voll mit den leckeren Früchten, und ist inzwischen über zwei Meter hoch. Was ein Pilz damit zu tun hat, dazu gleich mehr…

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Das sind die Grenzen!

Alle reden momentan von geschlossenen Grenzen, von einem Stopp der illegalen oder besser noch aller Migration. Sie diskutieren über geschlossene Flüchtlingslager, setzen private Rettungsboote im Mittelmeer fest, während Menschen in den Fluten ertrinken. Viele fürchten sich vor Überfremdung, vor Überforderung und Multikulti, vor Terror und Gewalt, Verbrechen und Armut. Das Heilmittel für alle Probleme scheint die Abschottung zu sein. Außerdem ist man der Meinung, man kann ja nicht der ganzen Welt helfen. Und man fragt, was man denn bitteschön mit dieser ganzen Not, diesem ganzen Elend zu tun habe. Schließlich trage man keine Schuld an der ganzen Misere. Und genau das ist der Trugschluss! Wir tragen Schuld an diesem ganzen Elend, wir treiben Menschen in die Flucht! Und dann wundern wir uns, wenn sie vor unseren Grenzen stehen und ins vermeintliche Schlaraffenland möchten. Dort, wo man so viel Essen hat, dass man Millionen Tonnen davon im Müll entsorgt!

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Hochmoor

More Moor

Nach einer kleinen urlaubsbedingten Pause möchte ich heute meine jährliche Reihe „Warum in die Ferne schweifen…?“ fortsetzen. Dieses Jahr ging es in die Rhön bei Bischofsheim. Und es gab auch hier einiges zu sehen. Besonders das „Schwarze Moor“ war sehr beeindruckend, und ein Besuch hier sei nicht nur jedem empfohlen, der torfhaltige Blumenerde im Garten verwendet: Hier sieht man, welche einzigartigen Ökosysteme zerstört werden, um Torf abzubauen!

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Schnecken-Schrecken

Es könnte alles so schön sein: Meine vorgezogenen Tomatenpflanzen sind dieses Jahr richtig toll geworden, und so habe ich einige sogar bereits mit Blütenansätzen in den Garten gepflanzt. Fast zwanzig verschiedene Tomatensorten konnte ich dieses Jahr vorziehen – von der „Weißen Königin“, über die dunklen „Black  Plum“, die gelben „Dattelwein“, säuerliche „Johannistrauben“ oder die „Reisetomate“ mit einzelnen auseinanderpflückbaren Fruchtteilen. Ich habe für sie extra solche Plätze gesucht, die nach oben hin auf natürliche oder künstliche Weise vor Regen geschützt sind, da die Pflanzen ja sehr anfällig für Pilzerkrankungen sind. Auch sechs verschiedene Kohlsorten warten darauf, ins Beet gepflanzt zu werden. Doch bereits das Auspflanzen der Tomaten endete in einem Massaker, ebenso die Aussaat von Radieschen, Möhren oder gar Salat. Es ist wahrlich eine Plage, die nicht nur meinen Garten heimsucht: SCHNECKEN

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Gesicht-Gedicht VI

Es ist ein wenig ruhig geworden um die Gesicht-Gedicht-Reihe. Die jungen Wachteln hatten mich zwischenzeitlich ganz schön auf Trab gehalten. Aber jetzt gehts weiter und es kommt ein neuer Gartenbewohner zu Wort: Ein Eichhörnchen. Drei junge Wilde turnen seit einigen Wochen durch den Garten, futtern aus dem Vogelfutter-Automaten genüsslich Körner und freuen sich über das eine oder andere Stück Apfel. Grund genug, den wuselnden Baumbewohnern das Wort zu überlassen. Sie haben uns nämlich etwas Grundlegendes über Nachhaltigkeit zu berichten, und über hohle Nüsse…

