Gesicht-Gedicht VII

Es hat etwas länger gedauert, doch hier ist wieder eines: Ein Gesicht-Gedicht…
Heute kommt mal der Albtraum der Meere zu Wort, und hält uns einen Spiegel vors Gesicht. Solche Monster, wie es es Filmemacher gern darstellen, sind Haie nicht. Vielmehr fallen auch sie einem viel grausameren Räuber immer öfter zum Opfer: Dem Menschen. Und der geht mit den Haien bestialisch um, schneidet ihnen u.a. bei lebendigem Leibe die Flossen ab und wirft den für ihn wertlose Rest der Tiere zurück ins Meer… Darüber berichtet auch das GEO-Magazin.

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Kraft der Tiere

Haustiere haben einen positiven Einfluss auf die Stimmungslage von uns Menschen. Alleine das Streicheln einer Fellnase beruhigt, senkt Herzfrequenz und Blutdruck, bietet Entspannung und Trost. Die meisten Halter von Katze, Hund, Hase & Co. können zudem ein Lied davon singen, wie empathisch ihre tierischen Mitbewohner sind. Wenn die nämlich spüren, dass es ihrem menschlichen Freund schlecht geht, kommen sie zu ihm und versuchen ihn aufzumuntern, schnurren oder stupsen ihn mit der Nase an, fordern zum Spielen oder Schmusen auf. Auch zwischenmenschliche Beziehungen werden durch Tiere gefördert, sie werden harmonischer. Eine Gruppe, die sich um ein Tier kümmert, erfährt mehr Zusammenhalt. Das kann man in einer Familie beobachten, in einer Schulklasse, im Büro – oder auch in einer Wohnungslosen-Herberge. Das erzählte mir Herbergsleiter Sascha Horn während meiner Krimilesung in Bingen am 29. November.

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Erbgut – Erbschlecht?

In China wurden zwei Mädchen geboren. Das ist erst mal nichts Außergewöhnliches. Dass sie angeblich die ersten Menschen mit gezielt veränderten Genen sein sollen, ist dagegen eingeschlagen wie eine Bombe. Überall her kommt Kritik an dem Forscher, der nach eigenen Angaben ein Gen im Erbgut der Embryonen ausgeschaltet hat, wodurch die Kinder resistent gegen HIV seien. Hier ein Bericht in der Zeit-Online. Das Geschrei ist groß und viele melden ethische Bedenken an. – Menschenversuche, so ist sich die Mehrheit einig, sind absolut abzulehnen. Doch gibt es eigentlich auch ein Scheinheiligkeits-Gen? Dann bitte ausschneiden und entsorgen…

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Baum fällt … – NICHT!

Was für tolle Nachrichten! Ich konnte es kaum fassen, dass ein Rodungsverbot für den Hambacher Forst erlassen wurde. Und als dann auch noch das Demonstrationsverbot für die geplante Groß-Demo am Forst aufgehoben wurde, machte sich ein Glücksgefühl in mir breit. Zwar ist der Wald damit noch nicht gerettet, aber bis zu einem endgültigen Urteil darf er nicht abgeholzt werden. Und die Chancen stehen wohl gar nicht mal so schlecht, dass RWE dieses Mal den Kürzeren zieht und sich – zusammen mit der verbündeten Landesregierung – einen neuen Werbeslogan aneignen kann: Außer Spesen nix gewesen!
Ja, Schadenfreude ist die schönste Freude… Und einen Schaden hat RWE allemal.

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…sorgsam wieder hergestellt

Der Hambacher Forst ist längst mehr als nur ein Stück Wald, den es zu schützen gilt. Er ist zum Symbol geworden für eine wachsende Gruppe von Menschen, die einfach nicht zusehen möchte, wie man die Erde zerstört – und mit ihr die eigene Zukunft. Auch ich hatte vor kurzem u.a. mit einem Brief an RWE appelliert, den Hambacher Forst zu erhalten und diesem Wahnsinn ein Ende zu setzen. Schließlich warb man ja lange mit dem Slogan: VoRWEg gehen, und so sollte man erwarten, dass dieser Konzern zukunftsweisende Arbeit leistet… Die Antwort erhielt ich nun per E-Mail und möchte sie hier einmal kurz vorstellen – ebenso meine Reaktion darauf.

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Kaffeebereiter-Set von TreeBox

Kaffee nachhaltig genießen

Dieser Artikel enthält Werbung. Doch wer mich kennt, weiß, dass ich für kein Produkt werben würde, von dem ich nicht überzeugt bin. Und vom Pour Over Kaffeebereiter-Set von TreeBox bin ich nicht nur überzeugt, ich bin begeistert. Es besticht durch seine Nachhaltigkeit und schlichte Einfachheit, sieht zudem auch noch gut aus. Und wenn man dann auch noch einen nachhaltigen Kaffee wählt, den man darin bereitet, kann nichts mehr schief gehen beim eigenen „ökologischen Fußabdruck“.

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Der Wert des Lebens

Am Samstag war ich im Baumarkt unterwegs, um Holz und Schrauben für meine dritte Wachtel-Voliere zu kaufen. Denn ich konnte nicht anders und habe mich für ein „Happy End“ entschieden – anstatt für das Schlachten. Die Wachtel-Hähne sind nun mal fühlende Wesen und sie können nichts dafür, dass sie mit dem „falschen Geschlecht“ geboren wurden, keine Eier legen und deshalb ohne materiellen Nutzen sind. Und da alle Gnadenhöfe, die ich angeschrieben hatte, keine Wachtel-Hähne aufnehmen wollten oder konnten, habe ich mich entschlossen, dann eben meinen eigenen kleinen „Gnadenhof“ einzurichten… Als ich im Baumarkt das benötigte Material zusammen hatte, ging ich zur Kasse und mir stach ein Produkt ins Auge: Fluginsekten-Vernichter

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Schuh ohne Kuh?

Mit dem Kauf unserer Kleidung entscheiden wir nicht nur über Farbe und Passform, sondern auch darüber, wie groß unser persönlicher ökologisch-ethischer „Fußabdruck“ wird: Kinderarbeit, sklavenähnliche Verhältnisse in Textil- und Schuhfabriken sowie auf Baumwollplantagen, kranke und ausgebeutete Menschen, vergiftete Natur. Und selbst das Leder der Schuhe stammt von gequälten Tieren.
– Doch diesen Schuh zieh ich mir nicht mehr an! –
So lautete zumindest mein Vorsatz, nachdem ich mich vor kurzem intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt hatte, und mich auf die Suche nach dem passenden Schuh begab.

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Gibts ein Happy-End?

Kükenschreddern in der Lebensmittelindustrie ist leider noch immer traurige Realität. Hähne fallen dieser unethischen und barbarischen Methode ebenso zum Opfer, wie dem „Vergasen“. Der Grund: Man kann die standardmäßig genutzte Rasse in der Eierproduktion nicht für die Fleischproduktion nutzen, da die Tiere darauf gezüchtet sind, all ihre Energie ins Eierlegen zu stecken, und nicht „Fleisch anzusetzen“. Und da Hähne keine Eier legen, tötet man sie direkt. Die BID – Bruderhahn Initiative Deutschland versucht diesem Wahnsinn ein Ende zu setzen und auch die „Hähne“ zu nutzen.

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