Gute Vorsätze

Das Jahr 2017 ist nun schon drei Wochen alt. Gerade hat die Weltmacht USA den weltgrößten Narzissten, Populisten und Egoisten zum Präsidenten gekrönt. Auch in Deutschland versammelten sich vor kurzem selbsternannte „Volks-Vertreter“ aus den Niederlanden, Frankreich und Deutschland, um 2017 zum „patriotischen Jahr“ und sich selbst zum Sprachrohr „ihrer Völker“ zu erklären. Dabei fragt man sich: Wie kann man von jenen eine bessere Zukunft erwarten, die das propagieren, was in der Vergangenheit Europa in Schutt und Asche legte?! Die Türkei schafft offenbar die Demokratie ab, in Israel legt man durch den Siedlungsbau den Grundstein für neuen Terror, in der Antarktis zeugt ein viele kilometerlanger Riss von der Klimaerwärmung, die es laut Trump gar nicht gibt und nur eine Erfindung der Chinesen ist.  Und nicht nur in China ringen die Menschen nach sauberer Luft, ächzen unter Smog und Luftverpestung…

Zeit für mich, mal kurz abzuschalten, diesem Wahnsinn nicht mal mehr eine Gehirnzelle zu widmen und mich an meine eigenen guten Vorsätze zu erinnern. Davon gibt es nämlich einige…

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Rind auf der Weide

Steuer zum Umsteuern?

Schon der Klimaschutzplan, den Bundesumweltministerin Hendricks auf der Weltklimaschutzkonferenz in Marokko Ende letzten Jahres vorlegte, hat eines gezeigt: Es steckt sehr viel heiße Luft hinter den Klimaschutz-Versprechen der Bundesregierung. Man steht angeblich hinter der Senkung von Treibhausgasemissionen, will aber weiterhin die Nutzung von Kohlekraft und den Tagebau in Deutschland vorantreiben. Das passt doch nicht zusammen! Auch nicht, dass die Bundesumweltministerin den Forderungen des Umweltbundesamtes widerspricht, den Fleisch- und Milchkonsum durch eine Anhebung der Mehrwertsteuersätze auf 19 Prozent zu „steuern“. Schließlich gehört das Umweltbundesamt zum Geschäftsbereich des Bundesumweltministeriums und man sollte denken, eine Umweltministerin stehe für die Belange der Umwelt ein. Stattdessen argumentiert sie eher, wie es eine Sozialministerin tun sollte. Doch auch diese Argumentation hinkt.

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Jetzt gehts um die Wurst…

Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt (CSU) möchte Fleischbezeichnungen von veganen oder vegetarischen Lebensmitteln zukünftig verbieten. Keine „vegane Currywurst“ mehr, und kein „vegetarisches Schnitzel“. Seine Begründung: Menschen würden in die Irre geführt, wenn man ihnen einen Fleischgehalt vorgaukelt, der gar nicht vorhanden ist. Der Landwirtschaftsminister möchte also, dass auf einem Lebensmittel steht, was drin ist. Das wäre ja prinzipiell schon mal ein Fortschritt, die man Herrn Schmidt so gar nicht zugetraut hätte…

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Löwenzahnblüten

Ab in den Dschungel…

Ein Blick in den Garten nach einer Woche Urlaub und dauerndem Regen, war zunächst einmal wie der Blick in einen Dschungel. Vieles ist gewachsen, ja beinahe gewuchert. Speziell das „Unkraut“.

Brennnesseln hatten die erlaubten Bereiche überschritten und hingen über den Wegen. Eine Distel, die auf der Spitze meiner Kräuterspirale einen Platz gefunden hatte und vor dem Urlaub nur etwa 40 Zentimeter hoch war, war derart in die Höhe geschossen, dass sie umknickte und auf den Kräutern lag. Kein Zweifel: Sie musste weichen, damit mein Thymian noch weiter wachsen kann.Weiterlesen »

Frühjahrsputz…

Mein letzter Eintrag ist schon etwas länger her. In der Zwischenzeit hat sich einiges getan. Im Garten sprießen die ersten eingesäten Gemüsesorten, wie Kohlrabi, Karotten und Rote Bete. Neu gepflanzte Grüne Spargel strecken ihre Köpfe aus der Erde, neben Zwiebeln und Knoblauch. Die selbst eingesäten Tomaten mussten längst die Fensterbank räumen und stehen nun noch im Treibhaus, wo sie auf den Startschuss im Freiland nach den Eisheiligen warten.

Aber auch in mir selbst ist etwas gekeimt: Nämlich die Erkenntnis, dass ich einen Frühjahrsputz durchführen sollte.

Doch nicht nur in der Wohnung, vor allem auch in meinem Leben. Ein Leben, das von meinem 40-Stunden-Bürojob maßgeblich geprägt ist. Und beim Nachdenken darüber wurde mir sehr schnell klar, dass meine Arbeitsstelle einzig stresserfüllt ist, und ansonsten alles andere als erfüllend!Weiterlesen »

Alte Sorten – neue Vielfalt

Bald beginnt wieder die Pflanzsaison. Eigenes Gemüse und Obst aus dem Garten, von dem man weiß, dass es nicht mit Giften belastet ist, schmeckt immer noch am besten und oft auch deutlich aromatischer als das aus dem Supermarkt. Man weiß, dass die Pflanzen nicht in umweltschädlicher Blumenerde aus Torf gewachsen sind, dass sie nicht mit künstlichem Dünger behandelt wurden und daher vielleicht weniger Masse, aber umso mehr Klasse aufzubieten haben. Auch aus Klimaschutzsicht ist der Anbau von Gemüse und Obst im eigenen Garten sinnvoll. Schließlich entfallen dadurch Transportwege, bei denen sonst Treibhausgase entstanden wären. Alles in allem ist also ein Nutzgarten eine sinnvolle Sache.Weiterlesen »

Guter Boden – schlechter Boden

Bald beginnt wieder die Pflanzsaison. Egal was man anbaut – ob Nutz- oder Zierpflanzen: Der Erfolg hängt vor allem auch vom Boden und den darin befindlichen Nährstoffen ab. Zudem haben Pflanzen unterschiedliche Bodenansprüche. Während die Heidelbeere eher auf saurem Boden, ähnlich dem Waldboden, wächst, mögen es andere Pflanzen eher sandig. Während Starkzehrer, wie Kürbisse, Kohlsorten und Tomaten eine Düngezugabe mit frischem Mist bevorzugen, tut das der Möhre beispielsweise überhaupt nicht gut. Insgesamt ist es also sinnvoll, sich Gedanken über die Bodenbeschaffenheit zu machen. Und dann eben entsprechend im Gartencenter die geeignete Erde zu kaufen.Weiterlesen »