KriExit – Zeit für Frieden

KriExit – was soll denn das nun schon wieder sein?
Bei all dem „Exit“, das in letzter Zeit so durch die Medienwelt spukt, wäre es vielleicht mal was Positives. – Während der bevorstehende „Brexit“ und lange der drohende „Grexit“, der von französischen Nationalisten geforderte „Frexit“ und der niederländische „Nexit“, allesamt Horrorszenarien mit schlechten Konsequenzen wären. Denn ein KriExit wäre nichts anderes, als der Ausstieg aus dem Krieg. Man stelle sich vor, es ist Krieg und keiner geht hin… – Der Spruch ist bekannt. Doch wie soll das konkret gehen? Darüber haben wir uns Gedanken gemacht und sowohl im Großen als auch im Kleinen Lösungsansätze gefunden…

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Rind auf der Weide

Steuer zum Umsteuern?

Schon der Klimaschutzplan, den Bundesumweltministerin Hendricks auf der Weltklimaschutzkonferenz in Marokko Ende letzten Jahres vorlegte, hat eines gezeigt: Es steckt sehr viel heiße Luft hinter den Klimaschutz-Versprechen der Bundesregierung. Man steht angeblich hinter der Senkung von Treibhausgasemissionen, will aber weiterhin die Nutzung von Kohlekraft und den Tagebau in Deutschland vorantreiben. Das passt doch nicht zusammen! Auch nicht, dass die Bundesumweltministerin den Forderungen des Umweltbundesamtes widerspricht, den Fleisch- und Milchkonsum durch eine Anhebung der Mehrwertsteuersätze auf 19 Prozent zu „steuern“. Schließlich gehört das Umweltbundesamt zum Geschäftsbereich des Bundesumweltministeriums und man sollte denken, eine Umweltministerin stehe für die Belange der Umwelt ein. Stattdessen argumentiert sie eher, wie es eine Sozialministerin tun sollte. Doch auch diese Argumentation hinkt.

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Kein Wunder?

Gestern sah ich aus den Fenstern,
noch war alles herbstlich grau,
nur das Weiß von Dunst-Gespenstern,
etwas Grün und Himmelblau.

 

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Die Nacht, sie kam, sie gab die Schwärze,
verdeckte jede klare Sicht,
so schläfrig langsam schlug ihr Herze,
ging mit dem Tag nun ins Gericht.

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Das Traumland führte mir vor Augen,
was jener Tag hielt nun bereit.
Und als ich blickte, konnt’s nicht glauben
  was heute Nacht gebar die Zeit.

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Die Welt, sie war grazil geweißt,
ich zog mich an und ging hinaus.
Der Winter war zur Nacht gereist
und breitete sich blitzschnell aus.

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Er war gezogen über Nacht
in diese Lande eisig ein.
Er hatte Herrlichkeit gebracht,
wie’s herrlicher nicht konnte sein.

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Wunderbarer Eiskristall
– erwachsen aus des Winters’ Hauch –
Es überzog grazil und prall:
 des Frostes’ Waffe weißer Schmauch.

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Erwachsen aus dem Wasserdampf,
vereint, geformt durch Vater Frost.
Ganz friedlich, ohne jeden Kampf,
entstand die schönste Augenkost.

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Wer Wunder sehn will, der soll schauen!
Wer Wunder hören will, höre hin!
Wer Wunder spüren will, soll vertrauen,
dem wundervollen Wintersinn.

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Erstarren soll er mit dem Eise,
soll staunen über jenem Schönen!
Und soll erkennen auf die Weise,
dass sinnvoll ist, der Welt zu frönen.

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In diesem Sinne der Welt ein friedliches, frohes, gesundes und glückliches Jahr 2017.

 

Der Zweite Weltkrieg kostete über 60 Millionen Menschen das Leben!

