Ich bin Grünschreiber und Gründenker mit Leib und Seele. Die Menschheit hat sich viel zu sehr von der Natur entfernt und glaubt, sie könne sich die Erde Untertan machen und sie vernichten. Doch der Mensch vergisst dabei, dass er selbst Teil der Erde und Teil der Natur ist.
Aus diesem Grund engagiere ich mich im Naturschutz, mit praktischen Projekten ebenso wie mit Öffentlichkeitsarbeit.
Ich bewirtschafte einen Naturgarten, habe einige Nisthilfen für Wildbienen und Vögel geschaffen, einen Teich und eine Trockenmauer. Ich bin Vegetarier, versuche meinen "ökologischen Fußabdruck" zu verringern, Müll und Wegwerfwahn zu vermeiden. Zugleich lasse ich in meine schriftstellerische Tätigkeit den Naturschutz mit einfließen. So erschien der Öko-Krimi "Todes Mais", der die Grüne Gentechnik thematisiert und mehr Menschen als nur Naturschützern zugänglich machen soll. Eine ganze Krimireihe ist geplant.
Das klingt doch irgendwie nach Dinos, oder? Und tatsächlich existiert diese Gattung schon seit über 200 Millionen Jahren. Seltsamerweise schon viele Millionen Jahre, bevor die ersten Blütenpflanzen die Bühne des Lebens betraten. Ihr Name setzt sich aus dem Altgriechischen für „Schuppe“ und „Flügel“ zusammen.
Wie die Zeit vergeht! Es ist bereits August und ich habe einige Monate nichts gepostet. Obwohl so vieles passiert ist: Bei mir persönlich, aber auch und vor allem auf der Welt.
Der NABU hat zur Stunde der Wintervögel aufgerufen. Wie jedes Jahr war ich auch wieder dabei. Und entdeckte einen Vogel, den ich hier überhaupt nicht erwartet hatte…
Nun ist es also wieder so weit. Ein neues Jahr steht vor der Tür. Wir wünschen ein frohes Neues, Gesundheit und Glück. – Synchron mit Geballer, Geheule, Feuer, Rauch und Gift, mit dem „die bösen Geister“ vertrieben werden sollen. Stattdessen treibt das Inferno Tiere in den Tod, verletzt sie, versetzt sie in Panik und trägt zur Vergiftung unserer ohnehin malträtierten Natur bei. Es retraumatisiert Menschen, überlastet Krankenhäuser, Rettungskräfte, Polizei und Feuerwehren, und verursacht auch große materielle Schäden. Na dann: Frohes Neues für wen?!
Heute ist Wintersonnenwende. Schon seit Jahrtausenden stellt dieser Tag einen wichtigen Wendepunkt im Jahr dar. Früher, als die Menschen noch einen direkten Bezug und eine größere direkte Abhängigkeit von der Natur hatten, fieberten sie jenem Tag entgegen. Symbolisiert er doch, dass die Tage wieder zunehmen und dass das Frühjahr und somit die neue Vegetationsperiode näher rücken. Und auch für uns ist die Wintersonnenwende mehr als nur ein astronomisches Ereignis.
Natürlich sind auch wir heute von der Natur abhängig, auch wenn das bei vielen Menschen nicht mehr im Bewusstsein ist. Unsere Lebensmittel wachsen schließlich nicht in den Regalen. Aber was sonst bewirkt es, wenn die Tage wieder länger werden? Eine ganze Menge: Denn natürlich hängt unser Hormonsystem eng mit den Lichtverhältnissen zusammen. Um Vitamin D zu bilden benötigt unser Körper Tageslicht. Die längere Dunkelheit drückt mitunter aufs Gemüt und lässt eine Welt voll mit Problemen oft noch dunkler erscheinen. Viele Aktivitäten, die wir im Frühling und Sommer lieben, können wir im Herbst und Winter nicht leben. Dann ist es vielen auch noch zu kalt, zu nass, zu ungemütlich. Und nicht zuletzt sind es Erkältungen, die uns im Herbst und Winter heimsuchen.
Ein Dolmengrab in Dänemark bei Odense. Die Menschen bauten damals solche Gräber mit einer Ausrichtung, durch die pünktlich zur Sommer- oder Wintersonnenwende die Sonnenstrahlen auf einen bestimmten Punkt im Inneren schienen. Das zeigt auch die spirituelle Bedeutung der Sonnenwenden in den Religionen.
Doch die Wintersonnenwende trägt auch etwas ganz Grundsätzliches in sich. Sie zeigt, dass es nach einer dunklen Zeit auch wieder eine helle geben wird. Dunkle Zeiten durchlebt jeder einmal, und gerade in solchen Zeiten erscheint alles schwarz wie die Nacht. Und somit noch schlimmer, als es ohnehin schon ist. Die Wintersonnenwende ist ein Sinnbild des Lebens, denn sie zeigt, dass das Leben ein Wandel ist, dass es auf und ab geht. Aber eben auch meist wieder im tiefsten Tal eine Umkehr stattfindet, zu einem positiven Trend. Wenn die Sonnenwende eine Botschaft in sich trägt, dann jene der Hoffnung.
Die Hoffnung ist auch der Grund, weshalb wir in drei Tagen Weihnachten feiern. Wir feiern die Geburt von Jesus, dem Erlöser, der uns Hoffnung schenkt und Licht in die Welt bringt. Licht, das auch wir alle in uns tragen. Und das wir zum Leuchten bringen können – für uns und für andere. Selbst in den dunklen Stunden. Und so können wir unsere eigene kleine Wintersonnenwende erzeugen.
Ich wünsche allen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest, sowie ein glückliches, gesundes neues Jahr.
Bei meinem heutigen Post handelt es sich um eine Anzeige/ Werbung. Und es geht um die Deutsche Bahn. Deren Image ist alles andere als positiv. Zu oft Verspätungen, viele Zugausfälle, technische Mängel in den Bahnen und unklare Kommunikation. Für manche ist daher „der Zug abgefahren“ und sie nutzen Alternativen, fahren mit dem Auto.
Es wird kalt! Heute fielen die ersten zarten Schneeflocken. Und mit dem Frost kam ein weiterer Igel zur Pflege zu mir. Jetzt habe ich dreimal das „Wildtier des Jahres“ im Nebengebäude. Doch was hat der Igel eigentlich für ein Problem?
Ein Blick in die Natur offenbart: Der Herbst ist da! Die ersten Blätter an den Bäumen färben sich gelb, rot und braun. Denn der Baum baut das Chlorophyl, das die Blätter grün gefärbt hat, ab und lagert es in seinen Wurzeln ein. Um es im kommenden Frühjahr für die nächsten Blätter wieder einsetzen zu können. Aber nicht nur die Bäume senden die klare Botschaft der radikalen Veränderung.
Ist das nicht ein seltsamer Titel für einen Artikel? Und doch ist es das, was aus meinem Ziel, mich selbständig zu machen, entstanden ist. Das einst zarte Pflänzchen ist gewachsen und blüht nun auf.