Was für ein tolles Schauspiel sich in den letzten Tagen hier über unseren Köpfen abgespielt hat. Oder hatte ich jetzt nur einen besonderen Blick dafür?
Was für ein tolles Schauspiel sich in den letzten Tagen hier über unseren Köpfen abgespielt hat. Oder hatte ich jetzt nur einen besonderen Blick dafür?
Momentan spüren wir die Auswirkungen des Klimawandels hautnah. Es ist erschreckend, wie die Dürre um sich greift und sowohl unsere Wälder als auch unsere Ernten massiv bedroht. Doch es gibt auch Zeichen der Hoffnung. Immer öfter werden die Zeichen der Zeit erkannt. Ein sehr gutes Beispiel, wie Klimaschutz funktionieren und zugleich dem Menschen nutzen kann kommt ausgerechnet aus Pakistan.
Nein, es war nicht der Lemming! Soviel vorweg, aber alles der Reihe nach: Heute war ich auf der Hiwweltour Ebersberg in Rheinhessen unterwegs und habe dort einen wunderschönen ehemaligen Steinbruch entdeckt. Er hat sich zu einem neuen und wirklich tollen Lebensraum entwickelt. Dort leben u.a. Falken, Graureiher, auch Milane sah ich. Insekten tummeln sich drumherum, Raubinsekten genauso wie Bestäuber. Fische schwimmen im See, Frösche und Molche sind sicher auch unterwegs. Eidechsen raschen im Gestrüpp. Und dann entdeckte ich sogar die Spuren eines Schweins.
Heute habe ich meinen Urlaub genutzt und war in der Mehlinger Heide bei Kaiserlautern unterwegs. Es war sehr heiß, die Sonne brannte und gleichzeitig war es schwül. Doch das hielt mich nicht davon ab, die blühende Heide zu besuchen. Bisher hatte ich sie weder in Norddeutschland noch auf der rheinhessischen Hiwweltour blühen sehen. Das war jetzt die Gelegenheit. Und die Hitze brachte auch einige Tiere gerade in die richtige Stimmung.
Der Klimawandel ist in diesen Tagen wieder besonders zu spüren. Es ist viel zu trocken, Landwirte müssen mit Ernteeinbußen rechnen, aber auch die Natur leidet und Bäume sterben. Das ist schon das dritte Dürre-Jahr in Folge und die Auswirkungen auf unsere Wälder sind katastrophal. Dabei ist es gerade der Wald, der uns als Verbündeter im Kampf gegen den Klimawandel helfen könnte. Also bräuchten wir mehr davon. Und es gäbe eine ganz einfache Möglichkeit das zu erreichen.
Heute war ich eigentlich im Garten, um meine vertikalen Erdbeerbeete ein wenig aufzufüllen. Denn im Lauf der Zeit ist beim Gießen leider etwas Erde verloren gegangen, was die Erdbeerpflanzen mit welken Blättern kommentierten. Gut dass ich letztens beim Gewinnspiel von Compo einen Sack Öko-Balance-Pflanzerde und den dazugehörigen Dünger gewonnen hatte. Da konnte ich mit der Erde gleich auffüllen. Und als ich so in der schon morgendlichen Hitze am Arbeiten war, rief plötzlich ein alter Bekannter ein „Hallo“ vom Walnussbaum.
Nun ist mein Teichbau-Projekt endlich „in trockenen Tüchern“. Drei Kartuschen Kleber habe ich verbraucht, um dann festzustellen, dass der Teich einfach nicht das Wasser halten würde. Also entschied ich mich, die Verbindung zwischen dem alten und dem neuen Teich einfach aufzugeben. Um dann festzustellen, dass der neue Teich trotzdem weiterhin Wasser verlor und offenbar die neue Folie ein Leck hatte.
Hier ein paar Bilder vom Sonntag aus Bodenheim. Ist das nicht schön? Es geht also auch anders, wenn man die Natur nur machen lässt. Doch warum lässt man sie nicht einfach mal viel öfters machen? Das hier ist ein Schritt in die richtige Richtung. Aber leider noch viel zu selten.
In meinem Post über das Elefantensterben hatte ich kurz erwähnt, dass alleine im Jahr 2019 über 200 Umweltschützer durch ihr Engagement das Leben verloren haben. Trotzdem gibt es streitbare Kämpfer für diese Welt, die sich nicht zum Schweigen bringen lassen. Wie die drei Radio-Frauen aus dem Regenwald.
Bilder des mysteriösen Elefantensterbens in Botswana gingen in der letzten Zeit um die Welt. Tiere verschiedener Altersgruppen brechen während des Laufens einfach zusammen und sterben. Andere sind lethargisch, schwach und laufen nur noch im Kreis. Es gibt viele Spekulationen. Der Klimawandel könnte die Ursache sein, aber auch die Gier nach Elfenbein oder gar Rinderfarmer.