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Grün ist die beste Rendite

Wieder flimmern Bilder von abgeholzten Regenwäldern über unsere Bildschirme mit sterbenden Orang Utans und schwindenden Arten. Der April 2018 war der wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. In Syrien sterben weiterhin Menschen im Bombenhagel, in Afrika an Hunger und Durst. Das Great Barrier-Riff in Australien wurde durch Umweltzerstörung und Klimaerwärmung schon zu einem Drittel zerstört, und am Nordpol findet man Unmengen Mikroplastik. Wir wollen uns wehren gegen das, was wir da sehen und wollen uns ihm entgegen stellen. Wir nutzen Ökostrom, kaufen Bio und regional, spenden für leidende Menschen und meiden Palmöl. Und doch finanzieren wir noch immer viel zu oft diese Schweinereien. – Kohle, Atomenergie, Lebensmittelspekulation, Rohstoffabbau und sogar Waffen. Ganz unbewusst, durch unser Bankkonto oder anderes Investment. Dabei geht es auch anders…

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Die Wachteln sind los… :-)

Am 9. April waren siebzehn Tage vergangen. Tage, an denen ich jeweils dreimal diese bunt gesprenkelten Eier gedreht und die Luftfeuchtigkeit entsprechend hoch gehalten hatte. Darin hatte ich bald Routine, auch an das Summen des Ventilators dieses Brutapparats hatte ich mich gewöhnt. Er stand direkt neben meinem PC im Bücherregal und so konnte ich immer mal wieder einen Blick auf diese leblosen Eier werfen. Der siebzehnte Tag war angebrochen, und eigentlich hätten schon die ersten Küken am sechzehnten Tag schlüpfen können. Stattdessen kam ich an jenem Montag um 13 Uhr nach Hause und erwartete bereits, dass mich eine kleine Wachtel anblickte. Doch Fehlanzeige – die Eier hatten am gestrigen Tag ein wenig gewackelt, heute rührte sich jedoch gar nichts. Nicht mal an einem Ei erkannte ich den Versuch des Lebens, heraus zu kommen. War es ein Fehlschlag? Schon am achtzehnten Tag sollte es weitgehend vorbei sein und so war es langsam mal an der Zeit, dass die Kleinen sich trollten.

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Frohe Ostern…

Ostern ist das Fest des Neubeginns, des neuen Lebens. Nicht umsonst hat das Christentum für das Osterfest Eier und Hasen als Sinnbild der Fruchtbarkeit gewählt. Das ist eine tolle und leckere Sache und auch ich habe einige Schokoeier und einen Schokohasen verspeist. Beim Blick auf die Zutatenliste des Hasen bin ich dann jedoch etwas ins Grübeln gekommen. Und ausgerechnet ein Schoko-Ei brachte mich schließlich auf die Palme…

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Wachtel-Eier

Jetzt gehts rund… :-)

Jetzt geht’s rund! Und in siebzehn Tagen ist es soweit. Bis Ostern hat es nicht mehr gereicht, dabei wäre es doch so passend gewesen. Denn das Osterfest steht ja auch für den Neubeginn und das Leben. Nicht umsonst hat man das Ei als Fruchtbarkeitssymbol gewählt, um mit ihm auch das Ende des Winters zu symbolisieren und das Leben des neuen Jahrs zu feiern. Dieses beginnt seinen Lauf von vorne, die Bäume treiben ihre Knospen und Blüten, die Vögel bauen ihre Nester. Und auch ich habe eins gebaut…

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Taubenschwänzchen

Das geht uns nichts an!

Die Aussage ist schon verblüffend: Im Grunde gehe es die Bevölkerung nichts an, welche Mengen an Herbiziden, Fungiziden oder Insektiziden die Landwirte, Obstbauern oder Winzer ausbringen. – So äußerte sich laut SWR aktuell ausgerechnet ein Minister aus Baden-Württemberg, in dessen Ressort der Verbraucherschutz fällt! Der NABU hatte zuvor kritisiert, dass alleine dort im Jahr momentan 2.300 Tonnen Pestizide, Fungizide und Herbizide auf den Feldern landen. Doch Minister Peter Hauk (CDU) relativiert: Es sei wichtig zu wissen, wieviel davon im Boden, im Trinkwasser und auf den Nahrungsmitteln landet. Und einen Zusammenhang zwischen dem Einsatz von Pestiziden und dem um sich greifenden Insektensterben bezweifelt er. – Ganz klar: Wie kann man auch eine derart verwegene These aufstellen, dass der Tod von Insekten durch den Einsatz von Insektenvernichtungsmittel zustande kommt…?

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