Am Wochenende habe ich die Steinkauz-Niströhren ausgeputzt und repariert, die wir in meinem Garten aufgehängt hatten. Eine von ihnen musste komplett erneuert werden, da das Holz morsch war. Die andere, in der das Paar die Beutetiere gehortet hatte, enthielt noch einige Spuren von ihren Opfern. So auch diese von einem toten Zorro?



Ein Nachtrag: Es war offenbar leider (oder zum Glück) kein toter Gartenschläfer. Ein Fachmann hat mir erläutert, dass Gartenschläfer keine dicht behaarten Zehen hat. Auch ist es nicht das Bein eines Bilches. Zur näheren Begutachtung geht das Bein heute auf Reisen… Ich werde darüber berichten.
Trotz dieser Tatsache ist es wichtig, das Vorkommen der Gartenschläfer zu dokumentieren. Daher werde ich auch weiterhin Augen und Ohren offenhalten und mitmachen…
Ein toter Gartenschläfer ist natürlich keine gute Nachricht. Doch gleichzeitig ist es positiv, dass man hierdurch erkennen kann, welche Beutetiere in der Umgebung der Steinkäuze leben. Und darunter sind dann wohl auch Gartenschläfer.
Der BUND für Umwelt und Naturschutz hat einige Informationen über diesen Bilch, der mit dem Siebenschläfer verwandt ist, parat.
Die Bestände dieser Schlafmaus gehen leider deutlich zurück und der BUND geht, zusammen mit der Justus-Liebig-Universität Gießen und der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung auf „Spurensuche Gartenschläfer„. Hier kann man auch Sichtungen und Funde melden.
Doch nicht nur anhand seines Aussehens kann man ihn erkennen, sondern auch durch die Rufe, die er von sich gibt…
