Ein Blick in die Ferne – ein Blick in die Nähe

Heute gings hoch hinaus. – Soweit dies in meinem Wohnort möglich ist. Neben einem phänomenalen Ausblick, u.a. auf die Frankfurter Skyline, bot das Gebiet auch einen tollen Einblick in die Natur. Denn mitten in den Weinbergen, die ja nicht unbedingt durch ihre natürliche Vielfalt bestechen, sondern eher durch Monokultur, liegt ein Kleinod. Dort finden nicht nur Rebhühner und andere Vögel einen Lebensraum, auch Insekten und Kleinsäuger finden Nahrung. Und damit das Gebiet als Biotop wertvoll bleibt, gibt es tierische Helfer…

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Erdbeer-Paletten

Eine seltsame Erdbeere…

Heute warf ich einen Blick in mein vertikales Erdbeerbeet. Es funktioniert richtig gut, die Pflanzen sitzen erst seit wenigen Monaten und schon hängen sie teilweise voll mit leckeren Erdbeeren. Ich dünge sie mit Kaffeesatz und halte sie feucht. Das scheint ihnen zu gefallen. Aber beim Blick ins Beet heute dachte mir wirklich: Huch, das ist ist ja eine seltsame Erdbeere…

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Lebensadern

Die Natur braucht Raum – Lebensraum. Gärten bieten hier ein großen Potential. Wenn wir alle der Natur dort mehr Raum geben, können sich – in Kombination mit öffentlichen Landschafts- und Naturschutzgebieten – ganze Lebensadern bilden. Hierdurch stabilisieren sich die Ökosysteme, ein genetischer Austausch verschiedener Populationen einer Art ist möglich. So können wir ganz gezielt dem Artensterben entgegensteuern. Man muss dem Leben nur die Möglichkeit bieten, sich anzusiedeln und schon taucht es auf…

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Junger Steinkauz

Es sind vier!!! :-)

Heute gibt es gute Nachrichten aus meinem Garten. Der Beringer des Nabu war da, hat in die Steinkauz-Niströhre geschaut und gleich vier Jungtiere vorgefunden. Dann hat er sie beringt, ich durfte dabei ein paar Bilder machen und danach erhielt ich noch ganz viele Infos über diese tollen Tiere.

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Erwischt!

Heute habe ich mich im Garten auf Insekten-Jagd begeben. Natürlich nur mit der Kamera! Denn der Nabu ruft dazu auf, Insekten zu zählen. – Vom 29.05. bis 07.06. und vom 31.07.-09.08. Dabei wurde mir klar, dass sich sehr viel mehr Insekten in meinem Garten tummeln, als ich es so im Alltag wahrgenommen habe. Und noch eins: Es ist gar nicht so einfach, sie zu bestimmen. Zum Glück kann man hier bei der Nabu-Aktion auch anklicken, dass zur Bestimmung die User von naturgucker.de um Unterstützung gebeten werden. Vielleicht werde ich ein weiteres mal teilnehmen, und dann am Blühstreifen im anderen Garten Insekten suchen.

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Hier entspringt der Quell des Lebens: 90 Liter pro Sekunde strömen aus dieser Quelle im rheinhessischen Westhofen und fließen über die Seebach (ja, "die" ist korrekt) in den Rhein. Doch bevor das Wasser dort ankommt, trägt es zum Wunder des Lebens bei.

Quell des Lebens

Heute beginnt mein Wanderurlaub. Da Urlaubsreisen weiterhin nur sehr eingeschränkt möglich sind, habe ich mich für Tagesausflüge entschieden. – Rheinhessen hat einiges zu bieten, aber ich möchte auch der Wetterau einen Besuch abstatten, mir den Teufelstisch im Pfälzer Wald anschauen, die Rheinschleife in Boppard, die Erdekaut und einiges mehr… Mein erster Tag führte mich nach Westhofen zur Quelle der Seebach. Ihrem Lauf bin ich gefolgt und habe hier einige spannende Eindrücke sammeln können. Und am Ende stieß ich auf ein kleines Naturparadies.

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84.000 Bienen

Mit nur einem Gramm des Pestizids Fipronil kann man so viele Bienen töten. (Quelle Greenpeace) Und trotzdem wird dieses Gift weiterhin vertrieben. Alle reden vom Insektensterben, und doch sehen sie am Ende nur die Dollar- oder Eurozeichen. Auch deutsche Chemiekonzerne verdienen sich mit diesen Giften eine goldene Nase. Daher reiben sich die Chemiekonzerne auch schon die Hände, dass sie ihre Gifte nach Südamerika verkaufen können. Dort, in Brasilien, sitzt schließlich ein Krimineller an der Macht, der weder vorm Regenwald noch vor den Ureinwohnern Respekt hat. – Nicht mal vor seinem eigenen Volk. Er lässt zu, dass kriminelle Banden den Regenwald roden und stellt ihre Taten unter Straffreiheit. Somit schwindet der Regenwald in katastrophalem Ausmaß. Die Folgen sind nicht mal vorstellbar, die EU schweigt nicht nur, sie schließt auch noch Verträge mit diesem Verbrecher ab. – Und wirbt gleichzeitig für mehr Klimaschutz.

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Baumweißling

Nachwuchs…!?

Es gibt Neuigkeiten aus meinem Garten. Zunächst einmal war vorgestern eine Steinkauzbetreuerin des Nabu bei mir und hat in die Niströhre geschaut: Zwar hat sie die Jungen nicht gesehen, dafür aber die Mutter, die auf ihrem Gelege saß. Und die es überhaupt nicht amüsant fand, dass da jemand einfach in ihre Niströhre geschaut hat. In zwei Wochen kommt der Beringer vorbei und dann wird sich weisen, wie viele neue Käuze in der Röhre das Licht der Welt erblickt haben. Doch es gibt noch mehr zu berichten aus meinem Garten und von drumherum.

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