Der NABU hat zur Stunde der Wintervögel aufgerufen. Wie jedes Jahr war ich auch wieder dabei. Und entdeckte einen Vogel, den ich hier überhaupt nicht erwartet hatte…
Wie jedes Jahr waren es Meisen und Spatzen, die mir vor die Kamera flogen.
Aber es waren auch verblüffend viele Rotkehlchen. Kein Wunder: Sie fühlen sich sehr wohl im Garten, da ich Reisig- und Totholzhaufen angelegt habe. Außerdem gibt es größere Heckenbereiche. Dort finden Rotkehlchen Schutz und ihre Beutetiere. Aber auch Zaunkönige sind in meinem Garten unterwegs. Nur heute zur Vogelzählung war keiner da…



Und dann war der unerwartete Vogel. Ich entdeckte ihn im Feuerdorn, nahe der Vogelfutterstelle. Er blieb nur kurz für zwei Fotos, aber getarnt hinter den Blättern des Feuerdorns.

Damit hatte ich nicht gerechnet, eine Schwanzmeise habe ich bisher noch nicht in meinem Garten gesehen. Aber vermutlich kam sie mit einer Gruppe Haussperlinge, mit der sie auch später wieder weggeflogen ist. Meisen mischen sich oft in solche kleinen Schwärme. Kein Wunder, das bietet ihnen Schutz.
Im Walnussbaum saßen dann zwei weitere Vögel, die ich bisher bei mir noch nicht beobachtet hatte…


Am Ende sah mein Ergebnis so aus:
2 Schwarzamseln
2 Ringeltauben
2 Blaumeisen
1 Kohlmeise
3 Saatkrähen
2 Dohlen
3 Haussperlinge
3 Rotkehlchen
1 Buchfink
1 Schwanzmeise
Weniger Meisen als letztes Jahr, dafür waren bisher noch nicht aufgetauchte Arten dabei. Vor allem die zwei Rotkehlchen zeigen mir, dass die Totholz- und Reisigbereiche eine positive Wirkung entfalten.
