Hiroshima

Ich stand da –
und glaubte nicht zu sehen,
was ich sah…

Zerbombt war das Leben
– entzwei, ermordet lag es da –
unmöglich Vergeben.

Ausgehungert, verdurstend das Herz
– Blut floss auf die verbrannte Erde, stahl jedes Sein –
erstickend der Schmerz.

Heulend folgte das teure Gerät,
fiel herab, heller als sonnige Strahlen, stärker als wütende Stürme,
sekundenschnell Leben verweht.

Schatten verblieben an Wänden,
tausende Grad schmolzen Eisen – die Haut verbrannte zu Nichts im Kern der Höllenglut,
selbst Schreie verenden.

Stunde Null hat begonnen,
einläutend durch teuflische Waffen, die unentschuldbar benutzt,
unmenschlich ist man verkommen!

6. August 1945, 08:15 Uhr, Hiroshima
136.000 Tote, 70.000 Verletzte

9. August 1945, 11:02 Uhr, Nagasaki
64.000 Tote, 25.000 Verletzte

Da lachen ja die Hühner (nicht!)

Über viele Jahrzehnte werden gezielt zwei getrennte Hühnerrassen gezüchtet: Eine, die viele Eier legt. Und die andere, die viel Fleisch ansetzt. Grund: Die Gier nach Profit und immer mehr Masse.
Bei der „Produktion“ von neuen Legehennen werden sowohl Hennen als auch Hähne geboren. Da Hähne bekanntlich keine Eier legen, und die Rasse zur Eierproduktion auch nicht wirklich Fleisch ansetzt, sind die Hähne überflüssig. Was also tun mit ihnen? Richtig – man tötet sie so schnell und wirtschaftlich wie möglich.
Vor einigen Jahren begann die öffentliche Diskussion darüber, ob es denn richtig sei, männliche Küken nach dem Schlupf direkt zu vergasen oder zu schreddern. Und die Frage nach dem Tierschutz stand im Raum, denn das Tierschutzgesetz besagt ja: Kein Tier darf ohne vernünftigen Grund getötet oder ihm unnötiges Leid zugefügt werden.

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Der Zweite Weltkrieg kostete über 60 Millionen Menschen das Leben!

Wir haben die Wahl…

Was haben wir schon von der EU? Sinnlose Regelungen für krummes Gemüse, Bevormundung durch Brüssel, dafür zahlen wir ganz viel Geld für die anderen, bekommen nichts zurück. Dabei leben auch in Deutschland viele Menschen in Armut. – So ähnlich lauten die Argumente jener, die lieber heute als morgen das Ende der EU einläuten würden. Doch egal wie oft man etwas Falsches behauptet – es wird dadurch nicht richtiger. Die EU ist unverzichtbar und existenziell wichtig für Deutschland und für ganz Europa.

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Löwenzahnblüten

Konfuzius sagt…

Vor kurzem hat der Vorsitzende der Jusos Kevin Kühnert mit seinen Überlegungen eine Welle der Entrüstung losgetreten. Er sprach von der Utopie einer Gesellschaft, in der Autofirmen verstaatlicht werden könnten, ebenso Wohnungsgesellschaften. Als Hintergrund nannte er u.a. die hohen Mietpreise. Sowohl der politische Gegner, als auch seine Genossen aus der SPD antworteten geschlossen mit böser Kritik, nannten ihn einen DDR-Nostalgiker oder einen Populisten. Doch liegt er wirklich so verkehrt mit seinen Überlegungen? Zwar ist der Sozialismus keine Option, doch ist es der Kapitalismus?

