Gestern haben sich diese beiden von ihrer ganz besonders fotogenen Seite präsentiert. Aber Stare sind ja allgemein schöne Tiere. Ihre Schwärme sind schön anzusehen und sie können unzählige Stimmen imitieren. – Schafe, Hunde, Handy-Klingeltöne und vieles mehr.
Heute möchte ich auf den „Arbeitskreis Umwelt Mombach e.V.“ hinweisen. Mombach ist ein Stadtteil von Mainz und liegt daher in einem Ballungsraum. Es verschwinden immer mehr Naturflächen, werden zugebaut durch Straßen oder Häuser. In Mainz und seinem Umland sind Wohnungen heiß begehrt. Die Nähe zur hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden, aber auch zur Wirtschaftsmetropole Frankfurt am Main, tragen dazu bei. Die intensive Landwirtschaft tut ihr Übriges, die Natur muss immer öfter weichen. Doch es gibt auch Gegenbewegungen. Eine davon hat der „Arbeitskreis Umwelt Mombach e.V.“ angestoßen. Er engagiert sich ganz praktisch im Natur- und Artenschutz. Und er braucht nun unsere Stimme.
Nun ist es also so weit… Der Admiral tankt letzte Kraft am blühenden Efeu, um sich dann auf den Weg in den Süden zu machen. Wie er ziehen viele unserer Falterarten oft mehr als 1.000 Kilometer, teils bis südlich der Sahara, um dort den Winter zu verbringen, Nachwuchs zu zeugen, der dann im Frühjahr wieder zurück in den Norden fliegt.
Der Klimawandel bedroht uns alle und wir müssen umgehend die Weichen für eine lebenswerte und grüne Zukunft stellen. Davon handelt auch mein heutiger Post, bei dem es sich um eine Anzeige/ Werbung handelt. Werbung für die Deutsche Bahn.
Nun ist es soweit: Ich hatte es bereits angekündigt in einem meiner letzten Posts unter dem Titel Saurier im Garten. Mein Ziel ist es, diesen Tieren einen Lebensraum in meinem Naturgarten zu bieten, der über die bestehende (und etwas verbesserungswürdige) Trockenmauer hinausgeht. Und somit darf ich heute vorstellen: Die Eidechsenburg…
Heute mal ein paar Bilder vom Teich… Inzwischen konnte ich die Löcher verkleben und der Wasserspiegel blieb konstant. Das Wasser sieht nun auch wieder gesund aus. Die quakenden Frösche haben offenbar den Teich wieder verlassen, aber ihr Nachwuchs schimmt und wuselt herum. Dicke Kaulquappen schießen durchs Wasser, und kleine Frösche sitzen am Teichrand. Sie haben noch eine graue Färbung, wie der im Beitragsfoto.
Aber auch Wespen nutzen den Teich als „Tankstelle“, Wildbienen holen sich den Nektar an Blutweiderich & Co., Liebellen flattern herum und machen ihre Beute, Wasserläufer, Ruderwanzen, Wasserkäfer, Käfer- und Libellenlarven… – Das Leben tobt unter- und oberhalb der Wasseroberfläche.
Wunderschöne Blüten am TeichuferWildbienen-Landestelle
Alle Vögel sind schon da… Hoffmann von Fallerslebens Lied handelt von Amsel, Drossel, Fink und Star – und der ganzen Vogelschar. Vögel sind die Boten des Frühlings. Im Winter herrscht Stille, mit den ersten wärmenden Sonnenstrahlen stimmen nach und nach die Vögel wieder ihren Gesang an, balzen, brüten und flattern umher. Doch was haben sie den ganzen Winter gemacht? Und vor allem: Was machen sie bald wieder, im bevorstehenden Herbst? Sie vollbringen ein unvorstellbares Wunder.
Die EU strebt ein Freihandelsabkommen mit den so genannten Mercosur-Staaten an. Das ist ein Bündnis mehrerer südamerikanischer Länder, die einen Binnenmarkt bilden. Mitglieder sind u.a. Argentinien, Brasilien, Paraguay, Uruguay und Venezuela. Das Ziel des Abkommens besteht darin, Zölle und andere Handelshemmnisse abzubauen, den Handel anzuregen und somit jede Menge Geld zu verdienen. Doch der Preis hierfür ist hoch, und es könnte zudem das Weltklima komplett zum Kippen bringen.
Jetzt ist es amtlich! Der Waschbär bedroht die Artenvielfalt in Deutschland. So lautet zumindest die Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der FDP. Die Frage lautete in etwa, inwieweit denn bitte invasive Arten eine Gefahr für die Artenvielfalt darstellen. Und ein Teil der Antwort klang so: Der Waschbär bedroht u.a. die Europäische Sumpfschildkröte sowie einige Amphibien-Arten. Endlich haben wir nun also den Schuldigen gefunden, den Schuldigen für den Niedergang von Sumpfschildkröte & Co…
So, nun ist es also soweit: Gestern habe ich mich als Guerilla-Gärtner betätigt. Ich habe auf dem Feldweg, der an meinem Garten vorführt, einen Blühstreifen eingesät. Am Wegrand habe ich das stupide Gras entfernt, die Erde umgegraben und feinkrümelig gelockert. Dann habe ich die Saatgutmischung mit dem schönen Namen „Bienenfreund“ verstreut, eingeharkt, leicht angedrückt und gegossen. Dann jedoch kamen mir Zweifel: Warum das alles? Das ist doch ein Witz! Anderswo roden sie täglich die Urwälder, vergiften die Meere, rotten Arten aus und zerstören das Weltklima. Und ich säe einen Blühstreifen auf einer Länge von vielleicht drei Metern ein. Was soll das schon bringen?