Urlaub – ganz nah…

Viele beginnen in diesen Wochen bereits, ihren Sommerurlaub zu planen. Oder sie haben es bereits getan. Ab in den Süden, Urlaub in der Karibik, schnell noch mal die Malediven besuchen, ehe sie in den steigenden Meeresfluten versinken,… So geht es oftmals mit dem Flugzeug in die Ferne, um in Touristenhochburgen Sonne zu tanken, im Meer zu baden. Oder in die USA für einen Städtetrip, für einen Besuch des Yellowstone Nationalparks. Und neben dem Sommerurlaub geht es dann im Herbst oder Winter auch noch mal in wärmere Gefilde.

Die Folgen dieser ausufernden Fliegerei auf das Klima und auf die Natur allgemein sind katastrophal. Während sich der Pauschaltourist über den niedrigen Preis für sieben Tage Sonne freut, müssen die Hotelangestellten vor Ort für einen Hungerlohn schuften. Während Millionen Badegäste jedes Jahr, mit Sonnenöl beschmiert in den Meeren schwimmen, gelangen diese Chemikalien auch ins Wasser. Es klingt absurd – wie könnte ein bisschen Sonnenöl der Natur schaden? Die Antwort ist jedoch klar: Es ist nicht ein bisschen Sonnenöl, es sind wirklich Unmengen, die jährlich in den Meeren und somit deren Bewohnern landen. – Zusammen mit allerlei Plastikmüll, Abwässern aus den Hotelkomplexen und Schweröl der Kreuzfahrtschiffe. Alles in allem ist die Bilanz eines Urlaubs in fernen Ländern oft sehr negativ.Weiterlesen »

Von den „armen Schweinen“

Auf Weiden grasende Kühe, im Schlamm wühlende Schweine und auf dem Misthaufen pickende Hühner: Diese Idylle nutzen Werbestrategen, um Produkte für den Konsumenten schmackhaft zu machen. Und um Natürlichkeit zu suggerieren. Man nennt dies auch Greenwashing. Und so leben in den meisten Fällen die Tiere eben nicht in einem solch natürlichen Umfeld. Vielmehr vegetieren sie viel zu oft in großen Mastfabriken, ihnen werden grundlegende, arttypische Verhaltensweisen verwehrt. Dafür erhalten sie spezielles Mastfutter, das sie – zusätzlich zu den artwidrigen Umweltbedingungen – krank und anfällig macht. Um diese Defizite auszugleichen, werden die Tiere mit Antibiotika und anderen Medikamenten behandelt. Ziel des Ganzen ist es: Mit möglichst wenig finanziellem Einsatz möglichst viel in möglichst kurzer Zeit herausholen. So hat eine Legehenne bereits nach 15 Monaten 300 Eier gelegt. Ihre Leistung lässt dann verständlicherweise nach, da das Tier sich völlig verausgabt hat. Und wenn ein Tier weniger Leistung bringt, hat es keinen wirtschaftlichen Nutzen mehr: Man bringt das Tier daraufhin zum Schlachter. Und selbst dort bringt dieses Tier nicht mehr viel Profit. Schließlich hat man die Legerasse darauf gezüchtet, alle Energie in die Eierproduktion zu stecken. Fleisch „produziert“ das Tier nicht viel, weshalb es auch beim Schlachter nicht viel bringt. Entsprechend „wertlos“ ist es dann auch aus Sicht des Tierhalters und des Tiertransporteurs. Schwer verletzte oder tote Tiere sind daher beim Tiertransport keine Seltenheit. Und man geht mit den Tieren nicht zimperlich um.Weiterlesen »

Aufbruch ins Weltall…

Eine bitterböse, langwierige Erkältung hat leider meinen Zeitplan zum Testen eines verpackungsmüllarmen Lebens etwas durcheinander geworfen. Daher bin ich noch nicht weiter gekommen. Aber demnächst geht’s los…

Zunächst muss ich aber etwas zum momentan stattfindenden Klimagipfel in Paris loswerden: Denn während man dort gerade über den Klimaschutz berät, setzte Ende November US-Präsident Obama seine Unterschrift unter eine Gesetzesvorlage. Diese hatte wenig Medienpräsens, doch erscheint sie mir umso mehr als Sinnbild für die wirklichen Intentionen der Weltpolitik. Das Gesetz hätte zudem eigentlich Potential zur „Lachnummer des Jahres“ zu werden, wäre der Hintergrund kein ernster: Man hat das Weltall zum US-amerikanischen Verwaltungsraum erklärt! Eine Lizenz zum Abbau von Bodenschätzen auf dem Mars, dem Mond oder auf Asteroiden wäre daher zuvor bei US-Behörden zu beantragen. Wenn man einmal von der momentan unmöglichen technischen Umsetzung, der fehlenden völkerrechtlichen Verbindlichkeit und daher der absoluten Unsinnigkeit dieses Gesetzes absieht, zeigt es doch deutlich: Man beschäftigt sich lieber mit völligen Absurditäten, erlässt ohne Probleme unsinnige Gesetze, anstatt sich um den Zustand des Weltklimas zu kümmern. Und man hat offenbar noch nicht genug von der Ausbeutung der Erde, sondern will höher hinaus, will das Weltall ausbeuten, um immer mehr Gier zu stillen und zu wachsen bis zum Platzen.Weiterlesen »

Herzlich Willkommen

Hallo und Herzlich Willkommen!

An dieser Stelle möchte ich Ihnen künftig meine Gedanken zu einem nachhaltigen Leben näher bringen. Dabei geht es mir nicht darum, zu missionieren oder einzuschränken. Eine nachhaltige Handlungsweise ist das Natürlichste und Logischste der Welt. Die Natur existiert seit Jahrmillionen nach diesem Prinzip. Nur wenn ich nachhaltig handle, habe ich am Ende noch etwas, von dem ich in Zukunft leben kann. Und vor allem, von dem auch andere künftig existieren können. Im Idealfall verbrauche ich etwas, schaffe aber etwas Neues, aus dem wiederum weiteres Neues erwächst. Zum Beispiel kann ich aus Küchenabfällen Kompost herstellen, den ich wiederum verwende, um selbst Gemüse anzubauen…Weiterlesen »