Gestern Abend war es dann auch bei uns soweit: Der erste wirkliche Schnee des Winters fiel. Es hielt mich daher nichts mehr im Haus und so ging ich um 22 Uhr mit der Kamera los.
Was für ein Spaß – und ein Glück. Ich bin heute am Sonntag schon um 8 Uhr aufgestanden. Nachdem ich gestern Abend bereits den ersten Schnee genossen hatte, wollte ich heute natürich noch mehr davon. Daußen tobte schon das Leben, Kinder fuhren Schlitten und die Erwachsenen hatten ein Lächeln im Gesicht. Eines, das man in der letzten Zeit zu oft vermisste. Ich ging auf die Suche nach den kleinen Wundern. Und Schnee macht mit mir schon immer etwas: Ich werde richtig glücklich.
Schon gestern Abend stattete ich u.a. meinem Garten einen Besuch ab…
In der Nacht waren dann etwa 3 Zentimeter Schnee gefallen . Nicht viel, aber einiges für meine Gemeinde. Hier schneit es nämlich leider immer seltener.
Also ging ich heute Morgen los…
Der frühe Vogel … beobachtete mich kritisch, als ich ins Winter-Wonder-Land aufbrach.
Hasel in den Startlöchern – noch von Schneekristallen besetzt.Einer der wenigen naturnah bewachsenen Gräben in unserer Gemeinde.
Hier brütete sogar schon ab und zu ein Stockenten-Pärchen
Diese Weiden werden regelmäßig abgeerntet, offenbar um etwas daraus zu flechten. Dadurch haben sich Kopfweiden entwickelt, die irgendwann auch Höhlen für Fledermäuse oder sogar Käuze ausbilden könnten.
Inmitten von Schneekristallen sind hier Triebe zu erkennen. Lange wird es nicht mehr dauern, und die ersten Blumen beginnen wieder zu blühen.
Was hier ein bisschen aussieht wie ein verspäteter Weihnachtsbaum, ist in Wirklichkeit ein Farn, von Schnee bedeckt.
Ein wenig Sinnbild in Zeiten des Klimawandels. Der Schnee schmilzt auf einem Kanal-Deckel. Und jetzt, am späten Nachmittag, ist hier allgemein Tauwetter angesagt. Es sind über 0°C und morgen hat das kleine Glück ein Ende. Auf dem Spaziergang heute Mittag sah ich noch ein Mädchen, das mühsam den letzten Schnee zusammen gekratzt hatte, um ihrem Schneemann einen Bauch zu geben. Und ein paar enttäuschte Menschen mit Schlitten, die ihn tragen mussten, weil einfach nicht mehr genug Schnee lag.
Wenn es auch nur ein kurzer Auftritt des Winters war, hat er sehr vielen Menschen ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Da kann man mal sehen, wie simples und gefrorenes Wasser, das vom Himmel fällt, ein Glücksgefühl auslösen kann.
Zum Thema Glück habe ich gestern auch dieses tolle Video entdeckt. Ich glaube, es bringt es auf den Punkt.
Ja, das hoffe ich auch. Dass nicht vergessen geht, was alles so wertvoll ist und was uns über diese Zeit hinweg geholfen hat. Heute sind viele auch in der Natur unterwegs, um Kraft zu tanken. Ich hoffe dass es nicht die sind, die morgen wieder ihren Müll in die Landschaft werfen. Und dass sie sich vielleicht auch durch diese Erfahrung mehr für den Erhalt der Natur einsetzen.
Ja, gerade die kleinen Dinge, finde ich. Ich habe mich letztens mit Kollegen unterhalten, die auch im Homeoffice sind wie ich. Und sie waren auch richtig begeistert, als es geschneit hat. Das war so ein Licht am Horizont.
Ah, wirklich? 🙂 Liebst Du auch den Schnee? Ich finde Schnee so toll, wenn er gerade frisch fällt und die Landschaft noch so unberührt ist, alles ist plötzlich so sanft in Schnee eingehüllt. Und wenn man dann über den Schnee läuft und es so toll knirscht. An dem Abend war es richtig schön ruhig, fast keine Leute rundherum und ich bin durchs Feld gelaufen, durch die Dunkelheit, die eigentlich keine mehr war. Wenn Schnee liegt wird es ja auch heller und es ist so ein ganz besonderes Schimmern, selbst in der Nacht. Eigentlich wollte ich mit der Kamera auch noch länger belichtete Aufnahmen machen, aber ich hatte sie nicht dabei und am nächsten Tag war der Schnee ja leider schon wieder weg. Naja, vielleicht schneit es ja noch mal in diesem Winter.
Ich liebe auch Schnee, aber er ist in den letzten Jahren leider viel zu selten. Als ich noch Kind war, so in den 80ern, da haben meine Cousine und ich zwei Schneemänner gebaut, 1 m hoch. Mein Opa oder mein Vater sind immer mit mir zum Schlitten fahren gegangen in den Weinbergen. Heute kann man froh sein, wenn überhaupt mal eine dünne Schneedecke entsteht. Schade…
Die „kleinen Wunder“ hast du gefunden. Sehr schöne Bilder !
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Danke Dir 🙂
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sehr schöne Geschichte 🙂 ich hoffe, die die schwierige Zeit macht auch etwas Gutes mit uns und wir schätzen all das Schöne und Gute mehr als zuvor.
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Ja, das hoffe ich auch. Dass nicht vergessen geht, was alles so wertvoll ist und was uns über diese Zeit hinweg geholfen hat. Heute sind viele auch in der Natur unterwegs, um Kraft zu tanken. Ich hoffe dass es nicht die sind, die morgen wieder ihren Müll in die Landschaft werfen. Und dass sie sich vielleicht auch durch diese Erfahrung mehr für den Erhalt der Natur einsetzen.
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Es sind of diese kleinen Dinge an denen man sich erfreut, trotz dieser verrückten Zeit.
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Ja, gerade die kleinen Dinge, finde ich. Ich habe mich letztens mit Kollegen unterhalten, die auch im Homeoffice sind wie ich. Und sie waren auch richtig begeistert, als es geschneit hat. Das war so ein Licht am Horizont.
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Hihi ich bin nachts auch direkt raus gerannt als es angefangen hat 😀
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Ah, wirklich? 🙂 Liebst Du auch den Schnee? Ich finde Schnee so toll, wenn er gerade frisch fällt und die Landschaft noch so unberührt ist, alles ist plötzlich so sanft in Schnee eingehüllt. Und wenn man dann über den Schnee läuft und es so toll knirscht. An dem Abend war es richtig schön ruhig, fast keine Leute rundherum und ich bin durchs Feld gelaufen, durch die Dunkelheit, die eigentlich keine mehr war. Wenn Schnee liegt wird es ja auch heller und es ist so ein ganz besonderes Schimmern, selbst in der Nacht. Eigentlich wollte ich mit der Kamera auch noch länger belichtete Aufnahmen machen, aber ich hatte sie nicht dabei und am nächsten Tag war der Schnee ja leider schon wieder weg. Naja, vielleicht schneit es ja noch mal in diesem Winter.
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Schön! Ich liebe Schnee und wir hatten auch endlich ein bissschen – aber auch nur ein bisschen
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Ich liebe auch Schnee, aber er ist in den letzten Jahren leider viel zu selten. Als ich noch Kind war, so in den 80ern, da haben meine Cousine und ich zwei Schneemänner gebaut, 1 m hoch. Mein Opa oder mein Vater sind immer mit mir zum Schlitten fahren gegangen in den Weinbergen. Heute kann man froh sein, wenn überhaupt mal eine dünne Schneedecke entsteht. Schade…
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