Vom Lebenswert

Beinahe täglich erreichen uns Meldungen über amoklaufende Menschen. Und mit ihnen verbreiten die Medien auch stets die Vermutung, es könnte sich um einen Terroranschlag handeln. Ja, manchmal kommt es einem so vor, als redeten sie einen Terrorhintergrund förmlich bei, obwohl nichts darauf hindeutet. Zugleich werden wir mit stundenlangen Sondersendungen überflutet, die nichts aussagen, außer Spekulationen. Und die uns den Eindruck des Kriegszustandes vermitteln.Weiterlesen »

Bienenengel auf Distel

Das „freie Handeln“

Momentan wird viel diskutiert über das so genannte Freihandelsabkommen TTIP zwischen der EU und den USA. Angeblich sollen durch das Wegfallen von „Handelshemmnissen“ die Wirtschaft angekurbelt und somit neue Jobs geschaffen werden.

Nachdem sich die anfänglich euphorischen Rechnungen der Befürworter als Milchmädchenrechnungen und Schönfärbereien herausgestellt haben, beharrt man trotzdem weiterhin auf diesem Abkommen.

Kein Wunder – wenn man sich anschaut, wer darauf beharrt, sind die Ziele klar: Vor allem Großkonzerne erhalten die Möglichkeit, frei zu handeln, also ohne großartige Einschränkungen.Weiterlesen »

„German Angst?“

Wie gerne stellt man doch den „Freien Handel“ als Wachstumsmotor dar. Herr Schäuble hat letztens kritisiert, die Deutschen hätten zu viel Angst und würden sich damit Chancen verbauen. Glaubt man vielen Spitzenpolitikern, brauchen wir das TTIP – also das Freihandelsabkommen mit den USA – zum Überleben, und damit unsere Zukunft rosiger wird.

Durch den Abbau von unterschiedlichen Normen und Regelungen sollen mit diesem Abkommen Millionen Arbeitsplätze geschaffen werden. Oder sind es doch nur Hundertausende? Auch Zahlen des Wirtschaftswachstums, das angeblich durch TTIP in die Höhe schnellen sollte, mussten von Befürwortern nach unten korrigiert werden. Irgendwie hatte man sich verrechnet. Oder hatte man doch schöngerechnet?

Man sollte nicht den Teufel an die Wand malen. Doch sollte man sich auch nicht rosarote Brillen mit Dollarzeichen auf die Nase setzen lassen, die momentan gerne verteilt werden.Weiterlesen »

Aufbruch ins Weltall…

Eine bitterböse, langwierige Erkältung hat leider meinen Zeitplan zum Testen eines verpackungsmüllarmen Lebens etwas durcheinander geworfen. Daher bin ich noch nicht weiter gekommen. Aber demnächst geht’s los…

Zunächst muss ich aber etwas zum momentan stattfindenden Klimagipfel in Paris loswerden: Denn während man dort gerade über den Klimaschutz berät, setzte Ende November US-Präsident Obama seine Unterschrift unter eine Gesetzesvorlage. Diese hatte wenig Medienpräsens, doch erscheint sie mir umso mehr als Sinnbild für die wirklichen Intentionen der Weltpolitik. Das Gesetz hätte zudem eigentlich Potential zur „Lachnummer des Jahres“ zu werden, wäre der Hintergrund kein ernster: Man hat das Weltall zum US-amerikanischen Verwaltungsraum erklärt! Eine Lizenz zum Abbau von Bodenschätzen auf dem Mars, dem Mond oder auf Asteroiden wäre daher zuvor bei US-Behörden zu beantragen. Wenn man einmal von der momentan unmöglichen technischen Umsetzung, der fehlenden völkerrechtlichen Verbindlichkeit und daher der absoluten Unsinnigkeit dieses Gesetzes absieht, zeigt es doch deutlich: Man beschäftigt sich lieber mit völligen Absurditäten, erlässt ohne Probleme unsinnige Gesetze, anstatt sich um den Zustand des Weltklimas zu kümmern. Und man hat offenbar noch nicht genug von der Ausbeutung der Erde, sondern will höher hinaus, will das Weltall ausbeuten, um immer mehr Gier zu stillen und zu wachsen bis zum Platzen.Weiterlesen »