Schwalbenschwanz

Vom Flattern und Summen…

Schon gewusst? Schmetterlinge hören mit den Flügeln, sie schmecken, tasten und riechen mit den Fühlern. Einige von ihnen wie der Zitronenfalter können ein Frostschutzmittel produzieren, mit dem sie die kalte Jahreszeit überstehen. Andere Falter wie der Admiral sind Zugfalter und wandern im Herbst über die Alpen in den Süden. Bisher sind zwei Nachtfalter-Arten bekannt, welche die Ultraschall-Ortung einer Fledermaus stören, um selbst nicht Beute der Nachtjäger zu werden. Sie teilen ihnen durch ein Signal mit, dass sie bitter schmecken und die Fledermäuse drehen ab. Eine andere Nachtfalterart imitiert dieses Störsignal und wird ebenso verschont  – obwohl sie gar nicht bitter schmeckt.

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Springspinne mit Schatten

Springspinnenschattensprung

Letztens machte ich Bekanntschaft mit dieser Springspinne hier. Erst glaubte ich, das sei ein Käfer, doch ich zählte die Beine: Acht waren zwei zu viel für ein Insekt. Dann lief das Tier springend umher und spätestens da wurde mir klar: Es muss sich um eine Springspinne handeln. Eine mit dunklem Körper und wunderschön grün schimmernden Mundwerkzeugen. Ich fotografierte sie von allen Seiten und sah mir später die Bilder an. Da entdeckte ich plötzlich ihren Schatten. Wie im Horrorfilm machte er diese kleine schöne Spinne ganz groß, ließ sie bedrohlich wirken. Und ich dachte mir: Das ist ja fast wie im wahren Leben…

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Der Zweite Weltkrieg kostete über 60 Millionen Menschen das Leben!

Wir haben die Wahl…

Was haben wir schon von der EU? Sinnlose Regelungen für krummes Gemüse, Bevormundung durch Brüssel, dafür zahlen wir ganz viel Geld für die anderen, bekommen nichts zurück. Dabei leben auch in Deutschland viele Menschen in Armut. – So ähnlich lauten die Argumente jener, die lieber heute als morgen das Ende der EU einläuten würden. Doch egal wie oft man etwas Falsches behauptet – es wird dadurch nicht richtiger. Die EU ist unverzichtbar und existenziell wichtig für Deutschland und für ganz Europa.

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Löwenzahnblüten

Konfuzius sagt…

Vor kurzem hat der Vorsitzende der Jusos Kevin Kühnert mit seinen Überlegungen eine Welle der Entrüstung losgetreten. Er sprach von der Utopie einer Gesellschaft, in der Autofirmen verstaatlicht werden könnten, ebenso Wohnungsgesellschaften. Als Hintergrund nannte er u.a. die hohen Mietpreise. Sowohl der politische Gegner, als auch seine Genossen aus der SPD antworteten geschlossen mit böser Kritik, nannten ihn einen DDR-Nostalgiker oder einen Populisten. Doch liegt er wirklich so verkehrt mit seinen Überlegungen? Zwar ist der Sozialismus keine Option, doch ist es der Kapitalismus?

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Waschbär

Die Mär vom invasiven Bär…

Jetzt ist es amtlich! Der Waschbär bedroht die Artenvielfalt in Deutschland. So lautet zumindest die Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der FDP. Die Frage lautete in etwa, inwieweit denn bitte invasive Arten eine Gefahr für die Artenvielfalt darstellen. Und ein Teil der Antwort klang so: Der Waschbär bedroht u.a. die Europäische Sumpfschildkröte sowie einige Amphibien-Arten. Endlich haben wir nun also den Schuldigen gefunden, den Schuldigen für den Niedergang von Sumpfschildkröte & Co…

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Destruktiv

Es gibt diese Menschen, die dir die eine jährliche Urlaubsreise mit dem Auto vorwerfen und sagen, die mache dich unglaubwürdig in Sachen Klimaschutz. Das sind dann jene Menschen, die selbst nicht mal den kleinen Finger krumm machen, um einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Sie haben eigentlich auch gar kein Interesse am Klimaschutz: Nein, ihnen geht es nur ums Prinzip! Sie suchen nach dem Wurm im Apfel. Und selbst wenn da gar keiner ist, erfinden sie ihn einfach.

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Hagelkörner im Salat - das drumherum ist übrigens ein Schneckenkragen

Eissalat

Gestern bekam der Name eine ganz neue Bedeutung: Hagelkörner im mühsam vorgezogenen Eissalat, zerfetzte Blätter und umgeknickte Blumenkohl-Pflanzen. Zum Glück waren die Paprikapflanzen noch so klein, dass sie die etwa ein Zentimeter dicken Hagelkörner verfehlten. Aber trotzdem: Es landete ein wichtiger Aspekt des Klimawandels glatt in meinem Hochbeet!

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Teichfrosch

Quaaak

Vor zwei Jahren habe ich meinen Naturteich eingerichtet und kann mit Freude und auch etwas Stolz darüber berichten, wie toll er sich entwickelt hat. Die Schwimminsel ist dicht bewachsen mit Gräsern, aber auch mit einer winterfesten Schlauchpflanze. Am Ufer hat sich die Wasserminze ausgebreitet, die Sumpfdotterblumen blühen, ebenso der Teichsalbei. Im Wasser sind ganze Teppiche aus Wasserpest, Krebsschere und Froschlöffel zu erkennen. Und das Wasser selbst scheint auch in Ordnung zu sein. Wasserläufer sind ein gutes Indiz dafür.

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Die Geschichte vom Apfel in der Wüste

Läuft ein Mensch durch die Wüste. Überall ist Sand und Weite, doch plötzlich erkennt er ein Schimmern und läuft darauf zu. Da steht doch tatsächlich ein Korb mit Äpfeln zwischen den Dünen, und direkt neben ihm liegt ein großer Brocken Gold. Gerne möchte er beides mitnehmen. – Diese saftig-roten Äpfel und das golden schimmernde Fundstück. Doch er muss sich entscheiden, denn er kann nicht alles tragen. Was macht er also? Nein, da muss er nicht lange überlegen. Er nimmt das Stück Gold und lässt die Äpfel zurück. Wenn er erst einmal reich ist, kann er sich schließlich seine eigenen, riesigen Apfelplantagen leisten! Er geht weiter durch die Gluthitze, läuft voller Vorfreude durch die Dünen, einen Weg zur Oase suchend, und stirbt schließlich an Wassermangel.

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Wollschweber

Wollschweberwelt

So, nun ist es also soweit: Gestern habe ich mich als Guerilla-Gärtner betätigt. Ich habe auf dem Feldweg, der an meinem Garten vorführt, einen Blühstreifen eingesät. Am Wegrand habe ich das stupide Gras entfernt, die Erde umgegraben und feinkrümelig gelockert. Dann habe ich die Saatgutmischung mit dem schönen Namen „Bienenfreund“ verstreut, eingeharkt, leicht angedrückt und gegossen. Dann jedoch kamen mir Zweifel: Warum das alles? Das ist doch ein Witz! Anderswo roden sie täglich die Urwälder, vergiften die Meere, rotten Arten aus und zerstören das Weltklima. Und ich säe einen Blühstreifen auf einer Länge von vielleicht drei Metern ein. Was soll das schon bringen?

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