Es sind zwei!

Letzte Nacht hat meine Wildkamera den Beweis erbracht: Im Walnussbaum in meinem Garten sitzen zwei Vögel der Nacht. Das heißt, sie sind auch teils tagsüber aktiv. Ihr Ruf galt früher als Todessignal. Heute weiß man es besser, doch es mussten zuvor unzählige der Tiere qualvoll sterben, um Haus und Hof vor Unheil zu schützen. Überhaupt ist diese Eulenart stark bedroht, in Deutschland brüten noch etwa 6000 Paare. Das liegt vor allem an den schwindenden Lebensräumen, den fehlenden Nistplätzen und dem Einsatz von Pestiziden. Umso mehr freut es mich, dass ein Paar dieser Eulen meinen Walnussbaum offenbar als Nistplatz auserkoren haben.

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Erwischt…

Heute war ich mal wieder im Laubenheimer Ried unterwegs und habe mich durch die Schlammpiste gekämpft. Die Wege sind ordentlich matschig, doch der Weg hat sich gelohnt. Die Frühjahrsboten sind schon seit einigen Wochen wieder im Lande – deutlich früher als normal. Und einer davon hat direkt ein Trittsiegel im Matsch hinterlassen.

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Vom Winde verweht…?

Heute habe ich trotz des stürmischen Wetters mal wieder im Laubenheimer Ried vorbeigeschaut. Anfangs war nichts zu sehen, doch dann entdeckte ich nach und nach einige Vögel. Manche waren wie diese Gänse im Beitragsbild „vom Winde verweht“… Der See hat noch immer einen recht niedrigen Wasserstand, obwohl es in letzter Zeit ordentlich geregnet hatte. – Doch leider offenbar bei weitem nicht genug, um die Dürresommer im letzten und vorletzten Jahr auszugleichen. Trotzdem tummeln sich hier und drumherum einige Bewohner und Besucher.

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Vollmond

Und was sagt der Mond…?

Während in Australien inzwischen eine Fläche fast so groß wie Bulgarien zerstört wurde, Milliarden Tiere starben – durch das Feuer, aber auch durch die enorme Trockenheit und die Extrem-Hitze – möchte man dort die größte Kohlemine der Welt in Betrieb nehmen. In Südamerika und dem Kongo holzt man immer mehr Regenwald ab, ebenso in Asien. Und in Deutschland will man die durch die Hitzesommer abgestorbenen Bäume durch neue Monokulturen ersetzen, anstatt vermehrt auf Naturwälder zu setzen. Was soll man dazu noch sagen? Mir fällt nichts mehr ein, angesichts einer solchen Engstirnigkeit und zum Himmel schreienden Dummheit der so genannten „Krone der Schöpfung“. Heute Morgen sah ich dann um 6 Uhr den Mond durchs Dachfenster am Himmel stehen. – Den ersten Vollmond des Jahres. Und mir kam in den Sinn, ich lasse ihn zu Wort kommen. Der hat ja schon einiges zu Gesicht bekommen und wird wohl noch vieles ertragen müssen…

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