Dämonentanz in Raunächten

Bald ist es wieder soweit. Wir verabschieden ein altes Jahr und begrüßen ein neues. Gutes wie Schlechtes hinter sich zu lassen und sich für neues zu öffnen, kann ein Silvester mit sich bringen. So stehen auch die guten Vorsätze bei vielen Menschen hoch im Kurs: Mehr auf die Gesundheit achten, Sport treiben und aufhören zu rauchen. Und auch den ökologischen Fußabdruck zu verringern steht bei immer mehr Menschen auf dem Plan. Doch beginnt nicht schon das Morgen mit dem Heute? Ist es sinnvoll, bis zu einem festen Datum zu warten, um Gewohnheiten zu ändern? Und können gute Vorsätze gelingen, wenn man noch in der Silvesternacht gegen sie verstößt?

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Was wäre wenn…?

Am letzten Donnerstag hatte ich eine verblüffende Begegnung. Als ich auf der Fahrt nach Hause durch den Mainzer Stadtteil Laubenheim fuhr und kurz am Straßenrand anhalten musste, da ich etwas im Handschuhfach suchte, traute ich meinen Augen nicht. Auf dem Gehweg trottete doch tatsächlich ein Esel an meinem Auto vorbei, links von ihm lief eine Frau mit dunklen langen Haaren und einem weiten Mantel. Hinter ihr folgte ein Mann mit Bart, Hut und ebenso urtümlich anmutender Kleidung. Josef und Maria in der Neuzeit? – Für einen Moment schien mir diese weltbekannte Geschichte ganz nah zu sein.
Leider konnte ich nicht aussteigen und fragen, welches Ziel die beiden hatten, ob sie nach einer Krippe suchten oder nach Bethlehem… Doch inspirierte mich dieses Erlebnis dazu, mir eine entscheidende Frage zu stellen, die mir schon seit geraumer Zeit durch den Kopf spukte: Was wäre wenn…?

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Geist der Weihnacht

Seit Stunden schon sitzt er am Straßenrand,
schaut zu, dem Weihnachts-Wunderland.
Den Menschen, die von Hektik getrieben
Geschenke kaufen für ihre Lieben.

Dann schaut er in den Hut hinein,
dort liegen nur Cent, keine Euros, kein Schein.
Die Ausbeute schlecht, reicht ausschließlich nur
für ein Brötchen mit Käse und Kaffee pur.
Einen Knopf hatte einer im Anzug gelegt
in den Hut, und sich dabei lachend erregt.
Ihn dann auch noch als Schmarotzer beschimpft,
und das im Beisein von seinem Kind.

Es dämmert, in der Ferne spielt „Heilige Nacht“,
die Läden, sie schließen – ist weit nach halb acht.
Als endlich der Geist der Weihnacht kehrt ein:
Eine Katze taucht auf im schummrigen Schein.

Ein altes und hungriges, grauweißes Tier,
er kennt es schon gut, denn es war schon oft hier.
Und die Katze, sie kommt und schmiegt sich an ihn,
sie schnurrt und sie füßelt, lässt Lächeln aufblühen.
Schenkt Liebe und Zuneigung, schenkt ihm auch Wärme,
bekommt ein Stück Käse – er hat sie sehr gerne.
Bleibt bei ihm und schenkt ihm die Aufmerksamkeit,
wozu die Menschen nicht waren bereit.

Die, die zum Wert der Heiligen Nacht
alleine den Wert der Geschenke gemacht.
Doch ihm war längst klar, die Größe vom Herzen,
sie zeigt sich im Lieben, und nicht im Kommerzen.

 

In diesem Sinne wünsche ich uns allen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest sowie ein glückliches, erfülltes und gesundes Jahr 2018.

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Zucker für gesunde Zähne

Gesunde Zähne sind nicht nur deshalb wichtig, da eine Zahnbehandlung schmerzhaft und teils teuer ist. Vor allem ist der Mund auch Teil der Verdauung und wenn hier das Essen durch Kauprobleme nicht richtig zerkleinert und vorverdaut wird, bekommt nicht nur der Magen ein Problem. Daher ist die Zahnpflege wichtig, doch wenn man wie ich enge Zahnzwischenräume hat, ist es gar nicht so einfach, Karies zu verhindern. Letztens mussten gleich vier Füllungen erneuert und neu vorgenommen werden. Das war ein Grund, mich intensiver mit dem Thema zu beschäftigen, und ich kam zu einer verblüffenden Erkenntnis: Zucker hilft gegen Karies!

