Endlich tut sich was in Sachen Plastikvermeidung. Die EU-Kommission macht ernst. Jetzt hagelt es Verbote, damit die Meere nicht weiter vermüllt wird, die Natur nicht weiter verdreckt und vergiftet. Jawohl – die EU verbietet Wattestäbchen, Luftballonhalter, Strohhalme und Stäbchen zum Umrühren von Getränken. Außerdem hat sie Plastik-Einweggeschirr und ausrangierten Fischernetzen den Kampf angesagt. Auf der Verbotsliste fehlen dann nur noch die Quietsche-Entchen und schon wäre die Natur gerettet. Denn sonst treibt ja nichts dort draußen in den Weiten der Meere, sonst liegt nichts mehr in der Natur und wartet Jahrhunderte auf seine Zersetzung… Luftballons könnten auch noch auf der Liste stehen, doch die kann man natürlich nicht verbieten. Wo sollte man ansonsten die viele heiße Luft unterbringen, mit denen man vor den Europawahlen 2019 zeigen möchte, dass man sich den gigantischen Müllstrudeln der Meere annehmen wird?

