Was für ein tolles Schauspiel sich in den letzten Tagen hier über unseren Köpfen abgespielt hat. Oder hatte ich jetzt nur einen besonderen Blick dafür?
Was für ein tolles Schauspiel sich in den letzten Tagen hier über unseren Köpfen abgespielt hat. Oder hatte ich jetzt nur einen besonderen Blick dafür?
Heute gings hoch hinaus. – Soweit dies in meinem Wohnort möglich ist. Neben einem phänomenalen Ausblick, u.a. auf die Frankfurter Skyline, bot das Gebiet auch einen tollen Einblick in die Natur. Denn mitten in den Weinbergen, die ja nicht unbedingt durch ihre natürliche Vielfalt bestechen, sondern eher durch Monokultur, liegt ein Kleinod. Dort finden nicht nur Rebhühner und andere Vögel einen Lebensraum, auch Insekten und Kleinsäuger finden Nahrung. Und damit das Gebiet als Biotop wertvoll bleibt, gibt es tierische Helfer…
So nennt sich ein „Globales Filmfestival“. Es findet momentan online statt und zeigt Kurzfilme aus aller Welt. Anschauen kann man sie kostenlos auf youtube und alles ist auf Spendenbasis für den guten Zweck angelegt, u.a. für UNICEF.
Ich habe mich gerade durchgeklickt und irgendwie fand ich diese beiden Kurzfilme ganz passend für unsere Zeit. Sie behandeln beide das Karma und die Frage der Gier in sehr unterhaltsamer und lustiger Weise. Viel Spaß mit dem „Bird Karma“ im Teich und „Bilby“ im Outback 🙂
Heute war ich in der Wetterau unterwegs. Nachdem ich bei Selters kurz die Salzwiesen gesehen habe, und die renaturierte Nidder angeschaut, wurde mir bald klar: Ich würde heute keinen Salzwiesen-Rundweg mitten in der Sonne laufen können. Meine Arme waren schon rot und nicht weit von einem ordentlichen Sonnenbrand. Was also tun? Genau: In den Wald flüchten. Und dort fand ich dann etwas…
Gestern war ich unterwegs zur einzigen Heidefläche in Rheinhessen. Letztes Jahr hatte ich bereits die Lüneburger Heide besucht, war begeistert, und da dachte ich mir: Das schau ich mir an. Ich wanderte die Hiwweltour – als eine Reihe von rheinhessischen Wanderwegen – auch für einen „guten Zweck“, auf den ich gleich noch hinweisen werde. Aber eins nach dem anderen…
Heute beginnt mein Wanderurlaub. Da Urlaubsreisen weiterhin nur sehr eingeschränkt möglich sind, habe ich mich für Tagesausflüge entschieden. – Rheinhessen hat einiges zu bieten, aber ich möchte auch der Wetterau einen Besuch abstatten, mir den Teufelstisch im Pfälzer Wald anschauen, die Rheinschleife in Boppard, die Erdekaut und einiges mehr… Mein erster Tag führte mich nach Westhofen zur Quelle der Seebach. Ihrem Lauf bin ich gefolgt und habe hier einige spannende Eindrücke sammeln können. Und am Ende stieß ich auf ein kleines Naturparadies.
Massentierhaltung = Treibhausgase + Regenwaldvernichtung + Tierquälerei + moderne Sklaverei durch Billiglohnarbeiter + Nitrate im Grundwasser + Monokulturen und Artensterben + Insektensterben + steigendes Risiko für die Entstehung von antibiotikaresistenten Keime und Viren,… Die Antwort von Aldi folgt prompt: „Fleisch muss billiger werden!„. Und für Nachhaltigkeit engagiert man sich ja auch noch irgendwie so nebenbei, quasi, rein theoretisch nur, wenns nicht ums Handeln geht… Da dreht sich mir der Magen um und mir fällt nur noch eines ein: Als die Eisheiligen gegangen sind, warum haben sie da nicht gleich die Scheinheiligen mitgenommen?! Was bleibt einem da noch zu tun, außer das alles zu boykottieren, inkl. die jeweiligen Discounter? Denn dieses Billigfleisch wird uns am Ende sehr teuer zu stehen kommen!
Was ist denn das jetzt schon wieder, dachte ich mir, als ich das Wort vor kurzem gelesen habe. Dann recherchierte ich ein bisschen und dachte mir, es hat etwas von Hygge. Da ich mich mit den Themen „Glück“ und „Nachhaltigkeit“ schon einige Male auf dem Blog beschäftigt habe, möchte ich das heute fortsetzen. Dazu möchte ich gerne einen Blick nach Japan und Dänemark richten.
Diese Frage ist gar nicht mal so abwegig. Und nein: Ich möchte mich hier und heute nicht in den allgemeinen Chor einreihen, der vor Corona und seinen Folgen warnt. Die Fakten dürften inzwischen jedem bekannt sein. Wie man sich und andere vor Corona schützt, hört und liest man inzwischen überall. Wir müssen die Bedrohung absolut ernst nehmen! Doch, und jetzt kommts: Es gibt einen Unterschied zwischen Information und Sensation, zwischen „auf dem neusten Stand halten“ und „apokalyptischer Weltuntergangsstimmung“. Letzteres könnte nämlich direkt zur weiteren Verbreitung des Virus führen.
Der Symbiosebaum an meinem Garten ist inzwischen etwas in die Jahre gekommen. Der letzte Sturm hat die Astgabelung mit den Wildbienen-Nistdosen abgerissen und die Texte sind mit der Zeit auch etwas verblasst. Der unter den Meisen begehrte Yin-Yang-FuNiKa musste ebenso kurzfristig in Sicherheit gebracht werden, damit er nicht auch noch abreißt. Der Astbruch war ärgerlich, doch Grund genug für eine Erneuerung. Speziell die Kurzgeschichten habe ich nun in eine neue Form gebracht, sie stehen nun auf ein Efeublatt geschrieben…