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Meerschweinchen - auch Opfer bei Tierversuchen

30.003 – ein Nachtrag…

In meinem Artikel 30.003 habe ich bereits über Tierversuche berichtet. Als kleinen Nachtrag möchte ich heute eine Petition liefern, die sich gegen die Nutzung von Tierversuchen in der Kosmetikindustrie richtet. Denn zwar dürfen hierfür in der EU eigentlich keine Versuche mehr stattfinden (Link zum Artikel von PETA), und es dürfen auch keine Produkte auf den Markt gebracht werden, deren neuen Inhaltsstoffe an Tieren getestet wurden. Doch nutzt man Ausnahmen und die REACH-Richtlinie (Zusammenfassung von PETA), um weiterhin Tierversuche durchführen zu können. Hiergegen richtet sich nun eine Petition von PETA, die ich hier gerne vorstellen möchte.
Allerdings gilt wie immer: Es handelt sich um einen externen Link, die dort eingegebenen Daten werden von PETA erfasst. Es gilt daher, die jeweiligen Datenschutzhinweise von PETA zu beachten.

Die Geschichte vom Apfel in der Wüste

Läuft ein Mensch durch die Wüste. Überall ist Sand und Weite, doch plötzlich erkennt er ein Schimmern und läuft darauf zu. Da steht doch tatsächlich ein Korb mit Äpfeln zwischen den Dünen, und direkt neben ihm liegt ein großer Brocken Gold. Gerne möchte er beides mitnehmen. – Diese saftig-roten Äpfel und das golden schimmernde Fundstück. Doch er muss sich entscheiden, denn er kann nicht alles tragen. Was macht er also? Nein, da muss er nicht lange überlegen. Er nimmt das Stück Gold und lässt die Äpfel zurück. Wenn er erst einmal reich ist, kann er sich schließlich seine eigenen, riesigen Apfelplantagen leisten! Er geht weiter durch die Gluthitze, läuft voller Vorfreude durch die Dünen, einen Weg zur Oase suchend, und stirbt schließlich an Wassermangel.

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Der arme Papagei!

Wachteleier erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Auch ich hatte ja vor einem Jahr zwölf Eier ausgebrütet, aus denen zehn Tiere schlüpften, es überlebten neun. – Sieben Hähne, zwei Hennen. Während die Hähne nur krähen legen die Hennen seit einer Woche wieder fleißig Eier: Drei pro Tag! Das ist eine starke Leistung! Allerdings haben sie ja auch eine große Voliere, bekommen gutes Futter, und fangen ab und zu mal eine Maus…

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Taubenschwänzchen

Respekt!

Heute möchte ich noch einmal ein paar Gedanken zum Thema „Glück“ loswerden, dessen Grundlage vor allem auch der gegenseitige Respekt ist. – Zwischenmenschlich im täglichen Zusammenleben genauso wie zwischen uns, unseren Mitgeschöpfen und der Natur selbst. Dabei hat das Wort „Respekt“ unterschiedliche Bedeutungen. Der Unterschied liegt vor allem darin, ob der Respekt konstruktiv oder destruktiv geschaffen wird, ob er Wert- oder Geringschätzung ausdrücken möchte.

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Advent, Advent – der Urwald brennt

In der Advents- und Weihnachtszeit brennen überall Kerzen – wahrscheinlich so viele wie in keiner anderen Zeit des Jahres. Kein Wunder: Es ist dunkel, es ist kalt und Kerzen spenden ein wärmendes Licht. Zugleich wirkt es schön besinnlich, wenn eine Kerzenflamme flackert. Eine brennende Kerze ist auch Sinnbild der Hoffnung und somit des Weihnachtsfestes. Sie bringt Licht in die größte Dunkelheit. Doch es ist nicht alles Hoffnung, was da in unseren Wohnzimmern schimmert. In vielen Kerzen steckt ein zerstörerischer Stoff.

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Das Weihnachtsessen – ein Gedicht…

Das Fest der Liebe steht vor der Tür. Und mit ihm viele kulinarische Köstlichkeiten. Am bekanntesten ist wohl die Weihnachtsgans, aber auch Rind- und Schweinefleisch landen auf der festlichen Tafel. Das Festmahl soll die feierliche Atmosphäre dieser besinnlichen und geselligen Tage noch unterstreichen. Doch was landet da wirklich auf unseren Tellern am Fest der Liebe…? Was hat das mit Liebe zu tun? Und was sagt der Papst dazu? Mit diesen Fragen beschäftigt sich folgendes Gedicht.

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