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Friede, Freude, Honigkuchen – zweiter Teil

Nach meinem Brief zum Bienensterben, und der mir nicht ausreichenden Antwort des zuständigen rheinland-pfälzischen Ministeriums, hatte ich es mir ja nicht nehmen lassen, erneut anzufragen. Immerhin erhielt ich eine Rückmeldung, die ein Stück weit Entwarnung zu geben schien. Neonicotinoide seien aufgrund eines Moratoriums in Deutschland seit Jahren ohnehin zum Großteil gar nicht in der Anwendung. Da die Winterverluste der Bienen nun trotz Moratorium ähnlich hoch seien, könnte das Insektengift einfach nich damit zusammenhängen. Klingt auf den ersten Blick logisch – ist es aber nicht…

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Auch bei uns kommt es, bedingt durch den Klimawandel, immer öfter zu extremen Wetterlagen. Wie hier das Niedrigwasser am Rhein bei Nierstein in Rheinhessen vor einigen Jahren.

Wir brauchen einen Klima-Wandel

In Bonn findet mal wieder eine Weltklimakonferenz statt. Es wird, wie man der Regionalpresse entnehmen kann, mit bis zu 25.000 Teilnehmern gerechnet, die über den weltweiten Klimaschutz debattieren und beraten. Hinzu kommen 1.000 Vertreter der Presse. All jene berichten und beraten darüber, wie man den Ausstoß von Treibhausgasen reduzieren kann. – Und sie kommen alle zu Fuß…? Nein, die Meisten kommen wohl per Flugzeug, mit dem Auto, und nur im Idealfall mit der Bahn! Klimaschutz lässt grüßen, zusammen mit dem ökologischen Fußabdruck. Die Anreise, die Unterbringung und Verpflegung, die Logistik hinter dem Event, der Energieaufwand und der Müll… Immerhin gibt es vor Ort innerhalb der Transferzone Elektrobusse (wirklich mit Ökostrom geladen?), Pappbecher werden durch Trinkflaschen ersetzt, es wird auf recyclingfähige Materialien gebaut. Die Tagungsräume werden mit einer Mischung aus Strom (Ökostrom?) und Öl (!) beheizt. Und für die Wiese an der Rheinaue, die sicherlich nach Ende der Veranstaltung weitgehend zerstört sein wird, hat man bereits 117 Millionen Euro zur Wiederherstellung eingeplant. Rechnet man hier noch mit ein, dass die Veranstaltung am Ende vielleicht wieder nur heiße Luft produziert, wird sie zum echten Erfolg – für jene, die sich den Nordpol dauerhaft eisfrei wünschen, um dort noch mehr Öl und Bodenschätze abbauen zu können…

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Böser Wolf!

Das Märchen vom Rotkäppchen und seiner Großmutter dürften die Meisten von uns kennen. Dabei spielt der Wolf eine tragende Rolle, frisst Oma und Enkelin. Dann kommt der Jäger, schneidet dem Wolf den Bauch auf und befreit die Gefressenen. Sie stecken dem schlafenden Wolf nun Steine in den Bauch, nähen ihn zu, und als er erwacht, stürzt er sich zu Tode. In Baden-Württemberg waren nun auch Wölfe unterwegs, rissen ein paar Schafe. Und schon geht dort – wie zuvor in Ostdeutschland – die Diskussion über die Tötung der Wölfe los. Die Mär vom bösen Wolf geistert durch die Medien, und verschweigt, dass der Wolf auch die Wildschweinplage in Schach halten und somit als Raubtier seine natürliche, regulierende Funktion einnehmen könnte. Stattdessen macht man Stimmung gegen den „bösen Wolf“, suggeriert dass für den Wolf kein Platz in den Wäldern sei. Man verkennt dabei das wahre Problem: Nicht die Natur dringt in unsere Städte ein, sondern unsere Siedlungen zerschneiden immer mehr Natur und somit die Heimat ihrer natürlichen Bewohner!

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Ende Gelände! – Landwirt setzt Nervengift ein

Walter M. ist eigentlich ein sehr umgänglicher Mensch. Mitte vierzig, liebevoller Ehemann und Vater von zwei Kindern. Er hat einen Hof, den er bewirtschaftet, und das in vierter Generation. Das Leben könnte so schön sein. Wenn da nicht diese Vandalen wären, die ihm regelmäßig die Ernte zerstören möchten. – Mit mehr oder weniger großem Erfolg. Er hat versucht, sie mit verschiedenen Mitteln fern zu halten. Doch sie waren hartnäckig. Und nun, vor einigen Tagen, riss ihm endgültig der Geduldsfaden. Er ging zum Händler seines Vertrauens, kaufte sich eine passende Waffe und würde sie nun einsetzen. Schluss damit, ein für alle Mal!

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